Oskar Lafontaine ist Sohn des Bäckers Lafontaine und seiner Frau Katharina sein Vater im zweiten Weltkrieg. Oskar Lafontaine besucht als (Bischöfliches Konvikt) das Regino-Gymnasium in Prüm ( Eifel ).
Nachdem die SPD unter seiner Spitzenkandidatur stärkste Kraft wird wird er nach dem der absoluten Mehrheit 1985 (49 2 % der Stimmen und von 51 Mandaten) Ministerpräsident er ist der erste SPD-Politiker in Amt überhaupt.
Nach seinem überzeugendem Wahlsieg bei der im Saarland am 28.1.1990 (54 4 %) er als SPD-Kanzlerkandidat nominiert.
Bei einem Attentat durch eine geistesgestörte Täterin am 25. April 1990 wird Lafontaine lebensgefährlich verletzt.
Bei der Bundestagswahl im Dezember 1990 tritt er als Kanzlerkandidat gegen Helmut Kohl an. Die SPD erreicht mit 33 der Stimmen ihr schlechtestes Ergebnis seit 1957 . Hiernach zieht er sich zunächst aus Bundespolitik zurück und bleibt saarländischer Ministerpräsident.
Auf Grund massiver Führungsquerelen in der im Sommer 1995 entschließt sich Lafontaine auf SPD-Parteitag im November 1995 gegen den Parteivorsitzenden Scharping zu kandidieren. Die Entscheidung erfolgt erst dem Parteitag selbst nachdem Lafontaine am ersten den Parteitag mittels einer furiosen Rede auf Seite zieht. Lafontaine wird mit 321 Stimmen 190 Stimmen für Scharping gewählt.
Nach der Wahl zum niedersächsischen Landtag 1.3.1998 trägt er dem Wahlgewinner Gerhard Schröder am gleichen Abend die Kanzlerkandidatur der SPD Nach dem Wahlsieg der SPD bei der Bundestagswahl 1998 tritt Lafontaine im Oktober als Ministerpräsident und wird zum Finanzminister ernannt. Am 11. März 1999 erklärt Oskar Lafontaine seinen Rücktritt vom des Vorsitzenden der SPD und gleichzeitig auch Amt des Bundesfinanzministers sein Bundestagsmandat legt er nieder. Später gibt er interne Auseinandersetzungen als für diesen Schritt an.
Am 11.10.1999 veröffentlicht er sein Buch: Herz schlägt links. Für dieses Buch bekommt 800.000 DM als Honorar.
Im September 2003 schlägt er vor die Ost-SPD solle der PDS fusionieren. Spekulationen über eine erneute Spitzenkandidatur die saarländische SPD bei der Landtagswahl 2004 dementiert er erst spät.
Mit seinem Zehn-Punkte-Programm für den Sonderparteitag der SPD am März 2004 kommt Lafontaine zurück ins Rampenlicht. Forderungen wie "Rücknahme der Nullrunde für Rentner" der Praxisgebühr" und "Entziehung der Staatsbürgerschaft der Ausland versteuernden Deutschen (klar verfassungswidrig) " etc. soll die SPD als Partei werden.