Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Opioide (von lat. opiumähnliche) sind eine chemisch Gruppe der Analgetika die ihre Eigenschaften durch Wechselwirkung mit Rezeptoren entfalten die Opioiderezeptoren genannt werden.
Der Name der Stoffgruppe leitet sich natürlichen Stoffgemisch Opium ab dessen Bestandteile Opiate genannt werden worunter unter anderem Morphium ist. Die meisten Opiate interagieren mit Opioidrezeptoren.
Als Opioide werden alle Stoffe bezeichnet als Liganden an den Opioidrezeptoren wirken also Substanzen die nicht den natürlichen Opiaten angehören zum Beispiel das halbsynthetische Heroin .
Die natürlichen Liganden der Opioidrezeptoren sind Peptide (Enkephaline und Endorphine ) die in der Streßantwort von Bedeutung Die Opioiderezeptoren kommen am häufigsten im Gehirn Sie sind zudem in der Peripherie unter im Darm zu finden. Beispielsweise ist hier Opioid Loperamid zu nennen ein Mittel gegen ( Diarrhoe ). Es überwindet die Blut-Hirn-Schranke normalerweise nicht und kann deshalb nicht Gehirn sondern nur im Körper wirken.
Opioide werden als Analgetika und zu Narkosezwecken eingesetzt. Sie sind aber auch als Suchtmittel von Bedeutung.
Die einzelnen Substanzen haben unterschiedliche Affinitäten den einzelnen Rezeptortypen und können dort Wirkungen oder sie blockieren.
Falls eine Substanz eine aktivierende Wirkung Rezeptor auslöst spricht man von einem Agonisten . So sind z.B. Morphium und Heroin μ-Agonisten und bewirken somit ausgeprägte Schmerzstillung aber Atemdepression.
Antagonisten können durch ihre spezielle Wechselwirkung mit Rezeptor Wirkungen von Agonisten blockieren oder deren aufheben. So hebt Naloxon die Wirkung von und Heroin auf. Dieser Umstand wird in Notfallmedizin bei der Behandlung von Überdosierungen bei genutzt.