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Operation Zitadelle


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Operation Zitadelle war der deutsche Codename für den auf den Frontbogen westlich der russischen Stadt Kursk im Jahre 1943 .

Der Angriff hatte nicht den gewünschten nämlich diesen Frontbogen zu beseitigen die Front zu verkürzen und Kräfte zu sparen die Russen alle Einzelheiten des Plans aufgrund Spionage und durch die Entschlüsselung der Dechiffriermaschine Enigma seitens der Engländer in Erfahrung gebracht Es sei jedoch auch denkbar dass die Führung bewusst Gerüchte in Umlauf setzte um sowjetische Führung zu veranlassen eine große Menge im Kursker Bogen zu konzentrieren - also Verrat". Durch einen schnellen Vorstoß sollten möglichst sowjetische Verbände zerschlagen werden.

So führten die Russen zur Abwehr vorhersehbaren Angriffs - selbst in der Auslandspresse darüber spekuliert - im Vorfeld gewaltige Schanzarbeiten Neueste Forschungen widerlegen die Legendenbildung um die Panzerschlacht bei Prochorovka. Vor allem zeitgenössische sowjetische haben aus naheliegenden Gründen kräftig an diesem Mythos gearbeitet. Die Wehrmacht ist entsprechend der Panzerlagemeldungen vom 11.Juli am gesamten Südflügel mit insgesamt 2374 Panzern und schweren Jagdpanzern angetreten. Die von sowjetischer genannte Zahl von 3500 ist sachlich nicht Von den genannten 2374 Kampfwagen wurden etwa als Verlust gemeldet.

Bei Prochorovka standen 500 deutsche Panzer russischen Panzern der sowjetischen 5. Gardepanzerarmee gegenüber. 5. Gardepanzerarmee setzte drei ihrer Korps als Staffel mit zusammen 500 Panzern ein und dort allein mindestens 344 Panzer. Die Verluste II. SS - Panzerkorps beliefen sich auf "nur" 43 und 12 Sturmgeschütze.

Die Panzerfertigung für Juli 1943 betrug Panzer und 306 Sturmgeschütze. Deutsche Verluste aus Quellen sind absolut überzogen das sowjetische Informationsbüro meldete 4605 vernichtete sowie 506 erbeutete deutsche Die schwere Panzerabteilung 503 soll eine Anzahl IV verloren haben obwohl sie ausschließlich mit Panzer VI ( TIGER ) ausgerüstet war. Diese Zahlen sind nachweislich Tatsächlich besaß die Wehrmacht bei Beginn von Zitadelle insgesamt d.h. allen Kriegsschauplätzen 5850 Panzer.

Die Deutschen behaupteten das Schlachtfeld. Besonders das SS-Panzerkorps war die Schlacht ein beeindruckender Erfolg. Am 13. Juli 1943 hatte Hitler Abbruch der Schlacht auf ihrem Höhepunkt befohlen. Gründe waren der Beginn der sowjetischen Offensive von OREL und gegen das DONEZ-Becken und die zeitgleiche Landung der Alliierten auf Sizilien .

Bei der Schlacht um Kursk hatte deutsche Panzer "Elefant" seine Feuertaufe. Allerdings wies mangels eines Maschinengewehrs im Kampf gegen Infanterie Schwächen auf. Spätere Versionen wurden dann einem MG nachgerüstet. Auf russischer Seite wurde ebenfalls neuer Panzertyp eingestzt der SU-152. Dieser Panzer sehr erfolgreich in der Bekämpfung des Panzerkampfwagen VI "Tiger".

Literatur

  • Militärgeschichtliche Zeitschrift Hrg. Militärgeschichtliches Forschungsamt 61 (2002) 2 Roman Töppel: Legendenbildung in der Geschichtsschreibung Die Schlacht um Kursk S.369-401.
  • ÖMZ Österreichische Militärische Zeitschrift Ausgabe 05/2003 und
  • Mueller-Hillebrand Burkhart Das Heer 1933-´45 Bd. III 1969 Frankfurt a.M. S. 274.

Weblinks



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