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Odol


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Odol ist heute der Markenname einer Pflegeserie zur Gesunderhaltung von Zahnfleisch Zähnen in Form von von Zahnpasten und Mundspülungen.

1892 erfand Karl August Ferdinand Lingner (Eigentümer Spender des Lignerschloß Dresden). Lingners großes Interesse besonders dem Bereich der persönlichen Hygiene. Angeregt seinen Freund den Chemiker Dr. Bruno R. der bereits vor 1885 das Desinfektionsmittel Salol beginnt Lingner sich in Dresden mit der medizin-pharmazeutischer und kosmetischer Produkte zu beschäftigen.

Mit dem Mundwasser Odol bringt Lingner Mittel auf den Markt das erstmals die Seite durch die Beimischung ätherischer Öle mit medizinischen durch den Zusatz eines Antiseptikums verbindet.

Ebenfalls 1892 gründet Lingner das Dresdner Laboratorium Lingner. Anfangs mit nur drei Mitarbeitern er mit der Odol-Produktion. Lingner wird binnen Zeit durch seine internationale Markenpolitik zum größten der Welt. Ende der dreißiger Jahre wird in mehr als zwanzig Ländern hergestellt. 1945 die Dresdner Lingner-Werke völlig zerstört. 1949 sichert ein Düsseldorfer Betrieb die alleinigen Markenrechte. Auch der DDR wird Odol produziert. Heute wird ausschließlich in Düsseldorf hergestellt.

Odol ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus griechisch od ous (" Zahn ") und lateinisch ol eum (" Öl ")

Ein älteres Mittel als Odol ist ein aus Äther mit Nelken- und Pfefferminzöl betäubendes Mittel gegen Zahnschmerzen.

Deutsches Hygienemuseum



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