Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Oberflächenspannung (Formelsymbol: σ γ ; Einheit: N / m ) ist ein Effekt der dazu führt sich die Oberfläche einer Flüssigkeit wie eine Folie verhält und in einen möglichst glatten minimaler Ausdehnung strebt. Als Oberflächenspannung bezeichnet man auch die Grenzflächenspannung die auf die Grenzfläche zweier Stoffe in beliebiger Phase wirkt.
Die Oberflächenspannung ist definiert durch die der in der Oberfläche wirksamen Oberflächenenergie nach Fläche. Sie entsteht aus der gegenseitigen Anziehungskraft Moleküle oder Atome aus denen die oberflächenbildende aufgebaut ist. Da die Oberfläche bzw. Grenzfläche Schnittfläche betrachtet werden kann kann die Oberflächenenergie Energie der nichtabgesättigten Bindungen pro Fläche verstanden ( Kohäsion ). Die Oberflächenspannung ist für makroskopische Systeme Funktion der Oberflächengeometrie.
In dem Bestreben die Oberflächenenergie zu also die offenen Bindungen auf der gesamten abzusättigen wird die Oberfläche von Flüssigkeiten verringert. bei gegebenem Volumen eines Körpers eine Kugel die geringste Oberfläche hat versuchen Flüssigkeiten auf die (wie etwa in der keine weiteren Kräfte wirken die Kugelform anzunehmen Artikel Seifenblase ).
Grenzflächenaktive Substanzen setzen die Oberflächenspannung herab; ihr Effekt auch durch einen der Oberflächenspannung entgegengesetzten Lateraldruck π beschrieben werden; π ist kein Druck sondern hat dieselbe Einheit wie die
Für den Druck im Inneren einer gilt: <math>p = {4 \cdot \sigma \over wobei <math>\sigma</math> die Oberflächenspannung und r den Radius angibt.