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Ordentliche Gerichtsbarkeit


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Die ordentliche Gerichtsbarkeit (auch: Justizgerichtsbarkeit ) sind alle Gerichte denen Strafsachen und bürgerliche Rechtsstreitigkeiten zugewiesen sind (vor Zivilverfahren); vgl. hierzu § 13 GVG .

Die Gerichte der ordentlichen Gerichtsbarkeit teilen in die streitige (allgem. Zivilprozesse ) nichtstreitige (" freiwillige Gerichtsbarkeit ") und die Strafgerichte.

Die Gerichte sind ihrem Aufbau nach hin geordnet

  1. Das Amtsgericht (im Strafverfahren heißen die Spruchkörper Einzelrichter bzw. Strafrichter und Schöffengericht ; im Zivilverfahren ist dies stets der

  2. Das Landgericht (im Strafverfahren ist dies die kleine große Strafkammer (auch Schwurgericht ) im Zivilverfahren die Zivilkammer oder die Kammer für Handelssachen bzw. der Einzelrichter).

  3. Das Oberlandesgericht (im Strafverfahren der Strafsenat im Zivilverfahren Zivilsenat oder der Einzelrichter).

  4. In Bayern ist zusätzlich das Bayerische Oberste Landesgericht eingerichtet. Es entscheidet in einigen Verfahrensarten Stelle des Oberlandesgerichts teilweise auch an Stelle Bundesgerichtshofs (Revisionen in Zivilsachen wenn landesrechtliche Rechtsnormen sind).

  5. Der Bundesgerichtshof (sowohl für Straf- als auch für Senate).

Siehe auch: Prozess Fachgerichtsbarkeit Arbeitsgerichtsbarkeit Sozialgerichtsbarkeit Verwaltungsgerichtsbarkeit Finanzgerichtsbarkeit Gerichtsorganisation in Österreich



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