Oskar Schindler wurde am 28. April in Svitavy / Tschechien geboren. Sein Leben verlief zunächst nicht was in den 1930er Jahren eine Mitgliedschaft in der NSDAP einschloss. Nach der deutschen Eroberung Polens errichtete Schindler im Spätherbst 1939 im besetzten Krakau eine Emaillefabrik für die Juden und Polen als billige Arbeitskräfte angeworben wurden. In Fabrik begann ein Lebensabschnitt der sich deutlich einer deutschen Durchschnittsbiografie während des Zweiten Weltkriegs unterscheidet. Der von Zeitzeugen als als Trinker Frauenheld und Kriegsgewinnler charakterisierte Schindler sorgte Einsatz seines ganzen Vermögens und zunehmend mit Risiko für Unterbringung Kleidung und Ernährung der seiner Fabrik. Auch Bestechungen von Gestapo -Beamten und anderen einflussreichen Nazigrößen im besetzten Polen gehörten zu seinem Repertoire . Er fälschte Rechnungen und Lieferbelege an in Orten von denen er wusste das in wenigen Tagen von den Russen erobert um Waren seiner Fabrik auf dem Schwarzmarkt für Lebensmittel verkaufen zu können. Schindler schreckte auch davor zurück mit dem berüchtigten Kommandanten des Konzentrationslagers Plaszow bei Krakau Amon Göth zu trinken und zu wenn es um die Sicherheit seiner ”Kinder” wie er die ihm zugewiesenen Zwangsarbeiter nannte. der Auflösung des Ghettos in Krakau konnte die Genehmigung erwirken auf seinem Fabrikgelände ein Lager für seine Arbeiter einzurichten. 1944 konnte er seine Fabrik mit rund Zwangsarbeitern vor den anrückenden Russen nach Brünnlitz Sudetenland evakuieren wo sie schließlich bei Kriegsende wurden. Keiner der in Schindlers Fabrik arbeitenden ist eines gewaltsamen Todes gestorben.
Nach dem Ende des Krieges war Schindler 1949 mit seiner Frau Emilie nach Argentinien erlitt hier aber mit einer Tierzucht Schiffbruch. 1958 kehrte er allein nach Deutschland zurück lebte u. a. auch in Frankfurt_am_Main . Aber auch hier blieben seine geschäftlichen erfolglos so dass er schließlich auf die von Freunden angewiesen und am Ende seines völlig mittellos war. Schindler war für seine um die Rettung von mehr als 1.200 vor der Vernichtung zwar in den 1960er -Jahren mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Päpstlichen Sylvesterorden ausgezeichnet worden breiteren Öffentlichkeit in Deutschland und der Welt er aber erst durch Steven Spielbergs 1994 mit 7 ” Oscars ” ausgezeichneten Film ” Schindlers Liste ” bekannt der auf dem 1982 erschienenen gleichnamigen Buch des Australiers Steven basiert.
Schindler starb am 9. Oktober 1974 Bernwardkrankenhaus in Hildesheim in das er am September 1974 völlig mittellos wegen Herzbeschwerden eingeliefert war. Er hielt sich bereits seit etwa Jahren in Hildesheim auf wo ihn Freunde die er 1970 in Israel kennen gelernt hatte aufgenommen hatten.
Nach seinem Tod wurde Schindler nach großen Trauerfeier in Frankfurt auf seinen Wunsch dem katholischen Friedhof auf dem Zionsberg in Jerusalem beigesetzt. So widersprüchlich die Charakterzüge dieses gewesen sein mögen ein Charakterzug hebt ihn Er hatte Mitleid in einer mitleidlosen Zeit.