Die Kalmare (Theutida) stellen mit rund 300 Arten größte Gruppe innerhalb der Kopffüßer da. Gemeinsam den Echten Tintenfischen (Sepiida) den Zwergtintenfischen (Sepiolida) und dem ( Spirula spirula ) das allein eine eigene Gruppe Spirulida bilden sie die Gruppe der Zehnarmigen Tintenfische
Kalmare sind an das Leben im Wasser Pelagial der Meere angepasst. Der Mantel ist in der keilförmig und wird durch einen flachen Gladius aus Horn der die Funktion eines Innenskeletts hat Form gehalten. Der Schnabel ist ebenfalls aus Die Form gleicht einem Papageienschnabel ein Beispiel für ein analoges Organ . Um den Mund herum befinden sich Fangarme davon sind acht eher kurz und mit Saugnäpfen besetzt. Zwei Fangarme sind schlanker verlängert und weisen an den Enden eine auf die mit Saugnäpfen besetzt ist. Damit Kalmare in der Lage ihre Beute (Fische und andere Weichtiere) ähnlich wie mit einem Lasso zu fangen. Diese Arme werden auch Tentakel bezeichnet. Die kürzeren Arme werden benutzt die Beute zum Mund zu führen wo vor allem mit dem Schnabel und der Radula zerkleinert wird.
Die Fortbewegung der Kalmare erfolgt über Siphon aus dem sie Wasser aus der pressen. Auf diese Weise können sie sehr Geschwindigkeiten erreichen und einige Arten schaffen es sich mit solcher Kraft aus dem Wasser katapultieren dass sie mehrere Meter durch die schießen (Fliegende Kalmare). Durch Muskulatur am Siphon sie die Richtung des Wasserstrahls ändern und sehr schnell manövrieren. Besonders die kleineren Arten in großen Schwärmen.
Kalmare paaren sich meist in großen die bei einigen Arten beträchtliche Ausmaße annehmen Nach der Paarung bei der das Männchen dem Weibchen Spermatophore zur Befruchtung der Eier in den Mantel schiebt die Eier in langen gallertigen Schläuchen an und Pflanzen abgelegt.
Viele Kalmare sind zu Farbwechseln fähig besonders die Arten der Tiefsee verfügen über verschiedene Leuchtorgane die sie als Ablenkung ihrer Feinde zur Anlockung von Beute nutzen können. Besonders sind die im Verhältnis zum Körper riesigen Nach dem Aufbau ihrer Augen werden die in zwei Gruppen geteilt. Die Schließaugenkalmare (Myopsida) den Loligo-Arten besitzen Lider mit denen sie Augen verschließen können während die Nacktaugenkalmare (Oegopsida) der überwiegenden Mehrzahl der Tiere die Augen verschließen können.
Die folgende Liste enthält die überwiegende der Kalmararten einzelne Art- und Gruppenporträts finden auf den dafür angelegten Seiten. Deutsche Namen allerdings nur für einen Bruchteil der Kalmararten. Einordnung der Riesenkalmare (Architeuthis spec.) und der (Lycoteuthis spec.) in die Kalmare wird noch in der Liste sind sie jedoch enthalten.: