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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Mai 2013 

Ohrspeicheldrüsenerkrankung


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Erkrankungen der Ohrspeicheldrüse bzw. Parotis und die entsprechenden Beschwerden lassen sich durch die Lage und Funktion der Glandula parotis erklären. Zum einen hat sie durch Ausführungsgang einen fast ungeschützen Zugang zur Mundflora den es zu aufsteigenden Entzündungen kommen kann. Darüber hinaus muss der des Speichels gewährleistet sein da andernfalls ebenfals Entzündungen können. Die Parotis ist von einer engen Bindegewebsschicht umgeben. Kommt es durch eine Entzündung einen Tumor zur Schwellung werden unweigerlich die durch Drüse ziehenden Nerven zusammengedrückt was zu Funktionsausfällen oder zu Schmerzen führen kann.

Inhaltsverzeichnis

Virale Infektionen

Vor ein paar Jahren noch zählte Mumps (Parotitis epidemica) zu den häufigeren Erkrankungen. die Einführung der Mumpsimpfung ist sie in Sprechstunden der Kinderärzte selten geworden. Die Entzündung durch den Mumps-Virus ausgelöst. In der Regel die Parotis von alleine ohne bleibende Veränderung Gefürchtet jedoch ist das Übergreifen der Erkrankung andere Teile des Körpers. So kann es einer sehr schmerzhaften Entzündung des Hodens - einer Orchitis - kommen oder Übergreifen auf das Gehirn (Enzephalitis) ist möglich. Kindesalter ist auch eine Infektion der Glandula durch den Zytomegalievirus häufig anzutreffen.

Bakterielle Infektionen

Meist in Zusammenhang mit anderen Erkrankunge Parotis z.B. Speichelsteine oder einer Veränderung der (Dyschylie) kann es zu einer Besiedlung von Bakterien kommen. Bei den entweder über den oder die Blutbahn einwandernden Bakterien die eine Entzündung auslösen handelt es sich meist um oder Streptokokken . Es kann zur Chronifizierung der Infektion kommen. Daher ist eine konsequente Therapie Antibiotika und Anregung des Speichelflusses z.B. durch Lutschen von Bonbons notwendig.

Autoimmunologische Erkrankungen

Beim Sjoegren-Syndrom handelt es sich um Symptomkomplex aus mangelnder Sekretproduktion mit Mundtrockenheit (Xerostomie) Horn- und Bindehautentzündung am Auge (Keratoconjunctivitis sicca) zu einer Entzündung der Tränendrüsen (Dakryoadentitis). Daneben eine chronische Polyarthritis auf. Beim Sjoegren-Syndrom kommt wahrscheinlich zur Reaktion von Autoantikörpern mit dem (oberste Zellschicht) der Parotiden und der Tränendrüsen. sind meist Frauen in der Menopause . Zuerst kommt es zu einer Schwellung Parotis die anschließend in eine Verkleinerung (Atrophie) Zur Diagnose wird eine Biopsie der Mundschleimhaut durchgeführt. Beim einem Sjoergen ist das Risiko an einem Non-Hodgin-Lymphom zu deutlich erhöht.

Speichelsteine

Die Bildung von Speichelsteinen wird als bezeichnet. Meistens tritt sie in der Glandula submandibualris auf in selteneren Fällen kann sie die Parotis betreffen. Speichelsteine sind eine recht Erkrankung die öfters Männer als Frauen betrifft. ist meist eine gestörte Sekretion (Dyschylie) z.B. Änderung der Zusammensetzung des Speichels . Die Steine bestehen meist aus Kalziumphosphat. machen sie sich meist durch Schwellung der und Schmerzen vor allem beim Essen bemerkbar. Steine können chirurgisch entfernt werden neuerdings kommen Ultraschall-Stoßwellen zum therapeutischen Einsatz die die Steine und einen natürlichen Abgang durch das Kanalsystem

nichtentzündliche Speicheldrüsenschwellung

Als Sialadenose oder Sialose wird eine schmerzlose nichtentzündliche Schwellung der Speicheldrüse bezeichnet. Hier ist meist die Glandula parotidea betroffen. Ursächlich hier kann eine Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus oder eine Schilddrüsenüberfunktion ( Hyperthyreose ) sein. Sie kann als Nebenwirkung bei Einnahme von Beta-Blockern oder bei metabolischen Störungen Mangelernährung oder Alkoholismus ) auftreten. Solange keine Funktionsbeinträchtignug oder Schmerzen hat die se Veränderung außer kosmetischen Beinträchtingungen begrenzeten Krankheitswert.

gutartige Tumore

Gutartige (benigne) Tumore aller Speicheldrüsen betreffen in 80% der die Parotis. Sie zeichnen sich durch langsames und Verschieblichkeit aus. [bearbeiten]Adenom Adenome der Speicheldrüse primär gutartig können jedoch entarten und sollten entfernt werden. Nach Entfernung idt eine gründliche wichtig da Adenome wieder auftereten können (Rezidive).

Speicheldrüsenmischtumor

Der Speicheldrüsenmischtumor auch pleomorophes Adenom genannt mit 65% aller Parotisgeschwülste der häufigste Tumor. sind Frauen betroffen. 5% der Speicheldrüsenmischtumore entartet sollte er ebenfalls frühzeitig entfernt werden. Nach Entfernung kommt es in 10% der Fälle Rezidiven . Der Name Mischtumor erklärt sich aus histologisch-mikroskopischen Untersuchung. Die difuse Mischung aus verschiednen so wie extrazellulärer Strukturen (Hyalin Fibrin Mukosa wird auch "buntes Bild" genannt.

Warthin-Tumor

Dieser benigne Tumor betrifft meist Männer des 60. Lebensjahres. Entartungen und Rezidive sind selten.

Siehe auch: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde - Speicheldrüse - Drüse


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