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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 27. Februar 2020 

Oierhiartn


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Jugendliche beim Oierhiartn

Das „ Oierhiartn “ (Eierhärten) ist ein Osterbrauch den man in mehreren Teilen Bayerns Nur hat er in jedem Landstrich eine andere Bezeichnung. In der nördlichen Oberpfalz sagt man dazu in der Mundart: (Eierstoßen) „Oiaboxn“ (Eierboxen) „Oiapecken“ oder "Oierhiartn“ (Eierhärten). wird dieser Brauch jedoch nicht mehr gepflegt.

Der Oberpfälzer Volkskundler Franz Xaver von Schönwerth beschrieb schon um 1890 herum dieses Osterspiel. „Zwei stossen die aufeinander zuerst Spitz auf Spitz dann Spitz Arsch oder umgekehrt. Wessen Ey bricht verliert an den anderen.“ Spätestens jetzt dürfte auch der diesen Brauch nicht kennt klar sein was es hier geht!

Das „Oierhiartn“ wird schon seit Jahrzehnten in der oberpfälzer Stadt Mitterteich ( Landkreis Tirschenreuth ) besonders eifrig gepflegt. Am Ostersonntag nach dem Mittagessen treffen sich dort Teilnehmer am Johannisplatz. Bei schönem Wetter sind oft 50 bis 60 Personen. Kinder wie treten gegeneinander an. Man „hiartet“ wie es gerade ergibt. Mit dem Ausspruch: „Spitz auf – Ruck auf Ruck“ werden die Eier mit der Spitze und dann mit dem gegeneinandergestoßen. Wessen Ei eine Bruchstelle abbekommt ist Verlierer und gibt seines dem Kontrahenten . Steht das Eierspiel dagegen immer noch stößt man die Eier seitlich zusammen. Hier dann eine endgültige Entscheidung fällig. Auf diese und Weise tritt fast jeder gegen jeden Das „Oierhiartn“ dauert so lange bis sich Zwei mehr finden die mit einem intakten gegeneinander antreten können.

Wenn ein Teilnehmer nur immer auf Siegerseite ist wird er schon mal verdächtigt einem Gipsei oder Pechei angetreten zu sein. waren ausgeblasene Eier die mit flüssigem Pech gefüllt wurden und nach dem Erkalten Füllung steinhart wurden. Solche wurden früher öfters




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