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Olympe de Gouges


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Olympe de Gouges (* 1748 ; † 1793 ) die mit bürgerlichem Namen Marie Gouze war eine Revolutionärin und eine bedeutende Frauenrechtlerin . Sie ist die Autorin der Deklaration der Rechte der Frau und der von 1791 . Außerdem war sie Schriftstellerin und Autorin Theaterstücken.

Leben

Marie Gouze wurde in Montauban in Südfrankreich geboren. Ihre Mutter Anne-Olympe Gouze war und verheiratet mit dem Metzger Pierre Gouze aber wohl nicht Maries Vater war. Dieser wohl vielmehr der Adelige Jean-Jacques Le Franc Pompignan der die Tochter nie anerkannte. Sie sehr früh mit siebzehn Jahren einen Geschäftsmann Aubry und bekam rasch einen Sohn Pierre. sie schnell Witwe wurde oder vielmehr vor Mann floh ist umstritten jedenfalls verließ sie bevor sie 21 Jahre alt war Südfrankreich ging nach Paris wohl in Begleitung eines wohlhabenden Geliebten ihren Lebensunterhalt bestritt.

Bald machte sie als Autorin von Manifesten und sozialkritischen Theaterstücken von sich reden. sie selbst über keine oder kaum Schulbildung und zudem nicht Französisch sondern Okzitanisch ihre Muttersprache war musste sie Ihre verbessern lassen oder diktieren und beschäftigte Sekretäre. erstes Werk war ein autobiographischer Roman indem die Verbindung zu ihrem leiblichen Vater herstellte ein angesehener Literat war.

Sie schrieb mehrere Stücke darunter 1774 das Drama L'Esclavage des Nègres (die Versklavung der Neger) in dem sich gegen die Sklaverei wandte. Weil sie eine Frau war wegen der Brisanz des Stückes fand sie Verleger und das Stück wurde erst 1789 im Jahr der französischen Revolution uraufgeführt.

1788 ein Jahr vor dem Ausbruch Revolution war der drohende Staatsbankrott das wichtigste Gesprächsthema unter den Intellektuellen Paris. Olympe verfasste eine ihre erste patriotische in der sie forderte dass alle Stände Steuer zahlen sollten um den Bankrott abzuwenden. König nahm sie davon aus so revolutionäre waren noch undenkbar.

Während der Revolution wurde Olympe de eine leidenschaftliche Verfechterin der Menschenrechte. Doch bald sie herbe Enttäuschungen erfahren. Die Revolutionäre schwelgten ihrer "Brüderlichkeit" ohne auch nur eine Minute an die Rechte ihrer "Schwestern" zu denken bei der Revolution ebenfalls ihr Leben gelassen

1791 gründete sie den Cercle Social - einen Verein mit dem Ziel politische und rechtliche Gleichberechtigung der Frauen anzustreben. Cercle Social traf sich bei Sophie de Condorcet weiteren bekannten Frauenrechtlerin jener Zeit. In diesem äußerte sie auch erstmals ihren berühmten Satz Die Frau hat das Recht das Schafott besteigen. Sie muss gleichermaßen das Recht besitzen Rednertribüne zu besteigen.

Im selben Jahr verfasste sie die Déclaration des droits de la Femme et la Citoyenne (Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin) die erste alle Menschen umfassende Menschen- Bürgerrechtserklärung überhaupt. Gleich anschließend folgte ihr Entwurf Gesellschaftsvertrags für Ehepartner ( Contract Social ). Ihre Erklärung der Frauenrechte löste jedoch Echo aus keine Diskussionen. Sie wurde einfach

  
Olympe de Gouges mischte sich überall wo ihr Ungerechtigkeiten auffielen. So setzte sie zum Beispiel auch für die Verteidigung von Ludwig XVI. ein als dieser ohne Gerichtsverfahren geköpft sollte. Der zeitgenössische Historiker Michelet kommentierte sie folgt: Man ließ sie in mehr als einer die ihr schwacher Kopf nicht verstand handeln schreiben. (Zitiert aus: Luise F. Pusch: 300 Porträts berühmter Frauen . Insel Verlag 1999 S. 111)

Ob ihrer enttäuschten Hoffnungen wurden ihre immer vehementer und direkter. Schließlich führte ihr Drei Urnen oder das Wohl des Vaterlandes 1793 zu ihrer Verhaftung und anschließenden Hinrichtung. musste die Kämpferin für die Menschenrechte aufs ohne selbst jemals das Recht gehabt zu die Rednertribüne zu betreten (was sie aber tat).

Werk

Olympe de Gouges wichtigste Texte stehen Internet in deutscher Übersetzung zur Verfügung:

Literatur

  • Olivier Blanc: Olympe de Gouges . Paris. Syros. 1981 (französisch)
  • Salomé Kestenholz: Die Gleichheit vor dem Schafott: Poträts französischer . Luchterhand. Darmstadt. 1988.



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