Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Oderbruch ist eine Landschaft am westlichen Ufer Oder im Landkreis Märkisch-Oderland des Bundeslandes Brandenburg .
Es liegt zwischen den Städten Oderberg und Bad Freienwalde im Norden und Lebus (Stadt) im Süden. Im Westen wird das durch die Hochfläche des Barnim begrenzt in deren Hanglage sich die Wriezen und Seelow befinden. In Nord-Süd-Richtung ergibt sich eine von rund 56 km und in Ost-West-Richtung etwa 15 km.
Das heutige Landschaftsbild des Oderbruches ist worden durch die Begradigung der alten Oder Eindeichung und Trockenlegung des Feuchtgebietes zwischen 1747 und 1762 unter dem preußischen König Friedrich II. ( Friedrich der Große ).
Nach den Plänen von Simon Leonhard Haerlem wurde ein 18 83 km langer gebaut der den Lauf der Oder um 25 km verkürzte und mit Deichen eingefasst. System von Abzugsgräben sollte für die Trockenlegung Feuchtgebietes sorgen.
Am 2. Juli 1753 wurde der Fangdamm bei Güstebiese durchstochen damit der neue Flusslauf der Oder geflutet. geplant lagen nach kurzer Zeit große Gebiete und konnten besiedelt werden etwa 108 Morgen waren gewonnen worden.
Die planmäßige Besiedlung begann 1753 in neu angelegten Straßendörfern. Die neuen wurden gezielt außerhalb von Preußen mit Vergünstigungen angeworben und kamen zum Teil aus Hessen-Darmstadt Mecklenburg Pfalz-Zweibrücken Sachsen und aber auch aus Niederösterreich und aus dem Kanton Neuenburg.
1785 1838 1947 und 1998 wurde das Oderbruch durch schwere Hochwasserkatastrophen