Nächst größere Städte sind Bremen ca. km östlich Osnabrück ca. 100 km südlich und Hamburg ca. 126 km östlich von Oldenburg Die Einwohnerzahl der Stadt Oldenburg (Oldb) überschritt 1945 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.
Oldenburg (Oldb) liegt in einer Niederung am linken Ufer der Hunte an der Mündung der Haaren von Huntemündung bei Elsfleth 23 5 km und der offenen See etwa 60 km entfernt Zentrum des Oldenburger Landes im westlichen Niedersachsen . Die Hunte ist in Oldenburg für Seeschiffe befahrbar.
Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Oldenburg (Oldb) werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:
Beschreibung : In Gold eine von einem größeren und zwei kleineren Seitentürmen mit blauen Dächern aufgesetzten goldenen Kugeln bekrönte rote Stadtmauer; in schwarze Torfeld unter dem Mittelturm ist der Grafenschild mit seinen "fiev stücken" - auf zwei rote Balken - schräg rechts eingestellt. Stadtflagge ist gold-rot-gold-rot-gold waagerecht geteilt. Bedeutung : Für die Residenzstadt der Grafen von ist bereits ein Siegel aus dem Jahr 1307 nachweisbar das eine dreitürmige Burg zeigt. kam das Wappen der Grafen im Torbogen In seiner heutigen Form ist das Wappen 1927 festgelegt worden.
1108 wird Oldenburg erstmals als Aldenburg urkundlich 1345 verleiht Graf Konrad I. von Oldenburg Oldenburg bremisches Stadtrecht . 1448 wird Graf Christian von Oldenburg König von Dänemark
1603 beginnt die Regierungszeit Graf Anthon Günthers durch geschicktes Handeln das Land Oldenburg vor dreißigjährigen Krieg bewahrt. 1667 stirbt Graf Anthon Günther und Oldenburg wieder unter die Herrschaft der Dänen. Im Jahr stirbt beinahe jeder zehnte Oldenburger an Pest als diese abklingt wird die Stadt einem durch einen Blitz verursachten Brand fast zerstört. Den Statthaltern des dänischen Königs schien Wiederaufbau anscheinend kein dringendes Anliegen die Einwohnerzahl bis Mitte des 18. Jahrhunderts auf 3.000.
1773 übernimmt das Haus Holstein-Gottorp die Grafschaft womit diese zum Herzogtum aufsteigt. Oldenburg wird Haupt- und Residenzstadt. 1785 bis 1829 herrscht Herzog Peter Friedrich Ludwig der die Umgestaltung Stadt im klassizistischen Stil beginnt und unter u.a. das Peter-Friedrich-Ludwig Hospital entstanden ist. 1786 wird die Landes sparkasse zu Oldenburg (angeblich älteste Sparkasse der Welt) gegründet. 1815 wird Oldenburg zum Fürstentum . Drei Jahre später wird Oldenburg (Oldb) "Stadt I. Klasse" sowie Sitz eines Amtes. bezeichnet man solche Städte als "kreisfreie Stadt". 1833 "sinkt" sie vorübergehend wieder zur "Stadt Klasse" ab bevor sie 1855 erneut "Stadt I. Klasse" wird.
Die Stadt Oldenburg (Oldb) gehörte anfangs Gebiet des Erzbistums Bremen bzw. zu dessen St. Willehadi die St. Johannis-Kapelle gehörte zum Bistum Osnabrück . Die Reformation fasste ab 1526 Fuß und seit 1529 war die Stadt dauerhaft reformiert doch die Stadt 1573 zum Luthertum über (Einführung einer lutherischen Kirchenordnung). Danach Oldenburg über viele Jahrhunderte vorwiegend protestantisch. Als des Herzogtums bzw. Großherzogtums Oldenburg war die Stadt auch Sitz der Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg ). Hier befand bzw. befindet sich bis das Konsistorium bzw. der Oberkirchenrat dieser Landeskirche . Oldenburg wurde auch schon sehr früh eines Kirchenkreises (Oldenburg-Stadt) zu dem heute alle Kirchengemeinden der Stadt gehören sofern es sich um Freikirchen handelt.
Spätestens seit Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Oldenburg auch wieder Katholiken . Diese wurden seit 1785 von einem Kaplan versorgt. Der Herzog Oldenburg ließ 1807 sogar auf seine eigenen Kosten wieder katholische Kirche bauen. Später entstanden weitere katholische 1831 wurde Oldenburg Teil des Offizialats Oldenburg Bistums Münster nachdem die Bildung eines eigenen katholischen für das Land Oldenburg scheiterte. Sitz des wurde jedoch die Stadt Vechta . In Oldenburg wurde ein Dekanat eingerichtet seinerzeit für den gesamten nördlichen Teil des Oldenburg zuständig war. Später wurde das Dekanat in seinem Zuschnitt verändert doch gehören heute Pfarrgemeinden der Stadt Oldenburg (Oldb) zu diesem innerhalb des Bistums Münster.
Seit 1995 gibt es in Oldenburg auch wieder Israelitische Kultusgemeinde. Hierzu übergab die Stadt Oldenburg 5. März 1995 der jüdischen Gemeinde ein Kulturzentrum mit Synagoge . Es handelt sich um die ehemalige Baptistenkapelle in der Wilhelmstraße 17 die für der israelitischen Kultusgemeinde umgebaut wurde und ganz der Nähe der 1938 zerstörten Synagoge liegt. Am 25. Juni 1995 konnte die Gemeinde ihre neue Synagoge Seit dem 1. August 1995 amtiert die Schweizerin Bea Wyler als Rabbinerin Deutschlands in Oldenburg und Braunschweig .
An der Spitze der Stadt Oldenburg stand schon seit dem 14. Jahrhundert ein Rat der ab 1345 aus 18 Mitgliedern bestand. Darunter befanden 3 Bürgermeister . Es regierte jedoch nur 1 Bürgermeister 5 Ratsmännern. Der Rat wechselte jährlich am 6. Januar . Ab 1676 wurde die Zahl der Bürgermeister auf reduziert. Ab 1773 stand nur noch ein rechtsgelehrter Bürgermeister der Spitze von Rat und Stadt. Die von 1833 führte einen Stadtdirektor als Leitenden Beamten Dieser erhielt später den Titel Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister . Während der Zeit des Dritten Reiches wurde das Stadtoberhaupt Oldenburgs von der NSDAP eingesetzt. 1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. gab es einen vom Volk gewählten Rat. wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1996 wurde in Oldenburg (Oldb) die Doppelspitze der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. wird seither direkt vom Volk gewählt.
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Oldenburg (Oldb) seit
Die Innenstadt Oldenburgs ist von einem umgeben. Zu diesem gehören die Autobahnen A 28 A 29 und A 293. Oldenburg liegt an Bahnstrecken Norddeich - Leer - Oldenburg - Bremen und Wilhelmshaven - Oldenburg - Osnabrück . An den Fernverkehr ist Oldenburg durch IC -Linien nach Berlin Leipzig und Dresden angeschlossen sowie eine ICE -Verbindung nach Frankfurt am Main . An das deutsche Binnenschifffahrtsnetz ist Oldenburg über den Küstenkanal angebunden Weser und Ems miteinander verbindet. Der bedeutendste durch das fließende Fluss ist die Hunte . In Raum Oldenburg gibt es einige Regionalflughäfen . Der nächste größere Verkehrsflughafen befindet sich Bremen. Den öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) versorgen mehrere Buslinien der VWG - und Wasser GmbH Oldenburg.
Fachhochschule Oldenburg ; gegründet 1971 durch Zusammenschluss von verschiedenen Vorgängereinrichtungen darunter Ingenieurakademie für Bau- und Vermessungswesen und eine aus dem 19. Jahrhundert in Elsfleth
Oldenburg (Oldb) hat ferner das komplette an allgemein bildenden und beruflichen Schulen; siehe die Website Übersicht der Oldenburger Schulen
Das Stadtgebiet Oldenburgs ist in 9 nummerierte statistische Bezirke eingeteilt. Jeder statistische Bezirk besteht aus Unterbezirken mit je einem eigenem Namen und zweistelligen Nummer. Einige der Unterbezirke sind auch Ortsteilen bzw. Siedlungsbereichen zusammen gefasst. Die Siedlungsbereiche lediglich mit einem Buchstaben hinter der Kennzahl statistischen Bezirks bezeichnet (z.B. 1 a bis f). Die weitere Untergliederung der Unterbezirke wird Blockgruppen bezeichnet die eine dreistellige Nummer haben.
Die 9 statistischen Bezirke Oldenburgs mit ihren zugehörigen Unterbezirken bzw. (jeweils mit amtlicher Nummer):
1920 betrug die Fläche des Stadtgebiets insgesamt 1.152 ha. Danach wurden verschiedene Gemeinden Teile von Gemeinden und Gemarkungen nach Oldenburg eingegliedert so dass das Stadtgebiet heute nach Grenzbereinigungen insgesamt 10.296 ha beträgt. Im Einzelnen ein- bzw. ausgegliedert:
am 1. April 1922 die Gemeinde Osternburg (Zuwachs 5.080 ha)
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
Stadtmuseum - dieses Museum zeigt bürgerliche Wohnkultur Antikensammlung ferner Leben und Werk des Künstlers Bernhard Winter (1871-1964) und die Stadtgeschichte Oldenburgs
Folgende Personen sind in Oldenburg (Oldb) Ob sie später ihren Wirkungskreis in Oldenburg hatten oder nicht ist dabei unerheblich. Die erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr.