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Organische Chemie


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Die Organische Chemie (auch kurz: Organik ) ist die Lehre vom Aufbau und von Kohlenstoff -Verbindungen welche auch die Bausteine des derzeit Lebens sind.

Das Gegenstück ist die Anorganische Chemie .

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die Organische Chemie umfasst praktisch alle Millionen bekannten Verbindungen des Kohlenstoffs welche die aller bekannten anorganischen Verbindungen (500.000) um ein übertrifft. Dies liegt an der besonderen Fähigkeit Kohlenstoffs verzweigte Ketten und Ringstrukturen zu bilden.

Ausgenommen sind wenige eindeutig anorganische Kohlenstoffverbindungen.

Dazu gehört elementarer Kohlenstoff wie er Ruß Steinkohle etc. vorkommt Graphit Diamanten und Fullerene .

Ferner seine Oxide CO 2 CO Karbide Karbonyle Kohlensäure H 2 CO 3 und dessen Salze die Carbonate .

Bestimmte Verbindungen werden sowohl von der als auch Anorganischen Chemie behandelt: Oxalsäure und deren Salze Oxalate Blausäure und deren Salze Zyanate.

Dass die historische Einteilung der Chemie in organisch/ anorganisch z.B. im Lehrplan von Schulen und immer noch beibehalten wird obwohl sie in wie der Metallorganischen Chemie eigentlich obsolet ist hat verschiedene Gründe.

So sind die organischen Substanzen sehr durch das jeweilige Molekül bestimmt (auch im Falle von Salzen dem Acetat ist die Chemie deutlich durch die bestimmt) während in der Anorganischen Chemie meist die allgemeinen Eigenschaften von Festkörpern und/oder Ionen Tragen kommen.

Dadurch unterscheiden sich auch die Synthesestratigien Organische Moleküle werden oft Stück für Stück

Geschichte

Bereits im 18. Jahrhundert war eine beträchtliche Zahl von Organischen Substanzen als Reinstoff isoliert worden.

Beispiele sind der Harnstoff ( 1773 Rouelle) und viele Säuren wie die aus Ameisen erhaltene Ameisensäure ( 1749 Marggraf) die Äpfelsäure aus Äpfeln und die aus dem Weinstein gewonnene Weinsäure ( 1769 Scheele).

Ursprünglich bezeichnete man mit Organischer Substanz tatsächlich nur solche Stoffe die man Pflanzen- oder Tiergewebe o.ä. gewonnen hatte und nicht in der unbelebten Natur vorkommen. Daher der Name der Organischen Chemie.

Es gelang zunächst nicht diese im Labor herzustellen so dass die Meinung entstand Stoffe könnten nur von Lebewesen (Organismen) hergestellt da zu ihrer Entstehung eine besondere ' Lebenskraft ' (vis vitalis) notwendig sei.

Durch die synthetische Herstellung von Harnstoff aus anorganischen Ausgangssubstanzen im Jahr 1828 durch Friedrich Wöhler konnte diese Annahme widerlegt werden.

Mit zunehmendem Geschick der Chemiker - etwa bei der Analyse und Synthese der Zucker durch Fischer - gelang es eine größere Zahl von organischen Substanzen durch Totalsynthese anorganischen Grundsubstanzen herzustellen.

Zudem wurden dabei aus den Natursubstanzen Abkömmlinge (Derivate) hergestellt die in der Natur vorkommen (wie etwa die Hydrazone und Phenylhydrazone Kohlenhydrate ).

Auch völlig unnatürlich wirkende Stoffe wie Kunststoffe und Erdöl zählen zu den Organischen Verbindungen da wie die Substanzen von Lebensformen aus Kohlenstoffverbindungen Erdöl der Ausgangsstoff für viele synthetische Produkte letzten Endes auch organischen Ursprungs.

Die in Lebewesen ablaufenden Stoffwechselprozesse werden nun in der Biochemie behandelt auf der Organischen Chemie beruht.

Bedeutung der Organischen Chemie

Die wichtigsten Moleküle des Lebens darunter Aminosäuren Proteine Kohlehydrate und die DNA sind organisch und ist ein Großteil der Biochemie nichts anderes organische Chemie.

Daraus ergibt sich auch eine große für die Biologie und für die Medizin etwa bei der Entwicklung und Herstellung Arzneimitteln sowie für die Lebensmittelchemie .

Technisch wichtige Bereiche der organischen Chemie die Petrochemie die Kunststoffe viele Klebstoffe Farben und Lacke .

Stoffgruppen der Organischen Chemie

Alkan - Alken - Alkin

Reaktionen

Die Reaktionen in der organischen Chemie sich größtenteils in die folgenden Grundtypen einordnen:

Darüber hinaus sind viele Reaktionen unter Namen ihres Entdeckers bekannt ( siehe : Namensreaktionen ).

Weblinks




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