Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Oberleutnant (OLt) bezeichnet den zweitniedrigsten Offizierdienstgrad deutschen Armeen sowie im Österreichischen Bundesheer und der Schweizer Armee (wobei in der Schweizer Armee die Oblt ist).
In anderen Ländern vielfach als "Leutnant Klasse" (Lieutenant First Class / First Lieutenant oder schlicht als "Leutnant" (Lieutenant) im Gegensatz "Unter-Leutnant" (Sous-Lieutenant = dt. Leutnant; Second Lieutenant benannt. Früher wurde der OLt als Premier bezeichnet
Beförderung zum OLt ist in der Bundeswehr nach frühestens 5 1/2 Jahren Dienstzeit der Bundeswehr möglich. Verwendung i.d.R. als Zugführer/ stellvertretender aber auch als Pilot von Transport- und (Luftwaffe).
Voraussetzung zur Beförderung zum Leutnant ist Teilnahme an zwei Offiziersanwärter-Lehrgängen (4 Monate) ist bestandene Offiziersprüfung nach dem Offizierslehrgang (6 Monate).
Die Ausbildung zum Oberleutnant samt und ist eine Mischung aus Theorie und Praxis. praktische Ausbildung richtet sich nach der Verwendung Pilot bei der Lw).
Auf die Offiziersprüfung kann zuvor die u.a. zu den Bundeswehr-Hochschulen in Hamburg und erfolgt sein. Oberleutnante sind daher oft Akademiker einem staatlich anerkannten Hochschulabschluß.
Das Dienstgradabzeichen zeigt bei der Bundeswehr silberne vierzackige Sterne (Feldanzug auch schwarz; Marine: mittelbreite Streifen) beim Bundesheer zwei goldene sechszackige und bei der Schweizerischen Armee zwei schmale
Im Bundeswehralltag verkehren Offiziere getrennt von den Truppen in eigenen (Offizierheime OHG) und schlafen manchmal nicht in sondern in Offizier-Wohnheimen. Den Umgang untereinander bestimmt ein - weitgehend - unbeschriebener Kodex der soziale Verhalten bestimmt und regelt. Dieser Kodex die Bestimmungen im Soldatengesetz (z.B. "Kameradschaftspflicht").