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Open Space


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Open Space (engl.: offener Raum ) oder Open Space Technology ist eine Konferenz - Methode für große Gruppen (Erfahrungsgemäß für 30 800 Leute geeignet). Sie stammt aus den USA wurde von Harrison Owen um 1986 und ist v.a. im Angelsächsichen Raum verbreitet.

Inhaltsverzeichnis

Ziele

Hauptziel des Open Space ist es viele Mitarbeiter zu mobilisieren und komplexe Probleme Unternehmen (oder einer Organisation ) zu lösen. Dabei die Mitarbeiter nicht zu beteiligen sondern ein möglichst breites Commitment der Leute zu erreichen ist das Die Menschen sollen sich ihrem Bereich verpflichtet ihre Herzensthemen vorantreiben. Als Fernziel kann gelten vom Space zur Open Space Organisation zu gelangen in der es alltäglich dass Mitarbeiter initiativ werden (über Hierarchiegrenzen und Zuständigkeitsfragen hinweg) Gruppen zusammenstellen und Themen bearbeiten und umsetzen.

Thema

Als Thema für einen Open Space eignet sich eine Problemstellung oder ein Generalthema

  • Wichtig ist! (es muss die Teilnehmer betreffen/berühren)
  • Breit angelegt ist (Raum für neue Ideen kreative Lösungen)
  • Komplex ist (kann nicht von einer Person werden ...)
  • Dringend ist (... nur wenn viele Personen aktiv einbringen)

Ablauf

Der Ablauf einer Open Space Veranstaltung gliedert sich in drei Teile. Phase der Divergenz (möglichst breit und kreativ denken) einer der Konvergenz (Prioritäten setzen Handlungsbedarf identifizieren) und der die zeitlich nach der Veranstaltung folgt. Trotzdem sie elementarer Bestandteil der Methode !

Dauer

Die Veranstaltung kann 1-3 Tage dauern die Praxis zeigt dass bei kurzen Veranstaltungen Zeit bleibt gemeinsam Prioritäten zu setzen und Teilnehmern ausreichende Informationen zu den einzelnen Unterthemen Als optimal hat sich daher ein 2-1/2 Kongressverlauf herausgestellt.

Ungewöhnliches

Trotz der langen Dauer gibt es:
  1. Keine typische Tagesordnung
  2. Keine vorbestimmten Redner
  3. Keine festgelegten Aufgaben

Zeitplan

Zu Beginn sitzen alle Teilnehmer in Kreis. Der Begleiter führt in das Thema die Problemstellung) ein. Die Tagesordnung ergibt sich aus den Anregungen & Ideen der Teilnehmer! Teilnehmer kann ein Thema vorschlagen allerdings muss dies vor der Gruppe (und nicht anonym Kärtchen) tun und darf nur Themen vorschlagen ihm selbst so wichtig sind dass man auch die Leitungsversantwortung (und mit Interessierten daran Stunden arbeitet) übernimmt! Niemand darf ein Thema das von anderen bearbeitet werden soll.

Divergenzphase

  1. Jeder der möchte stellt sich und sein (oder seine Themen) vor.
  2. An einem großen (und für alle einsichtigem) Brett werden die Workshop -Themen den Zeitblöcken (jeweils ca. 2 Stunden) den ersten beiden Tagen zugeordnet.
  3. Teilnehmer tragen sich bei den Themen ein sie interessieren.
  4. Ggf. umlegen einzelner Themen so dass alle teilnehmen können.
  5. Die Workshops finden statt.

Konvergenzphase

  1. Alle Workshops fassen Abends ihre Ergebnisse auf 1 bis 3 Seiten zusammen.
  2. Zu Beginn des 3. Tages: Lesephase (Ergebnisse).
  3. Prioritäten werden gesetzt und die 10 wichtigesten / Themen idendifiziert.
  4. Im Plenum werden die ausgesuchten Themen noch an Ideen bereichert.
  5. Die Gruppen treffen sich noch einmal und das weitere Vorgehen fest! Teilnehmen sollten die die nach dem Open Space am jeweiligen Thema weiter arbeiten wollen.
  6. Reflexion der Konferenz.

Vor- / Nachteile

Stärken

  • Man kann komplexe Themen mit vielen Menschen
  • Viele Leute lassen sich für eine Sache / motivieren.
  • Die Hürde das Thema vor evtl. mehr 100 Teilnehmern vorzustellen bietet den Vorteil dass hoch engagierte Leute denen das Thema auch genug ist Themen anbieten.
  • Fördert viele Ideen für Maßnahmen und die Motivation für Gruppen diese dann auch umzusetzen.

Gefahren

  • Die Konferenz wird abgehalten aber dann fehlt Mut den Freiraum zur Umsetzung nach der bereitzustellen. Dann wäre eine Open Space Veranstaltung sogar kontraproduktiv - ungeachtet der Qualität Ergebnisse auf dem Treffen!
  • Gruppen sprechen heikle Themen evtl. nicht offen
  • Bei Überforderung kann es passieren dass in nur lamentiert wird.

Wichtige Elemente

  • Kreis zu Beginn & Ende (alle sind
  • Weiße Brett (alle Informationen für jeden sichtbar)
  • Kreis und das Weiße Brett bilden den Marktplatz dort finden sich die Themen und
  • Gesetz der zwei Füße - jeder kann jederzeit die Gruppe (Es passiert nur das was man selbst
  • Kleingruppen (dort gibt es dann Leute die der Gruppe bleiben Leute die die Gruppe und ggf. andere Gruppen mit den Ideen
    • Als Regeln für die Beteiligung in den (Kleingruppen) gelten:
    1. Bring dich ein!
    2. Sei ehrlich!
    3. Lass es geschehen!

Aufgrund der ungezwungenen & wechselnden Gruppenzusammensetzungen man das Open Space auch gerne die organisierte Kaffeepause . Ursprünglich für diesen Begriff waren Owens von einem früheren Kongress bei dem die - trotz sorgfältigster Vorbereitungen was Redner- und betraf - in der Reflexion die Kaffepausen meisten lobten.

Nach der Konferenz

Freiraum zur Umsetzung gewähren ! Das Management sollte den Gruppen nun beratend zur Seite stehen und u.a. die Ressourcen für die Umsetzung bereitstellen. Ggf. müssen aus komplexeren Themen feste Projektteams gebildet oder Gruppen weiter aufgeteilt werden. ein paar Wochen macht es Sinn die und die Geschäftsleitung zusammen zu bringen oder eine weitere Open Space Konferenz zu veranstalten. Projektteams die auch über größere Entfernungen hinweg der Grundlage der Open Space Philosophie weiterarbeiten können eigenständig zu Open Space Internet-Konferenzen einberufen (Siehe Link).

Weblinks




Bücher zum Thema Open Space

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