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Olifant


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Ein Olifant ist ein Signalhorn das aus Elfenbein angefertigt wurde daher auch der Name Olifant ist das niederländische Wort für Elefant ; alt französisch cor d'elephant ).

Im gesellschaftlichen Leben spielten Hörner im Mittelalter nur eine untergeordnete Rolle. Das im 10. Jahrhundert aus Byzanz nach Europa eingeführte Elefantenhorn war mit Schnitzereien und Verzierungen versehen. Damit gehörte es den Insignien der Ritterschaft . Jedoch war seine Signalwirkung eher mässig. gab meist nur einen manchmal zwei und Ausnahmefällen auch drei Töne von sich (Naturtöne). sagenhafte Reichweite ihres Schalles wurde in der die Kraft des Bläsers zu heroisieren meist übertrieben. Der Olifant taucht häufig in der Literatur des Mittelalters auf. Er wurde noch während der Renaissance und bis ins 17. Jahrhundert (aus Stierhörnern) hergestellt. Z. B. galt in England ein Olifant als besonderes Zeichen der und Ehre (wichtiges Amt Lehngut) und wurde eines Dokumentes vom König vergeben. Wurde kein verwendet nahm man meist Gold .

Der wohl berühmteste Olifant gehörte dem Roland ( Paladin Kaiser Karl des Großen ) der der Sage nach bei Roncesvalles von den Heiden (Sarazenen) umringt war und mit seinem seine Freunde um Hilfe rief (siehe auch Rolandssage Rolandslied ). Da seine Niederlage nicht zu vermeiden beschloss er sein Schwert und sein Horn angeblich in der Schatzkammer des St.-Veits-Domes in Prag zu finden) zu zerstören um sie Hand des Feindes zu entziehen. Andere Quellen er hätte so fest und kräftig geblasen sein Klang weit weg von Karl gehört Aber Roland blies so stark dass eine platzte und das Horn zerbarst.




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