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Oldenburg (Oldb)


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Niedersachsen
Regierungsbezirk : Weser-Ems
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 102 96 km²
Einwohner : 157.963 (30.06.2003)
Bevölkerungsdichte : 1.534 22 Einw./km²
Höhe : mittlere Lage: rund 5 m über NN
Postleitzahlen : 26001-26135 (alte PLZ 2900)
Vorwahlen : 0441
Geografische Lage : 53° 9' nördl. Breite
8° 13' östl. Länge
KFZ-Kennzeichen : OL
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 03 4 03 000
Gliederung des Stadtgebiets: 9 statistische Bezirke
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
26122 Oldenburg (Oldb)
Website : www.oldenburg.de
E-Mail -Adresse: info@oldenburg.de
Politik
Oberbürgermeister : Dietmar Schütz ( SPD )
Regierende Partei : SPD

Oldenburg (Oldb) ist eine Stadt in Nordwestdeutschland zwischen Bremen und der niederländischen Stadt Groningen . Die Universitätsstadt und ehemalige Residenzstadt des Großherzogtums Oldenburg ( daher der Klammerzusatz Oldb im Namen der also "Oldenburg in Oldenburg" ) ist nach Hannover Braunschweig und Osnabrück die viertgrößte Stadt sowie eines der Oberzentren des Bundeslandes Niedersachsen . Die kreisfreie Stadt ist Sitz des Regierungsbezirks Weser-Ems .

Nächst größere Städte sind Bremen ca. km östlich Osnabrück ca. 100 km südlich und Hamburg ca. 126 km östlich von Oldenburg Die Einwohnerzahl der Stadt Oldenburg (Oldb) überschritt 1945 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Oldenburg (Oldb) liegt in einer Niederung am linken Ufer der Hunte an der Mündung der Haaren von Huntemündung bei Elsfleth 23 5 km und der offenen See etwa 60 km entfernt Zentrum des Oldenburger Landes im westlichen Niedersachsen . Die Hunte ist in Oldenburg für Seeschiffe befahrbar.

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Oldenburg (Oldb) werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:

Elsfleth ( Landkreis Wesermarsch ) Hude (Oldenburg) Hatten und Wardenburg (alle Landkreis Oldenburg ) sowie Edewecht Bad Zwischenahn Wiefelstede und Rastede (alle Landkreis Ammerland )

Wappen

Beschreibung : In Gold eine von einem größeren und zwei kleineren Seitentürmen mit blauen Dächern aufgesetzten goldenen Kugeln bekrönte rote Stadtmauer; in schwarze Torfeld unter dem Mittelturm ist der Grafenschild mit seinen "fiev stücken" - auf zwei rote Balken - schräg rechts eingestellt. Stadtflagge ist gold-rot-gold-rot-gold waagerecht geteilt.
Bedeutung : Für die Residenzstadt der Grafen von ist bereits ein Siegel aus dem Jahr 1307 nachweisbar das eine dreitürmige Burg zeigt. kam das Wappen der Grafen im Torbogen In seiner heutigen Form ist das Wappen 1927 festgelegt worden.

Geschichte

1108 wird Oldenburg erstmals als Aldenburg urkundlich 1345 verleiht Graf Konrad I. von Oldenburg Oldenburg bremisches Stadtrecht . 1448 wird Graf Christian von Oldenburg König von Dänemark

1603 beginnt die Regierungszeit Graf Anthon Günthers durch geschicktes Handeln das Land Oldenburg vor dreißigjährigen Krieg bewahrt. 1667 stirbt Graf Anthon Günther und Oldenburg wieder unter die Herrschaft der Dänen. Im Jahr stirbt beinahe jeder zehnte Oldenburger an Pest als diese abklingt wird die Stadt einem durch einen Blitz verursachten Brand fast zerstört. Den Statthaltern des dänischen Königs schien Wiederaufbau anscheinend kein dringendes Anliegen die Einwohnerzahl bis Mitte des 18. Jahrhunderts auf 3.000.

1773 übernimmt das Haus Holstein-Gottorp die Grafschaft womit diese zum Herzogtum aufsteigt. Oldenburg wird Haupt- und Residenzstadt. 1785 bis 1829 herrscht Herzog Peter Friedrich Ludwig der die Umgestaltung Stadt im klassizistischen Stil beginnt und unter u.a. das Peter-Friedrich-Ludwig Hospital entstanden ist. 1786 wird die Landes sparkasse zu Oldenburg (angeblich älteste Sparkasse der Welt) gegründet. 1815 wird Oldenburg zum Fürstentum . Drei Jahre später wird Oldenburg (Oldb) "Stadt I. Klasse" sowie Sitz eines Amtes. bezeichnet man solche Städte als "kreisfreie Stadt". 1833 "sinkt" sie vorübergehend wieder zur "Stadt Klasse" ab bevor sie 1855 erneut "Stadt I. Klasse" wird.

1918 dankt der letzte Großherzog ab und 1919 wird Oldenburg Hauptstadt des Freistaates Oldenburg. Während der Zeit des Nationalsozialismus 1933 - 1945 ist Oldenburg Gauhauptstadt im Bereich Weser-Ems . 1933 wird auch das Amt Oldenburg erheblich und der neue Verwaltungsbezirk später als Landkreis Oldenburg bezeichnet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 wächst Oldenburg durch die Aufnahme von Flüchtlingen zur Großstadt heran. Ein Jahr später 1946 wird das Land Oldenburg Bestandteil des Niedersachsen und Oldenburg Hauptstadt des " Verwaltungsbezirks Oldenburg " einer der seinerzeitigen 8 Regierungsbezirke des Landes Niedersachsen.

1973 wird die Carl-von-Ossietzky-Universität gegründet. Durch verschiedene Kreisreformen der 1970er Jahre wird der Landkreis Oldenburg verändert 1978 wird der Verwaltungsbezirk Oldenburg mit den Aurich und Osnabrück zum Regierungsbezirk Weser-Ems vereinigt dessen Hauptstadt Oldenburg wird. Trotz Verwaltungs- und Gebietsreformen bleibt Oldenburg in jenen stets eine kreisfreie Stadt.

Religionen

Die Stadt Oldenburg (Oldb) gehörte anfangs Gebiet des Erzbistums Bremen bzw. zu dessen St. Willehadi die St. Johannis-Kapelle gehörte zum Bistum Osnabrück . Die Reformation fasste ab 1526 Fuß und seit 1529 war die Stadt dauerhaft reformiert doch die Stadt 1573 zum Luthertum über (Einführung einer lutherischen Kirchenordnung). Danach Oldenburg über viele Jahrhunderte vorwiegend protestantisch. Als des Herzogtums bzw. Großherzogtums Oldenburg war die Stadt auch Sitz der Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg ). Hier befand bzw. befindet sich bis das Konsistorium bzw. der Oberkirchenrat dieser Landeskirche . Oldenburg wurde auch schon sehr früh eines Kirchenkreises (Oldenburg-Stadt) zu dem heute alle Kirchengemeinden der Stadt gehören sofern es sich um Freikirchen handelt.

Spätestens seit Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Oldenburg auch wieder Katholiken . Diese wurden seit 1785 von einem Kaplan versorgt. Der Herzog Oldenburg ließ 1807 sogar auf seine eigenen Kosten wieder katholische Kirche bauen. Später entstanden weitere katholische 1831 wurde Oldenburg Teil des Offizialats Oldenburg Bistums Münster nachdem die Bildung eines eigenen katholischen für das Land Oldenburg scheiterte. Sitz des wurde jedoch die Stadt Vechta . In Oldenburg wurde ein Dekanat eingerichtet seinerzeit für den gesamten nördlichen Teil des Oldenburg zuständig war. Später wurde das Dekanat in seinem Zuschnitt verändert doch gehören heute Pfarrgemeinden der Stadt Oldenburg (Oldb) zu diesem innerhalb des Bistums Münster.

Neben den beiden großen Kirchen gibt auch verschiedene Freikirchen in Oldenburg (Oldb) darunter an der eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ) eine Evangelisch-Methodistische Kirche ( Methodisten ) eine Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche eine Adventgemeinde und mehrere Freie Evangelische Gemeinde (FeG).

Seit 1995 gibt es in Oldenburg auch wieder Israelitische Kultusgemeinde. Hierzu übergab die Stadt Oldenburg 5. März 1995 der jüdischen Gemeinde ein Kulturzentrum mit Synagoge . Es handelt sich um die ehemalige Baptistenkapelle in der Wilhelmstraße 17 die für der israelitischen Kultusgemeinde umgebaut wurde und ganz der Nähe der 1938 zerstörten Synagoge liegt. Am 25. Juni 1995 konnte die Gemeinde ihre neue Synagoge Seit dem 1. August 1995 amtiert die Schweizerin Bea Wyler als Rabbinerin Deutschlands in Oldenburg und Braunschweig .

Weitere Religionsgemeinschaften in Oldenburg sind die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten die Neuapostolische Kirche die Christlich-Wissenschaftliche Vereinigung und Die Christengemeinschaft .

Politik

An der Spitze der Stadt Oldenburg stand schon seit dem 14. Jahrhundert ein Rat der ab 1345 aus 18 Mitgliedern bestand. Darunter befanden 3 Bürgermeister . Es regierte jedoch nur 1 Bürgermeister 5 Ratsmännern. Der Rat wechselte jährlich am 6. Januar . Ab 1676 wurde die Zahl der Bürgermeister auf reduziert. Ab 1773 stand nur noch ein rechtsgelehrter Bürgermeister der Spitze von Rat und Stadt. Die von 1833 führte einen Stadtdirektor als Leitenden Beamten Dieser erhielt später den Titel Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister .
Während der Zeit des Dritten Reiches wurde das Stadtoberhaupt Oldenburgs von der NSDAP eingesetzt.
1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. gab es einen vom Volk gewählten Rat. wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1996 wurde in Oldenburg (Oldb) die Doppelspitze der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. wird seither direkt vom Volk gewählt.

Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Oldenburg (Oldb) seit

  • 1817 - 1826 : Carl Christian Scholtz
  • 1827 : Ernst Heinrich Becker
  • 1828 : vacant
  • 1829 - 1833 : Caspar Gottlieb Carl Scholtz
  • 1834 - 1875 : Johann Heinrich Carl Wöbcken Stadtdirektor später
  • 1875 - 1890 : Wilhelm Philibert von Schrenck
  • 1890 - 1900 : Dr. Diedrich Gerhard Roggemann
  • 1900 - 1921 : Karl Friedrich Johann Tappenbeck Oberbürgermeister
  • 1921 - 1932 : Dr. Theodor Görlitz Oberbürgermeister
  • 1932 - 1933 : Dr. Hermann Hüvett
  • 1933 - 1945 : Dr. Heinrich Rabeling Oberbürgermeister
  • 1945 : Heinrich Krahnstöver Oberbürgermeister
  • 1945 - 1946 : Max tom Dieck Oberbürgermeister
  • 1946 - 1950 : Walter Diekmann Oberbürgermeister
  • 1950 - 1954 : Gustav Lienemann Oberbürgermeister
  • 1954 - 1956 : Willi Trinne Oberbürgermeister
  • 1956 - 1961 : Hans Fleischer Oberbürgermeister
  • 1961 - 1964 : Wilhelm Nieberg Oberbürgermeister
  • 1964 - 1981 : Hans Fleischer Oberbürgermeister
  • 1981 - 1986 : Dr. Heinrich Niewerth Oberbürgermeister
  • 1986 - 1991 : Horst Milde Oberbürgermeister
  • 1991 - 1996 : Dieter Holzapfel Oberbürgermeister
  • 1996 - 2001 : Dr. Jürgen Poeschl Oberbürgermeister
  • 2001 - heute: Dietmar Schütz Oberbürgermeister

Oberstadtdirektoren von Oldenburg (Oldb) 1945 - 1996

Wirtschaft

Verkehr

Die Innenstadt Oldenburgs ist von einem umgeben. Zu diesem gehören die Autobahnen A 28 A 29 und A 293. Oldenburg liegt an Bahnstrecken Norddeich - Leer - Oldenburg - Bremen und Wilhelmshaven - Oldenburg - Osnabrück . An den Fernverkehr ist Oldenburg durch IC -Linien nach Berlin Leipzig und Dresden angeschlossen sowie eine ICE -Verbindung nach Frankfurt am Main . An das deutsche Binnenschifffahrtsnetz ist Oldenburg über den Küstenkanal angebunden Weser und Ems miteinander verbindet. Der bedeutendste durch das fließende Fluss ist die Hunte . In Raum Oldenburg gibt es einige Regionalflughäfen . Der nächste größere Verkehrsflughafen befindet sich Bremen. Den öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) versorgen mehrere Buslinien der VWG - und Wasser GmbH Oldenburg.

Medien

Öffentliche Einrichtungen

Oldenburg (Oldb) ist Sitz folgender Einrichtungen Institutionen bzw. Körperschaften des öffentlichen Rechts :

  • Bundesinstitut für ostdeutsche Kultur und Geschichte
  • Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg
  • Handwerkskammer Oldenburg - Kammerbezirk: Kreisfreie Städte Oldenburg Delmenhorst und Wilhelmshaven sowie Landkreise Ammerland Cloppenburg Oldenburg Vechta und Wesermarsch
  • Oldenburgische Industrie- und Handelskammer IHK - Kammerbezirk: Kreisfreie Städte Oldenburg (Oldb) und Wilhelmshaven sowie Landkreise Ammerland Cloppenburg Friesland Vechta und Wesermarsch

Bildungseinrichtungen

  • Carl-von-Ossietzky-Universität ; gegründet 1973 trägt die Universität seit 1991 ihren heutigen Namen Website
  • Fachhochschule Oldenburg ; gegründet 1971 durch Zusammenschluss von verschiedenen Vorgängereinrichtungen darunter Ingenieurakademie für Bau- und Vermessungswesen und eine aus dem 19. Jahrhundert in Elsfleth

Oldenburg (Oldb) hat ferner das komplette an allgemein bildenden und beruflichen Schulen; siehe die Website Übersicht der Oldenburger Schulen

Städtepartnerschaften

Oldenburg (Oldb) unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten bzw. Kreisen:

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Oldenburgs ist in 9 nummerierte statistische Bezirke eingeteilt. Jeder statistische Bezirk besteht aus Unterbezirken mit je einem eigenem Namen und zweistelligen Nummer. Einige der Unterbezirke sind auch Ortsteilen bzw. Siedlungsbereichen zusammen gefasst. Die Siedlungsbereiche lediglich mit einem Buchstaben hinter der Kennzahl statistischen Bezirks bezeichnet (z.B. 1 a bis f). Die weitere Untergliederung der Unterbezirke wird Blockgruppen bezeichnet die eine dreistellige Nummer haben.

Die 9 statistischen Bezirke Oldenburgs mit ihren zugehörigen Unterbezirken bzw. (jeweils mit amtlicher Nummer):

  • Bezirk 1 : 11 Zentrum 12 Cäcilienplatz 13 Everstenholz Dobben 15 Haarenesch 16 Peterstraße 17 Bahnhofsviertel Festungsgraben 19 Gerichtsviertel
  • Bezirk 2 : 21 Ziegelhof 22 Röwekamp 23 Friedrich-August-Platz Nedderend 25 Lambertistraße 26 Ehnern
  • Bezirk 3 : 31 Bürgeresch 32 Bürgerstraße 33 Wasserturm Wehdestraße 35 Weser-Ems-Halle (34 und 35 =
  • Bezirk 4 : 41 Rheinstraße 42 Dragonerstraße 43 Breslauer 44 Klambecker Brücke (= Ortsteil Drielake) 45 46 Wunderburgstraße 47 Lustgarten (42 und 43 Osternburg)
  • Bezirk 5 : 51 Hundsmühler Höhe 52 Thomasburg 53 54 Scharnhorststraße 55 Kaspersweg (= Ortsteil Eversten) Bloherfelde 57 Haarentor 58 Wechloy
  • Bezirk 6 : 61 Babenend 62 Rauhehorst 63 Dietrichsfeld Flugplatz 65 Alexandersfeld 66 Heckenweg 67 Bürgerbusch Ofenerdiek (61 62 und 63 = Bürgerfelde 66 und 67 = Nadorst)
  • Bezirk 7 : 71 Flötenteich 72 Etzhorn 73 Ohmstede Bornhorst
  • Bezirk 8 : 81 Neuenwege (= Ortsteil Kloster Blankenburg)
  • Bezirk 9 : 91 Cloppenburger Straße 92 Müllberg (= Kreyenbrück) 93 Meerkamp 94 Bümmerstede 95 Tweelbäke (= Ortsteil Drielakermoor) 96 Krusenbusch

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

1920 betrug die Fläche des Stadtgebiets insgesamt 1.152 ha. Danach wurden verschiedene Gemeinden Teile von Gemeinden und Gemarkungen nach Oldenburg eingegliedert so dass das Stadtgebiet heute nach Grenzbereinigungen insgesamt 10.296 ha beträgt. Im Einzelnen ein- bzw. ausgegliedert:

  • am 1. April 1922 die Gemeinde Osternburg (Zuwachs 5.080 ha)
  • am 1. November 1924 die Gemeinde Eversten (Zuwachs 2.407 ha)
  • am 15. Mai 1933 die Gemeinde Ohmstede (Zuwachs 3.198 ha)
  • am 1. April 1935 Teile von Hundsmühlen (Zuwachs 22 ha)
  • am 1. April 1935 Ausgliederung eines Teils der früheren Gemeinde (Abgang 1.875 ha)
  • am 1. April 1936 Teile von Metjendorf (Zuwachs 129 ha)
  • am 1. April 1948 Exerzierplatz Bümmerstede (Zuwachs 169 6 ha)

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1502 ca. 2.300
1667 ca. 4.300
1769 3.367
1793 4.189
1828 6.800
1855 11.370
1871 13.928
1. Dezember 1875 ¹ 15.701
1. Dezember 1890 ¹ 21.310
1. Dezember 1900 ¹ 26.635
1. Dezember 1910 ¹ 30.242
8. Oktober 1919 ¹ 32.540
16. Juni 1925 ¹ 52.723
16. Juni 1933 ¹ 66.951
17. Mai 1939 ¹ 79.020
13. September 1950 ¹ 122.809
6. Juni 1961 ¹ 125.198
31. Dezember 1970 131.500
30. Juni 1975 134.400
30. Juni 1980 136.400
30. Juni 1985 138.400
1. Januar 1989 140.785
30. Juni 1997 153.300
30. Juni 2003 157.963
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Oldenburgisches Staatstheater
  • Theater hof/19 - eröffnet im September 2001
  • Theater Laboratorium - zeitgenössisches Figurentheater mit Elementen Schauspiels
  • Theater Wrede - 1985 eröffnetes modernes Theater Erwachsene und Kinder

Museen

  • Schloss mit dem Landesmuseum für Kunst- und
  • Landesmuseum für Natur und Mensch
  • Stadtmuseum - dieses Museum zeigt bürgerliche Wohnkultur Antikensammlung ferner Leben und Werk des Künstlers Bernhard Winter (1871-1964) und die Stadtgeschichte Oldenburgs
  • Horst-Janssen-Museum mit Werken des Zeichners und Grafikers Horst Janssen
  • Edith-Ruß-Haus - Medienkunst

Bauwerke

  • Lappan das Wahrzeichen der Stadt
  • Lambertikirche
  • Mausoleum
  • Degodehaus
  • Peter Friedrich Ludwig Hospital
  • Pulverturm

Sonstige Sehenswürdigkeiten

Schlossgarten

Regelmäßige Veranstaltungen

  • im Sommer: Oldenburger Kultursommer (dreiwöchige Veranstaltung mit Rock Folklore Klassik Pantomime u.a.)
  • August: Hobbymarkt unter der Autobahn
  • August: Stadtfest
  • September: Weinfest mit Tanz und Folklore
  • September/Oktober: Kramermarkt
  • Herbstferien: Kunstmarkt im Cäciliensaal
  • November: Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse
  • Dezember: Lambertimarkt (Weihnachtsmarkt) am Rathaus mit Kunstmarkt

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Oldenburg (Oldb) hat folgenden das Ehrenbürgerrecht verliehen:

1937 erhielten auch Adolf Hitler und Karl die Ehrenbürgerrechte. Diese wurden 1948 vom der Rat der Stadt jedoch

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Personen sind in Oldenburg (Oldb) Ob sie später ihren Wirkungskreis in Oldenburg hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Die erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr.

  • 1776 4. Mai Johann Friedrich Herbart † 14. August 1841 in Göttingen Psychologe und Pädagoge
  • 1803 Markus Nathan Adler † 1890 oldenburgischer Landrabbiner
  • 1842 5. Februar Karl Graf von Wedel † 30. 1919 in Stockholm Reichsstatthalter von Elsaß-Lothringen 1907-14
  • 1848 9. April Helene Lange † 13. Mai 1930 in Berlin und Frauenrechtlerin
  • 1852 16. November Friedrich August † 24. Februar 1931 Oldenburg Großherzog von Oldenburg 1900-18
  • 1865 22. Juli Dr. Karl Rudolf Heinze † 26. 1928 in Dresden Ministerpräsident von Sachsen 26.10. und Reichsstatthalter von Sachsen 1923
  • 1873 26. Februar Johann Schütte Konstrukteur von Luftschiffen
  • 1875 2. April Theodor Diedrich Wilhelm Francksen † 14. 1914 Kunstsammler
  • 1879 18. April August Hinrichs † 20. Juni 1956 in Huntlosen
  • 1883 23. Februar Karl Jaspers † 26. Februar 1969 in Basel/Schweiz und Schriftsteller
  • 1888 Theodor Pekol † 1958 Busbauer und
  • 1934 7. Oktober Ulrike Meinhof † 9. Mai 1976 in Stuttgart und Mitbegründerin der Roten Armee Fraktion
  • 1946 24. März Su Kramer alias Gudrun Kramer Sängerin der Liebe")
  • 1951 12. August Wolfgang R. Wulf SPD-Politiker Mitglied des Landtags von Niedersachsen
  • 1952 17. Juli Judith Jupe Sängerin (Duo Judith & ("Land im Norden" "Wir")
  • 1954 7. Februar Dieter Bohlen Musiker Sänger und Komponist
  • 1974 28. Mai Hans Jörg Butt Fußballspieler Torwart

Weitere Persönlichkeiten die mit der Stadt (Oldb) verbunden sind:

  • Joerg Dao
  • Hermann Ludwig Ehlers *1904 in Schöneberg bei Bundestagspräsident † 1954 war am Anfang seiner Kariere u.a. Ratsherr in Oldenburg
  • Hans-Dieter Hogen
  • Horst Janssen * 14. November 1929 in Hamburg 31. August 1995 in Hamburg Zeichner und lebte in Oldenburg
  • Johann Heinrich Suhrkamp * 23. März 1891 in Kirchhatten; 31. März 1959 in Frankfurt am Main; des Suhrkamp-Verlages

Sonstiges

Kulinarische Spezialitäten

Grünkohl Bier

Traditionen

Kistenlauf (auch Kastenlauf genannt) - eine neue Tradition; Kohlfahrten Kramermarkt

Weblinks

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Bücher zum Thema Oldenburg (Oldb)

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