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Oiraten


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Die Oiraten waren ein Stamm der um 1200 oberen Jenissej von Jagd und Weidewirtschaft lebte. Bei Bildung der Mongolei 1206 unterwarf sich ein Verbündeter des Jamukha Gurkhan der Oirate Hutuha Beki dem Dschingis Khan und half diesem in mehreren Kämpfen Verhandlungen bei der Befriedung der Wald- und in der Taiga bis hin zum Irtysch (1207-1208). Dschinghis Khaqan verheiratete zum Dank Prinzessinen mit den zwei Söhnen Hutuhas darunter Tochter Kökögän (Cecyigen).

Sein Herrschaftsgebiet wurde formal Jochi dem Sohn Dschingis Khans unterstellt konnte seine Eigenständigkeit halten. In der Folge hatten Oiratenfürsten einen besonderen Status unter den "Mongolen" sie nur mit einem Dutzend Familien teilten. blieben auch die Oiraten von der mongol. (vgl. dort ) nicht verschont um 1337/38 vermerkt man einen oiratischen Truppenteil im Iran .

Um 1400 lebten die Oiraten bereits Pferdezüchter am Altai . Nach dem Abzug der Mongolen aus (Ende der Yuan-Dynastie 1368) übernahmen die Oiraten ca. 1403 führende Rolle in der Mongolei. So setzte Oiratenführer Batula (auch: Mahamu) den Khan Delbeg in sein Amt ein. Batulas Machtentfaltung war dem Ming -Kaiser Yung-lo ein Dorn im Auge so daß 1414 gegen ihn zu Felde zog. Batula floh zur Tula wo er getötet wurde.

Den Aufstieg der Oiraten erschütterte das kurz. Sein Sohn Toghan und dessen Sohn Esen Taiji behaupteten einen Einflußbereich vom Ili (wo mehrmals erfolgreich gegen die Tschagatei -Khane zu Felde zog) bis an die Chinas. Bei den Dschingisiden verblieb kaum mehr als die nominelle dem Namen nach) Herrschaft über die Mongolei. Jahr 1449 gelang Esen Taji die Gefangennahme des Yingzong/Zhengtong nach einem Sieg bei Tumu. Man sich auf ein Lösegeld.

Danach forderte Esen Taiji den nominellen Toyto Bugha (seinen Schwager 1439-1452) auf seine zugunsten der Oiraten zu regeln. Der weigerte bezahlte aber schließlich den Stammeskrieg mit seinem so daß sich Esen Taiji (obwohl kein nun selbst zum Khan machte. Aber schon beseitigten ihn die Oiraten in einer inneren

Esen Taijis Nachfolger war gemäß dem sein Sohn Amasandji. Aber die Oiraten scheinen dieser Zeit trotz äußerer Erfolge (großer Sieg die Usbeken 1456/57 ein weiterer über den Tschagatei-Khan den familiären bzw. inneren Zusammenhalt verloren zu Jedenfalls siegten 1468 unerwartet die Vertreter der Khane ( Manduchai ) und die Oiraten zogen in verschiedene auseinander.

In der Folgezeit wurden die Oiraten Dayan - und Altan Khan noch mehrfach geschlagen und mußten nach ausweichen. Die Oiraten gliederten sich damals in vier Untergruppen (Dörböd Jüün Ghar Khoshuud and Torghuud) denen die Torghuten eine besondere Bedeutung erlangten sie unter Khu Urluk († 1643) kurz 1600 ganz Asien bis hin zur russ. durchzogen. Die Torghuten ließen sich an der nieder und nannten sich von nun an Kalmücken . Um 1615 nahmen die Oiraten den Buddhismus an.

Im Tarbagatei-Gebiet gründete Khungtaidschi Batur einen Oiratenstaat und führte seine Horde 1643 in Ili-Gebiet (Siebenstromland). Diese Oiratengruppe wurde fortan auch Dschungaren bezeichnet. Sein Sohn Galdan besetzte den Rest Mogulistans und wandte Aufmerksamkeit dann auf die Ostmongolen und ihren die Qing-Dynastie . Hier scheiterte er. Im Jahr 1696 die Truppen des Qing-Kaisers K´ang-hi (Kangxi 1661-1722) an der Tula bei Urga siegreich Galdans Frau fiel und der beging wohl Selbstmord.

Die Oiratenzeit war aber noch nicht Ende. Galdans verfeindeter Neffe Tsewangrabtan kam an Macht hielt mit China zunächst Frieden und stattdessen 1698 die Kasachen unter Tauke an. Im Jahr 1717 Tsewangrabtans Armee in Lhasa/ Tibet wo er den König Lhabzang tötete. löste 1720 einen siegreichen Einmarsch der Qing-Armee in aus. Eine weitere Qing-Armee marschierte gegen die und siegte bei Urumchi (1720) so daß Tsewangrabtan 1724 Frieden mußte. Die Oiraten/Dschungaren blieben aber 1720 gegen besser bewaffneten Russen bei Zaisan erfolgreich.

Tsewangrabtan konzentrierte sich hauptsächlich auf die im Westen. Die Kasachen hatten besonders darunter leiden. Mit der Niederlage der Kasachen 1718 Fluß Ajagus/ Balchaschsee beginnt dort die Zeit des "Großen

Unter Tsewangrabtan Sohn Galdan Tsereng (1727-1745) sich dessen Politik fort. Erst die Vernichtung Oiratenreiches 1754-59 durch die Qing-Dynastie brachte Ruhe. Ili-Gebiet bzw. das ganze heutige Sinkiang gehört seitdem zu China. Die Oiraten/Dschungaren zu Ölöten umbenannt bzw. der vorherige Name offiziell

Oiratenfürsten:

  • Batula/Mahamu ca. 1399-1415/16
  • Toghan 1415/16-1439/40
  • Esen Taiji 1439/40-1455
  • Amasandji/Ashi Temur 1456-af.1469

  • Khungtaidschi Batur 1643-53
  • Khungtaidschi Galdan 1653-1697
  • Tsewangrabtan 1697-1727
  • Galdan Tsereng 1727-1745




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