Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter Ordensregel versteht man die Zusammenfassung der Ziele Verhaltensweisen und Regeln die bei der Gründung eines religiösen Ordens schriftlich formuliert werden. Die Regeln betreffen erster Linie die klösterliche Lebensweise im Christentum jedoch auch manche Laienorden.
Grundlage sind die evangelischen Räte der Armut (gemeinschaftliches Eigentum) Ehelosigkeit und Gehorsam ). Zu ihnen kommen spezielle Formen der und Frömmigkeit sowie Regeln für das Zusammenleben Organisationsformen . Wichtig sind auch Regelungen für das Noviziat (Probejahre Ausbildung etc.) die Abfolge der Gelübde sowie für Aufgaben der Seelsorge und soziale bzw. wirtschaftliche Dienste.
Viele christliche Orden haben zusätzliche Besonderheiten z.B. die stabilitas loci der Benediktiner die Verfügbarkeit der Jesuiten und ihre Bildungsaufgaben ferner spezielle Gebets - oder Schweigepflichten bzw. die Aufgaben der Pflege - Jugend - und Schulorden.
Fast alle Ordensgründungen sind aus der auf spezielle Probleme und Nöte der jeweiligen entstanden. Daher unterliegen sie auch zeitweiligem Reformdruck der zu Änderungen der Ordensregeln führen Manche Ordensgründer haben durch ihre Schriften oder Vorbild einen neuen Lebensstil kreiert (wie Franziskus ) bzw. zur Vertiefung von Weltanschauung oder Ausbildung beigetragen (z.B. Exerzitien des Ignatius von Loyola ). Die auf solchen Grundlagen beruhenden Ordensregeln i.d.R. weniger Anpassung an die jeweilige Zeit.