Der Ortenaukreis hat Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene und am Nordschwarzwald dessen höchste Erhebung die Hornisgrinde im nordöstlichen Kreisgebiet liegt. Den Schwarzwald viele Täler darunter die Flusstäler der Schutter Rench und Acher alle 4 rechte Nebenflüsse Rheins wobei die Kinzig der bedeutendste Schwarzwald-Fluss Kreises ist. (In Hessen gibt es einen Fluss gleichen der bei Hanau in den Main mündet.)
Der Ortenaukreis ist stark ländlich geprägt der Anbau von Obst und Wein (bekannteste Durbach Sasbachwalden Kappelrodeck Oberkirch) sowie in den die Forstwirtschaft prägen die Region. Industrielle Schwerpunkte sich in Offenburg (Druck- und Medienindustrie Maschinenbau) Oberkirch (Automobilzulieferindustrie Papierherstellung) sowie im Kinzigtal (Maschinenbau).
Durch das Kreisgebiet führt die Bundesautobahn A 5 Basel - Karlsruhe und mehrere Bundesstraßen darunter die B 3 Basel-Karlsruhe die B 28 Straßburg - Freudenstadt und die B 33 Offenburg - Villingen-Schwenningen . Die B 500 ("Schwarzwald-Hochstraße") bildet die nordöstliche Kreisgrenze. Ferner mehrere Landes- und Kreisstraßen den Ortenaukreis. Ein Bahnknotenpunkt ist Appenweier (Strecke Karlsruhe-Basel und Abzweigung nach Straßburg). Offenburg beginnt ferner die Schwarzwaldbahn in Richtung eine der romantischsten Bahnstrecken Deutschlands. Der Flughafen und der Baden-Airpark liegen nur unweit vom entfernt.
Der Ortenaukreis wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 durch Vereinigung der Landkreise Kehl Lahr und Wolfach sowie dem südlichen Teil des Bühl gebildet. Das heutige Kreisgebiet gehörte bis 1803 zu verschiedenen Herrschaften und kam dann Baden welches zunächst die bestehenden Ämtereinteilung (Achern Rheinbischofsheim Ettenheim Gengenbach Haslach Hornberg Kork Mahlberg Oberkirch Offenburg und Wolfach) beibehielt. Doch schon 1813 wurden die ersten Ämter aufgelöst. Es weitere Auflösungen bis gegen Ende des 19. nur noch die Bezirksämter Achern Bühl Ettenheim (ab 1881 Kehl) Lahr Oberkirch Offenbach und Wolfach 1924 wurden die Bezirksämter in Landkreise umgewandelt Ettenheim zu Lahr und Achern zu Bühl 1936 wurde der Landkreis Oberkirch mit dem Offenburg vereinigt sowie einige Grenzbereinigungen bei den Kreisen durchgeführt. Vorläufig letztmals wurden 1939 unter den nun noch bestehenden 4 Grenzveränderungen durchgeführt bis sie 1973 im Ortenaukreis aufgingen. Dieser umfasst nach der Gemeindereform 51 Gemeinden sowie 1 unbewohntes gemeindefreies Von den 51 Gemeinden haben 16 das und hiervon haben 5 den Status einer Großen Kreisstadt " (Achern Kehl Lahr/Schwarzwald Oberkirch und Offenburg. Stadt ist Offenburg kleinste Gemeinde ist Seebach.
Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses wählt den Landrat für eine Amtszeit von Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein leitet diese vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist Erste Landesbeamte.
Beschreibung : In Silber ein rot bewehrter und bezungter schwarzer Doppeladler mit goldenem Brustschild; darin silbern gerüstete Hl. Georg auf schwarzem Pferd roter Satteldecke mit der Lanze einen grünen Lindwurm erlegend. (Wappen-Verleihung 31. August 1973 ; das Wappen wurde jedoch bereits seit 1962 vom damaligen Landkreis Offenburg geführt) Bedeutung : Das Wappen knüpft an das Wappen Kantons Ortenau der Reichsritterschaft an. Der Adler auch für die ehemals freien Reichsstädte Offenburg und Zell am Harmersbach sowie für die Reichslandvogtei Ortenau bevor die Gebiete 1805 an fielen.