Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Mit Orchideen (botanisch Orchidaceae ) (von griech. orchis Hoden nach den hodenförmigen Wurzelknollen) wird die Gesamtheit der Orchideengewächse bezeichnet. Sie stellen den Korbblütlern (Asteraceae) die zweitgrößte Familie unter den Blütenpflanzen dar.
Sie gehören zur Klasse der Einkeimblättrigen Pflanzen . Insgesamt sind rund 25.000 Arten von bekannt. Die meisten Orchideenarten finden sich in Südamerika und Asien aber auch in Europa wachsen etwa 250 Arten.
Mehr als die Hälfte aller tropischen wachsen als Epiphyten auf Bäumen. Sie besitzen spezielle morphologische Velamen radicum Pseudobulben ) und physiologische ( CAM Mechanismus ) Besonderheiten um mit den teilweise widrigen wie Trockenheit und Nährstoffmangel im Kronenraum zurechtzukommen.
Orchideen besitzen winzige Samen . Jede Pflanze produziert Hundertausende bis Millionen Samen in einer Frucht . Durch ihre geringe Größe sind die von Orchideen nur noch auf eine Hülle den in ihr liegenden Embryo reduziert. Im Gegensatz zu anderen Samen ihnen das Nährgewebe oder Endosperm das für eine erfolgreiche Keimung nötig Orchideen sind deshalb auf eine Symbiose mit Mykorrhiza angewiesen welche Kohlenhydrate an den Embryo