Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Oetker-Gruppe ist eines der größten deutschen Familienunternehmen. Jahr 2002 erzielten 18.000 Beschätigte einen Umsatz 5.123 Mio €. Holding der Gruppe ist die Dr. August KG mit Stammsitz in Bielefeld. Die Grundlage Unternehmens schuf der Apotheker Dr. August Oetker der 1891 ein Backpulver erfand und in der Folgezeit erfolgreich Die Familie Oetker hat bis heute massgeblichen im Unternehmen.
Am 30. April 1937 wurde Oetker von der Deutschen Arbeitsfront (DAF) die Auszeichnung Nationalsozialistischer Musterbetrieb verliehen. 1938 bekam das Unternehmen ein Leistungsabzeichen für vorbildliche Förderung der Einrichtung Kraft durch Freude (KdF). In einem Grußwort zu Oetkers Firmenjubiläum 1941 schrieb Gauleiter Alfred Meyer : "Es gab eine Zeit da es populär war sich zur Partei zu bekennen. schon tat es Euer Betriebsführer."
Richard Kaselowsky der seit dem Tod Gründersohns Rudolf Oetker als Treuhänder die Geschäfte Familienbetriebs geführt hat war am 20. April 1933 in die NSDAP eingetreten. Er unterstütze die Nationalsozialisten mit war Mitglied im Freundeskreis des Reichsführers SS Heinrich Himmler war an der Arisierung des Bielefelder Verlagshauses Gundlach beteiligt und als Herausgeber der antisemitische Tageszeitung Westfälische Neueste Nachrichten . Richard Kaselowsky kam 1944 bei einem Bombenangriff ums Leben.
Wiederholt tat sich die Familie Oetker Sponsor hervor. Sie stiftete die 1930 erbaute Rudolf-Oetker-Halle und finanzierte maßgeblich den der 1968 eröffneten Bielefelder Kunsthalle. Rudolf August Oetker des Firmengründers verfügte dass das Haus nach Stiefvater Richard Kaselowsky benannt wird. Als sich von Kaselowskys Vergangenheit der Bielefelder Stadtrat 1998 endgültig dagegen entschied kündigte Oetker seine Unterstützung auf und zog seine Leihgaben zurück.