Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Odilienberg ist im Elsass in den Vogesen auf 763 m NN gelegen und einer Burg bekrönt. Neben der sogenannten Heidenmauer (ca. 1000 v. Chr. ) finden sich auf dem Berg und der Region noch zahlreiche keltische Zeugnisse z. B. Megalithen . Die damalige Burganlage dürfte als Ausguck Schutzburg für die Bewohner des Rheintals genutzt sein. Aus der römischen Epoche ist das Tor erhalten. Der merowingische Graf/Herzog Eticho gündete hier im 7. Jahrhundert ein Kloster und setzte als dessen seine Tochter Odilia ein. Der Ort wurde ins Mittelalter als Frauenkloster genutzt und ist heiligen Odilia gewidmet. Die Äbtissin Herrade von Landsberg (1195) verfasste dort künstlerisch wertvolle christliche Enzyklopädie Hortus Deliciarum . Prämonstratenser-Mönche führten das Haus weiter nachdem mit der Zeit verwaiste und bauten es zu einem Wallfahrtsort auf. Nach den Wirren der französischen wurde das Kloster vom Bischof von Strassburg zurückgekauft und die Wallfahrt wieder belebt. wird die Burg unter kirchlicher Leitung als genutzt.