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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 9. Februar 2010 

Objektorientiert/prozedural


Die Bezeichnung " Objektorientierte Programmierung " (OOP) will sagen dass es sich der herkömmlichen prozeduralen Programmierung um etwas neues handelt. Für das herkömmliche Verständnis von Computerprogrammierung ja Abläufe Prozeduren im Mittelpunkt die Befehl Befehl brav ihre Daten bearbeiten – bis Ergebnis fertig ist.

Dagegen OOP: neue Arten von Programmteilen Objekte ") enthalten zusammengepackt (Kapselung) sowohl zugeordnete Daten "Attribute" und gleichzeitig auch zugeordnete Funktionen als die z. B. mit den Attributen hantieren fremde Objekte benutzen indem sie deren Methoden Hier entsteht das Endergebnis indem die Objekte gegenseitig benutzen.

Programmierer die sich über Jahre mit Erfolg an das herkömmliche prozedurale Programmieren gewöhnt können vielleicht nicht einsehen dass es sich um etwas neues handeln soll. Sie argumentieren dass die so genannten "Methoden" eines Objektes anderes sind als ganz gewöhnliche Funktionen die so mit ihren Daten (– die nun Objekt-"Attribute" heißen –) umgehen wie Funktionen in prozeduralen Programmierung das auch schon immer gemacht Und wenn es sich im Einzelfall wirklich als zweckmäßig erweist bestimmte Daten mit einer Funktion zusammenzupacken dann kann man das in prozeduralen Sprachen auch so hinorganisieren.

Im Kern ist das nicht ganz Wo liegt die Wahrheit?

Natürlich kann man in herkömmlichen prozeduralen Daten und Funktionen so zusammenpacken dass ein Gebilde entsteht.

Eine erste Besonderheit objektorientierter Programmiersprachen ist dass dieses "Zusammenpacken" konsequent unterstützt Unterstützt wird außerdem das Hantieren mit dem Objekt z. B. das Herstellen einer Kopie dass ein zweites Objekt als Klon des entsteht. Auch das könnte man in einer Sprache nachbilden wenn man weiteren Aufwand treibt. das ganze Handhabungsverfahren weiter organisch bleiben soll dazu nun auch noch Verfahren die die neuer Objekte mit gleichzeitiger Initialisierung unterstützen.

Und wirklich interessant wird OOP dann auch noch Vererbung möglich ist wenn also der Erzeugung neuer Baumuster (=" Klassen ") für Objekte die Eigenschaften einer bewährten implizit komplett übernommen und für die neue erweitert werden können – mit wirksamer Software-Unterstützung Ebenso sollte man verwandtschaftsbedingte Schnittmengen von Attributen/Methoden Klassen in abstrakte Oberklassen verlagern können. Das ganze muss sich auch noch schachteln lassen also beliebig komplexe können ihrerseits wieder Attribute äußerlich recht einfach neuer Objekte sein. Und so ergeben sich und nach immer mehr Konsequenzen für eine Gesamtgestaltung des Unterstützungsverfahrens.

Konsequent weitergeführt wird sich von einem Punkt an zeigen dass man praktisch eine objektorientierte Programmiersprache mit dem gesamten Implementierungsaufwand hat – auf Basis einer prozeduralen

Fazit: Wenn man objektorientiert programmieren will spart es in aller Regel Arbeit gleich fertige objektorientierte Programmiersprache zu verwenden. Und es gibt auch dafür dass zu prozeduralen Programmiersprachen objektorientierte Erweiterungspakete werden.

Die Frage die jeder sich selbst muss heißt also: "Ist es für mein zweckmäßig objektorientiert zu programmieren?" Während die Kreativität des Programmierers der eine prozedurale Programmiersprache darauf gerichtet ist geeignete Algorithmen für seine zu finden muss der Programmierer für eine Sprache seine Kreativität darauf richten eine Gestaltungmöglichkeit eine kooperierende Population von Objekten finden.-.



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