Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 31. August 2014 

Olivier Messiaen


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Der Komponist und Organist Olivier Eugène Prosper Charles Messiaen wurde am 10. Dezember 1908 als Sohn des Englischlehrers und Shakespeare-Übersetzers Messiaen und der angesehenen Dichterin Cécile Sauvage Avignon geboren. 1919 ließ sich die Familie Paris nieder. Am Conservatoire studierte Messiaen 1919–30 und Schlagzeug griechische Metrik bei Maurice Emmanuel und Improvisation bei Marcel Dupré sowie Komposition und Instrumentation bei Paul Dukas . 1931 übernahm er die Organistenstelle an Pariser Kirche Sta. Trinité die er 55 lang innehatte. 1932 heiratete er die Geigerin Komponistin Claire Delbos die nur wenige Jahre der Geburt des Sohnes Pascal (geb. 1937) einem Nervenleiden befallen wurde und 1959 starb. legte er in dem Lehrbuch "Technique de langage musical" seine wichtigsten harmonischen und rhythmischen dar. Er war der Lehrer u.a. von Pierre Boulez Karlheinz Stockhausen Iannis Xenakis .

Der französische Komponist der viele Jahre Pariser Ceonservatoire lehrte schöpfte für seine Musik aus dem Studium der Zahlenmystik indischer Rhythmen Gregorianik des Vogelgesangs der Klangwelt javanischer Gamelan -Orchester oder der Musik Claude Debussys und Igor Strawinskys . In seinen Kompositionen verwendet er oft Instrumente wie das Ondes Martenot .

Mit seinem Klavierstück "Mode de valeurs d'intensités" initiierte er 1950 die serielle Technik. starb am 27. April 1992 in Paris leider kurz vor der szenischen Aufführung seiner einzigen Oper "Saint Francois bei den Salzburger Festspielen 1992 (Regie: Peter Sellars Musikalische Leitung: Salonen).

"Angesichts so vieler entgegengesetzter Schulen überlebter Stile sich widersprechender Schreibweisen gibt es keine humane die dem Verzweifelten Vertrauen einflössen könnte. Da die Stimmen der unendlichen Natur ein."

wichtige Werke

  • "La Dame de Shalott" Klavier solo 1917
  • "Preludes" für Klavier 1928
  • "Les Offrandes oubliées" Orchester 1931
  • " Hymne au Saint Sacrament" Orchester 1932
  • "L'Ascencion" Orgel 1933
  • "Quatuor pour la fin du temps" 1941 und uraufgeführt in einem Görlitzer Kriegsgefangenenlager
  • "Visions de l'Amen" 2 Klaviere 1943
  • "Turangalila-Sinfonie" 1946-48
  • "Mode de valeurs et d'intensités" Klavier 1950
  • "Le Merle noir" Flöte und Klavier 1951
  • "Réveil des oiseaux" Klavier 1953
  • "Oiseaux exotiques" Klavier 11 Bläser 7 Schlaginstrumente
  • "La Transfiguration de Notre Seigneur Jésus" Chor Orchester 1965-69
  • "Saint Francois d'Assise" Oper 1975-83 uraufgeführt am 28. November 1983 in der Grand Opéra Paris


Olivier Eugéne Prosper Charles Messiaen

Biographie: • geboren: 1908 in Avignon • studiert am Pariser Conservatoire Komposition und bei Paul Dukas und Marcel Dupré • der Dreifaltigkeitskirche in Paris • 1905: Buch: de mon langage musical“ (= Die Technik musikalischen Sprache); legt eine einzigartig individuelle Tonsprache • 1931 Uraufführung der symphonischen Dichtung „Les oubliées“ (=Vergessene Angebote) • 1942 – 1978 am Pariser Conservatoire • gestorben am 27. 1992 in Clichy bei Paris Frankreich • mit Jolivet Baudrier und Daniel-Lesur gilt Messiaen Gründer der 'Jeune France' eine Gruppe von die sich 1936 formierte • wichtigste Werke: zahlreiche Kompositionen für Orgel o „Quatour pour fin du temps“ (Quartett für das Ende Zeit 1941) o „Visions de l’amen“ (siebenstimmiges für zwei Klaviere; 1943) o „Turangalîa-Symphonie“ für (1946 – 1948) o „La Transfiguration de Seigneur Jésus Christ“ (1965 – 1969) für Instrumentalsolisten und Orchester Musik: • enorme Bedeutung europäische Musik der Nachkriegszeit • Schüler: Pierre Karlheinz Stockhausen Iannis Xenakis • Messiaens Musik sich mit integral-serialistischen Kompositionen • er entwickelt Technik von Anton Webern (radikalisierte 12-Ton-Technik) weiter initiiert die serielle Technik • „Modi mit Transpositionsmöglichkeiten“ regeln den harmonischen und melodischen Ablauf Komposition • „Multiplikations- und Divisionsreihen“ bzw. „nicht Rhythmen“ im Bereich der Rhythmik • Messiaen indische balinesische und griechische Rhythmik • er auf Weltreisen Vogelstimmen auf und verwendet diese d’Oiseaux“ 1956 – 1985; „Jardin du sommeil aus der Turangalîa-Symphonie; „Dämmerungschor“ für 18 Streicher) spirituelle katholische Ausrichtung seiner Musik –> Oper Francois d’Assise (1975 – 1983)

Weblinks



Bücher zum Thema Olivier Messiaen

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Olivier_Messiaen.html">Olivier Messiaen </a>