Olaf Stapledons Eltern (William Clibbett Stapledon Emmeline Miller Stapledon) lebten zur Zeit seiner in Port Said in Ägypten . Seine Mutter fuhr für seine Geburt England und danach verbrachte Olaf Stapledon seine sechs Lebensjahre in Port Said.
Es folgten Schulbesuch in England und ein Universitätsabschluss in Geschichte (Balliol College Oxford ). Den Ersten Weltkrieg verbrachte der pazifistische Stapledon als Mitglied Friends Quaker Ambulance Corps . Nach dem Krieg schloss er 1920 Ausbildung mit einem Ph.D. der Philosophie an Universität Liverpool ab.
Die Folgezeit sah Olaf Stapledon im eine eigene Philosophie zu entwickeln.
Olaf Stapledon arbeitete in verschiedenen Stellungen Lehrer für eine Reederei und veröffentlichte seinen Roman (Erste und Letzte Menschen) im Jahre Aufgrund vorteilhafter Kritiken beschloss er sich ganz Schriftstellerei zu widmen. Dies war ihm nur eines ererbten Vermögens möglich. Zeit seines Lebens er nicht vom Schreiben leben.
Olaf Stapledon betrachtete sich stets als Agnostiker eine vielleicht von seinem Vater übernommene Aber auch der Einfluss seiner unitarischen Mutter findet sich in seinem Werk Viele dem Mystizismus zugerechnete Episoden in Stapledons Werk deuten auf ein tiefes religiöses Interesse hin; allerdings er stets
betont keine etablierte religiöse Position zu
Daneben hat Stapledon sich in sozialistischen engagiert. Er hat sich oft für sozialistische oder kommunistische Gedanken eingesetzt aber genauso auch Organisationen Mitglieder linker Parteien kritisiert. Er hat betont kein Kommunist sondern Sozialist zu sein. Viele von sozialistischen Gedanken getragenen Vorstellungen lassen sich seinem Werk wiederfinden. Insbesondere A Man Divided gilt als eine Absage an kommunistische
Olaf Stapledon starb am 6. September an den Folgen eines Herzanfalls. Seine Asche von den Klippen bei Caldy in der seines Wohnortes verstreut.
Olaf Stapledons erster Roman ( Last and First Men 1930) gilt auch heute noch als der Klassiker der Science-Fiction . Der Roman entwirft eine das ganze umfassende zwei-milliardenjährige Geschichte der Menschheit. Dieses umfassende mit philosophischen und mystischen Anklängen sollte den immer wiederkehrender Themen in Stapledons Werk werden. hat seine Idee von den Weltraum umspannenden Science-Fiction Autoren wie E. E. Smith A. E. Van Vogt und Isaac Asimov inspiriert ebenso wie Verfilmungen wie Raumschiff Enterprise oder den Krieg der Sterne . Das Nachfolgewerk Last Men in London (1932) gilt als deutlich unterlegen.
Der 1935 erschienene Odd John greift das vorherige Thema auf entwickelt aber in den 20er und 30er Jahren 20. Jahrhunderts. Hier steht das Auftreten vereinzelter die einen Homo superiour darstellen im Vordergrund. Aus der Sicht unterlegenen Homo sapiens geschrieben beleuchtet das Buch verschiedene philosophische religiöse Fragen wie etwa die Werte unserer Sexualität oder was es bedeutet Mensch zu
Star Maker 1937 veröffentlicht knüpft an Last and First Men an und erweitert die dort angerissene der Menschheit zu einer Geschichte des Universums. während des 2. Weltkrieges erschienene Sirius wurde aufgrund enthaltener sexueller Kontakte mit intelligenten Hund vom ersten Verleger abgelehnt. Heute Sirius zusammen mit Last and First Men als Stapledons einflussreichstes Werk.
Das folgende Death into Life verlässt die klassische Science-Fiction und wendet der religiösen Spekulation zu. Es greift damit aus dem einige Jahre vorher entstandenen Darkness and the Light auf.