Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Organisation (v. griechisch: organon = Werkzeug) lässt sich am treffendsten "Bewerkstelligung" übersetzen und meint: Planung und Durchführung eines Vorhabens . Sowohl im allgemeinen Sprachgebrauch als auch der Wissenschaft ( Soziologie Politologie Betriebswirtschaftslehre Politikwissenschaft ) wird der Begriff sehr vielfältig verwendet je nach Betrachtungsebene unterschiedliche Aspekte betont werden.
In der Soziologie wird unter "Organisation" ein für bestimmte eingerichtetes soziales Gebilde mit einem formell vorgegebenen mit formell geregelter Mitgliedschaft einer Verfassung (institutionellen siehe auch Institution ) und einem Erzwingungsstab zur Durchführung verstanden. Organisationssoziologie untersucht Organisationen in erster Linie aus Sicht. Organisation ist dann eine dauerhafte Anordnung Elementen deren Tun durch Regeln so festgelegt dass eine Aufgabenlösung in einer zusammenarbeitenden koordinierten stattfinden kann. Doch werden auch entstehende Organisationen erforscht.
Organisation wird definiert durch die Festlegung
ihrer Elemente die Teil der Organisation (wer alles gehört dazu?)
ihrer Kommunikationsstruktur (welches Element steht mit anderen Element in welcher Weise im Austausch?)
ihrer Autonomie (bei Max Weber genauer: Autokephalie ) (welche Veränderungen nimmt sie selbst oder Element von ihr autonom vor?) und
ihrer Handlungsregeln gegenüber äußeren Ereignissen (woraufhin wird sie "kollektiver Akteur" tätig?).
Der Grad der Organisiertheit ist demnach Grad der Festlegung der Elemente in bezug die Verbindung mit anderen Elementen und ihrer
Durch die koordinierte Zusammenarbeit der Elemente die Organisation Aufgaben lösen die über die der Elemente ('als Einzelwesen') hinausgehen. Der Preis ist die Einschränkung der Freiheitsgrade der einzelnen Vorteile von Organisation sind Verstärkung (mehr von Ergänzung (Kombination von Verschiedenem) Ausdehnung (Koordination im Nachteile können sein: Trägheit (durch Koordination) Verlust Interaktion (insbesondere in der Selbstbestimmheit und Wahrnehmung Elemente).
Eine eigene politologische Organisationslehre ist - der Erforschung von z. B. Parteien - noch nicht durchgesetzt. Doch eröffnen mit dem 21. Jahrhundert durch die wachsende der NGO (nichtgouvernementalen Organisationen) neue Forschungsfelder; sie reichen beispielsweise - vom Roten Kreuz bis zu al-Qaida .