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Omul



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Omul Baikal Omul

Baikal-Omul in der bevorzugten Zubereitungsform: geräuchert

Systematik
Unterstamm : Wirbeltiere (Vertebrata)
Überklasse : Kiefermäuler (Gnathostomata)
Klasse : Knochenfische (Osteichthyes)
Ordnung : Lachsartige (Salmoniformes)
Familie : Forellenfische (Salmonidae)
Art: Kleine Maräne ( Coregonus autumnalis )
Unterart: Omul ( Coregonus autumnalis migratorius )

Der Omul oder Baikal Omul ( Coregonus autumnalis migratorius (Georgii) in der Landessprache Омуль байкальский) ist ein der artenreichen Gattung Coregonus innerhalb der Forellenfische (Salmonidae). Der Artstatus dieses Fisches ist nicht geklärt derzeit wird er als Unterart Kleinen Maräne ( Corgonus autumnalis ) geführt. Er lebt als endemische Art im sibirischen Baikalsee sowie in einigen angeschlossenen Gewässern (Kichera Chivyrkui Barguzin und Selenga). Entsprechend handelt es um eine endemische Art der Region.

Vom Omul werden drei verschiedene morphologische unterschieden bei denen bislang nicht geklärt werden ob sie genetisch isolierte Populationen darstellen. Es gibt diesbezüglich zwar Untersuchungen Burnham-Curtis et al (2002) allerdings konnten keine Marker lokalisiert werden. Die Autoren betonen jedoch es deutliche Hinweise dafür gibt die morphologische durch eine Zonenverteilung der Omule innerhalb des zu erklären der aus drei Becken besteht.

Der Omul ernährt sich von Plankton und kleineren Tieren. Er stellt einen Speisefisch für die Region dar und bildet allem für die ländliche Bevölkerung oft die Wie die meisten anderen Vertreter der Gattung er wohlschmeckend und wird vor allem gebraten geräuchert angeboten auch der Omulkaviar gilt als Neben dem Verzehr rund um den See auch der Export nach Westrussland von Bedeutung.

Literatur

Burnham-Curtis Mary K. Tina M. Ramme N. Todd Charles R. Bronte Guy W. Nikolai M. Pronin and Sergei G. Maistrenko "Mitochondrial DNA variability among Lake Baikal omul autumnalis migratorius (Georgi)"; in Todd Thomas and Fleischer (Hrsg.): "Biology and management of Coregonid -- 1999 Advances in Limnology 57. E. Verlagsbuchlandlung Stuttgart; 85-95.




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