Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Johannes Ockeghem (auch Ockenhem Ockengem und Ockenghem ) (um 1410/20 Saint-Ghislain - † 6.2.1497 Tours ). Komponist Sänger Kleriker.
Über Ockeghems Jugend ist bislang nichts Vom 24.6.1443 bis zum 24.6.1444 sang er Jean Pulloys an der Liebfrauenkirche in Antwerpen . Er war zu dieser Zeit weder noch Kaplan und nahm nur unregelmäßig an Aufführungen teil. Von 1446 bis 1448 ist in der Kapelle des zu Moulins residierenden Herzog Charles I. von Borbon
Wahrscheinlich am 1.10.1451 wurde Ockeghem Sänger Hof des französischen Königs Charles VII. Die Wertschätzung die ihm der König angedeihen ließ an der Verleihung der Würde des Schatzmeisters Kirche Saint-Martin in Tours kenntlich. An dieser die Musik des 15. Jahrhunderts zentralen Kirche wirkte in den frühen 1460er Jahren z. Anthoine Busnoys. Zwischen 1456 und 1459 hat sein neues Amt angetreten.
Als Ockeghem sich am 17. 11. dem Kapitel vorstellte weigerte es sich ihn sein Amt zu installieren. Ockeghem mußte vor klagen. Als Schatzmeister bezog er bedeutende Einkünfte; hatte Anspruch auf eine herrschaftliche Wohnung und Steuern. Das Haus des Miniaturmalers Jean Fouquet sich in seinem Eigentum. Üblicherweise war die des Amtes mit Residenzpflicht verbunden; davon hat Charles VII. jedoch entbunden. Ockeghem hielt sich wenigstens seit Mai 1461 vorwiegend am Königshof
Unter König Louis XI wurde Ockeghem August 1463 Kanoniker an Notre-Dame in Paris. er hier der Residenzpflicht nicht nachkommen konnte er am 22.8.1470 dieses Kanonikat gegen eines Saint-Benoit in Paris. Etwa 1466 kam ein Benefizium hinzu. Die fälligen Gebühren zahlte für Johannes Pulloys in Rom. Um Ockeghem die dieser Präbende zu ermöglichen hatte der König Papst um eine Sondergenehmigung gebeten.
Ockeghem ist Louis XI auch als nützlich gewesen. 1462 führten ihn Reisen nach Cambrai und Bourges . Vom 20.2. bis 5.3.1464 war er des Guillaume Du Fay in Cambrai wo wahrscheinlich die Priesterweihe erhielt. Vom 28.12.1466 bis 20.2.1467 weilte er wieder in Bourges im 1468 in Cambrai. Höhepunkt seiner diplomatischen Laufbahn eine im Januar 1470 unternommene Reise nach
Auch unter Charles VIII. blieb Ockeghem Besitz aller Ämter. Am 8.8.1484 war er Damme am 15.8.1484 in Brügge wo er durch ein Bankett geehrt Am 17.3.1487 vermachte er sein Eigentum dem von Saint-Martin.
Ockeghem war als Mensch und als gleichermaßen geschätzt und hervorragend. Es heißt er sich im Verkehr mit Großen nie erniedrigt sei gegenüber Leuten geringeren Standes nie anmaßend Menschliche Güte sei ihm ein Bedürfnis gewesen habe sein ganzes Gut noch zu Lebzeiten die Armen verteilt. Seine äußere Erscheinung muß und eindrucksvoll gewesen sein.
Tinctoris hat seinen etwa 1476 geschriebenen „De natura et proprietate tonorum“ Ockeghem und als den führenden Komponisten seiner Zeit gewidmet. 1481 beschreibt Tinctoris Ockeghem als den hervorragendsten ihm bekannten Bassisten. Jean Molinet verfaßte die ‘Nymphes des bois’ die Josquin Desprez vertont hat. Erasmus von Rotterdam dichtete ein Epitaph auf Ockeghem (‘Ergone Johannes Lupi hat es komponiert.
Folgende Werke Ockeghems sind erhalten geblieben A Messen: 1. Missa Au travail suis; Missa Caput; 3. Missa Cuiusvis toni; 4. De plus en plus; 5. Missa Ecce Domini; 6. Missa Fors seulement; 7. Missa armé; 8. Missa Ma Maistresse; 9. Missa (Quarti toni); 10. Missa Prolationum; 11. Missa toni; 12. Missa sine nomine I; 13. sine nomine II; 14. Requiem; 15. Credo nomine.
B Motetten: 1. Alma redemptoris mater; Ave Maria; 3. Intemerata Dei Mater; 4. Regina; 5. Ut heremita solus.
C Weltliche Werke: 1. Altre Venus 2. Baisiés moy dont fort; 3. D’un amer; 4. Fors seulement l’actente; 5. Fors contre; 6. Il Ne M’en chault; 7. ay dueil; 8. La Despouvreuse.; 9. L’aultre 10. Les desléaulx ont la saison; 11. bouche rit; 12. Ma Maistresse; 13. Mort as navré /Miserere; 14. O rosa bella; Prenez sur moi vostre exemple; 16. Presque 17. Quant de vous seul; 18. Qu’es vida preguntays; 19. S’elle m’amera /Petite camusette; Se vostre cuer eslongne; 21. Tant fuz resjouy; 22. Ung aultre l’a.