Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Ordensgemeinschaft bzw. ein Orden (v.lat.: ordo Ordnung Stand vgl. Artikel " Orden ") ist eine fest geregelte Form geistlicher von Männern bzw. Frauen in vielen Religionen.
Mit dem ursprünglich aus dem Kirchenrecht stammenden Begriff wurden später auch nichtchristliche als Orden bezeichnet insbesondere im Bereich der Esoterik .
In den ersten Jahrhunderten des Christentums gab es immer wieder Frauen und die ihren Glauben als Einsiedler lebten. Irgendwann entwickelte sich aus solchen und deren Anhängern die Idee das auf und Gebet konzentrierte zurückgezogene Leben in einer zu führen.
Um 320 gründete dann Pachomios (um 292 - 346) in Oberägypten erste christliche Kloster.
Basilius von Caesarea verfasste um 350 die erste Mönchsregel heute noch für die Klöster der Orthodoxen gilt und die auch die Basis für Benediktinerregel von Benedikt von Nursia war.
In der westlichen Kirche unterscheidet man sechs Grundformen des Ordenslebens:
Laienkongregationen (z.B. Schulbrüder und Opus Dei ).
Der älteste große Orden im Abendland die Benediktiner (gegründet im 5. Jahrhundert). Im Mittelalter in der Neuzeit erfolgten zahlreiche weitere Ordensgründungen.
Fast alle Orden entstanden durch Ordensgründer Begeisterte für ihre Ideen und ihren Lebensstil eine Ordensregel aufstellten und diese vom Papst oder dem zuständigen Bischof bestätigen ließen.
Kongregationen sind in der Regel jüngeren Dies sind Gemeinschaften wie die Borromäerinnen oder Spiritaner. Ihre Mitglieder haben zwar wie auch Orden Ewige Gelübde jedoch keine Feierlichen Gelübde sondern Einfache Gelübde.
In Säkularinstituten lebt jedes Mitglied für alleine und unerkannt in der Gesellschaft. Entsprechend Grundsatz besitzen die Mitglieder der Säkularinstitute auch äußeren Erkennungszeichen. Es handelt sich hierbei um Form des Ordens der nach dem Vaticanum entstand.
Die Gesellschaften Apostolischen Lebens unterscheiden sich kaum von einer Kongregation. Lediglich die Tatsache sie keine Gelübde ablegen sondern jedes Jahr Versprechen was den Gelübden jedoch inhaltlich gleichkommt Damit diese Versprechen jedoch nicht jedes Jahr und ausführlich begangen werden müssen legen die dieser Gemeinschaften nach einigen Jahren die endgültigen Versprechen ab. Eine Typische Gesellschaft des Apostolischen sind die Vinzentinerinnen.
Weitere Gemeinschaftsformen der Heiden sind zumeist der Religion der Kelten orientiert: Druidenorden Bardenorden Clan etc.
Ein Druidenorden ist eine naturreligiöse Gemeinschaft von Männern oder beiden die nach rekonstruierten oder überlieferten initiiert worden sind und ihren Eid auf die betreffende Gottheit die Elemente die Vorfahren oder aber mehrere dieser abgelegt haben. In der heutigen Zeit werden oftmals auch unter dem Begriff Neodruidenorden geführt obwohl einige durchaus eine uralte fortführen und schon Jahrhunderte bestehen.
Die Struktur besteht aus einem oder mehreren Druiden als Leiter und den Mitgliedern und Eine gängige Bezeichnung für Schüler ist Dedikanten oder aber Ovaten und Barden was sowohl eine Rangstufe als auch Priesterränge bezeichnen kann. Die Reihenfolge ist für bei den irischen und traditionellen Druiden aufsteigend Ovaten Barden und Druiden bei den britischen und einigen anderen Orden mit dem Barden als unterstem Rang. gibt auch reine Bardenorden die unter anderem auch Sängerwettstreite und sogenannter Eisteddfodd ausrichten.
Beitreten kann jeder soweit keine ethischen oder Verfehlungen des Antragstellers bekannt sind. Die Druidenorden auch jederzeit unter Einhaltung des Schweigegelübdes verlassen werden.
Am Ende der Schülerschaft stehen eine oder Initiationen die in die jeweils höhere Rangstufe Am Ende wird der Druidenenrang erreicht der eine Lehrbefugnis beinhaltet.
Sogenannte freifliegende Gemeinschaften besitzen keine gesonderte Bezeichnung verbinden mehrere Elemente germanischer keltischer oder schamanischer Reiligiösität auch Anteile anderer Religionen miteinander.