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Osnabrück


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Niedersachsen
Regierungsbezirk : Weser-Ems
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 119 80 km²
Einwohner : 164.695 (30.06.2003)
Bevölkerungsdichte : 1.374 75 Einw./km²
Höhe : 54-190 m ü. NN
Postleitzahlen : 49074-49090 (bis 1993: 4500)
Vorwahlen : 0541
Geografische Lage : 52° 16' 28" n. Br.
8° 3' 2" ö. L.
KFZ-Kennzeichen : OS
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 03 4 04 000
Gliederung des Stadtgebiets: 23 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Markt
49074 Osnabrück
Website: www.osnabrueck.de
E-Mail-Adresse: redaktion@osnabrueck.de
Politik
Oberbürgermeister : Hans-Jürgen Fip ( SPD )
Regierende Partei : CDU und FDP

Osnabrück ist eine Stadt in Nordwestdeutschland. Mit ca. 164.000 Einwohnern ist sie nach Hannover und Braunschweig die drittgrößte Stadt sowie eines der Oberzentren des Bundeslandes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Weser-Ems ist Sitz einer Universität und einer Fachhochschule sowie eines katholischen Bistums . Osnabrück ist Eisenbahnknotenpunkt mit Personenbahnhof in seltenen Bauform eines Turmbahnhofes und Rangierbahnhof . Von hier aus besteht auch ein zum Mittellandkanal . Zusammen mit Münster (Westfalen) besitzt Osnabrück einen Verkehrsflughafen.

Nächst größere Städte sind Münster ca. 44 km südlich Dortmund ca. km südwestlich Bremen ca. 103 km nordöstlich Hannover ca. 114 km östlich von Osnabrück. Einwohnerzahl der Stadt Osnabrück überschritt 1940 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Osnabrück liegt im so genannten Osnabrücker Land inmitten des "Osnabrücker Hügellandes" zwischen Höhenzügen Wiehengebirges im Norden und des Teutoburger Waldes im Süden am linken Ufer der Hase .

Die Höhenlage am Neumarkt beträgt 64 über NN. Der höchste Punkt der Stadt sich am Piesberg und misst 190 m NN der tiefste Punkt befindet sich beim Hase in Pye und misst 54 m NN.

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Osnabrück. Sie im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Wallenhorst Belm Bissendorf Georgsmarienhütte und Hasbergen (alle Landkreis Osnabrück ) sowie Lotte ( Kreis Steinfurt ) in Nordrhein-Westfalen

Wappen

Beschreibung : In Silber ein sechsspeichiges schwarzes Rad. Stadtflagge ist weiß mit schwarzen Randstreifen belegt dem Rad
Bedeutung : Das Rad als Münzzeichen des Hochstifts ist schon seit dem 13. Jahrhundert in Siegeln nachzuweisen allerdings wurde es im Laufe Geschichte in unterschiedlichen Formen abgebildet. War es noch Rot so ist es seit 1496 schwarzer Farbe überliefert. Später wird es aber auch rot dargestellt. Doch hat sich die Tingierung letztentdlich bis heute durchgesetzt. Im 13. war neben dem Rad auch der Heilige als Patron des Domes im Wappen abgebildet. wurde jedoch nur noch das Rad gezeigt.

Geschichte

Schloss

Osnabrück entwickelte sich als Markt um den 780 von Karl dem Großen gegründeten Bischofsitz. 804 gründete dieser hier das erste Gymnasium Deutschlands das heutige Carolinum . Im Alten Reich war Osnabrück bis 1803 Hauptstadt des Hochstiftes . 1643 - 1648 wurde hier und in Münster (Westfalen) der Westfälische Friede ausgehandelt. In dieser Zeit bemühte sich Stadt die zur Hälfte lutherisch war mehrfach den Status einer reichsfreien Stadt. Die 1631 Universität wurde 1633 von schwedischen Truppen aufgehoben; wurde 1974 neu gegründet. Mit dem Hochstift Osnabrück 1803 an Hannover 1806 an Preußen 1810 an Frankreich 1815 wieder an Hannover . Im Königreich Hannover bestand das Hochstift Verwaltungseinheit weiter bzw. neu. Nach 1867 war Hauptstadt des Regierungsbezirks Osnabrück . Diesen Status verlor es erst 1977 der Gebietsreform als der Regierungsbezirk Weser-Ems geschaffen wurde für den Oldenburg als bestimmt wurde.

Hase

Religionen

Die Stadt Osnabrück wurde bereits 804 Sitz eines Bistums so dass die Stadt bis zur Reformation auch komplett zu diesem Bistum gehörte. zuständige Archidiakonat war die Dompropstei. Seit 1521 wurden in Osnabrück lutherische Predigten gehalten 1543 führte die Stadt die Reformation nach lutherischem Bekenntnis ein. Der Dom und die St. Johann blieben jedoch katholisch. Dies ist Ursache dafür dass die Stadt weder ganz noch ganz katholisch wurde. Der Dom bildete Herz des Hochstifts Osnabrück das bis 1803 ein geistliches Territorium innerhalb des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation blieb. Die katholischen Bewohner unterstanden dem für die protestantischen Bewohner übte der Rat Stadt die Kirchenverwaltung aus indem er ein einrichtete. 1803 kam das Hochstift Osnabrück an Preußen anschließend an Frankreich und 1815 zum Königreich Hannover . Dieses bildete 1815 für die protestantische Kirchenverwaltung insgesamt 5 darunter ein lutherisches Konsistorium in Osnabrück und paritätisch (lutherisch und reformiert) besetztes Konsistorium in Aurich . Die Konsistorialbezirke wurden in Superintendenturen bzw. Kirchenkreise eingeteilt. Osnabrück wurde Sitz eines Kirchenkreises. 1903 wurde der Konsistorialbezirk Osnabrück aufgelöst als lutherischen Gemeinden der inzwischen zu Preußen gehörigen Provinz Hannover dem Landeskonsistorium in Hannover ( Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers ) unterstellt wurden. Osnabrück wurde später jedoch Sitz eines Sprengels der sich ebenfalls in Kirchenkreise gliedert. gehören alle lutherischen Gemeinden der Stadt sofern sich nicht um Freikirchen handelt zum Kirchenkreis Osnabrück innerhalb des Sprengels der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers.

Eine reformierte Bewegung ist in Osnabrück schon seit 1788 nachweisbar. Die Gläubigen waren seinerzeit jedoch benachbarten Grafschaft Tecklenburg angeschlossen. Erst die vermehrte reformierter Gemeindeglieder im 19. Jahrhundert führte 1889 zur Gründung einer eigenständigen reformierten Gemeinde Osnabrück die dem Konsistorium in Aurich unterstand. dem Auricher Konsistorium war 1882 die heute als Evangelisch-reformierte Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in und Nordwestdeutschland bezeichnete Kirche entstanden die seit den 1950er Jahren ihren Sitz in Leer (Ostfriesland) hat. Die Osnabrücker reformierte Gemeinde konnte 1893 ihre eigene Kirche bauen die Bergkirche. war der erste Kirchenbau Osnabrücks nach der 1926 entstand die Friedenskirche und in den 1960er Jahren wurden drei weitere reformierte Kirchen die Gnadenkirche ( 1960 ) die Atterkirche ( 1962 ) und die Erlöserkirche ( 1966 ). Die reformierte Gemeinde Osnabrück gehört heute Synodalverband Emsland/Osnabrück dem VII. Synodalverband innerhalb der Kirche.

Nachdem der Dom und die St. in Osnabrück auch nach der Reformation katholisch blieben und Osnabrück bis 1803 Hauptstadt des Hochstifts Osnabrück war waren der Stadt stets auch Katholiken . Das Verhältnis beider Konfessionen war in ausgeglichen. Das im Jahre 809 errichtete Bistum Osnabrück war in den Wirren der Reformation verkleinert worden doch bestand es stets fort. Auflösung des Hochstifts Osnabrück wurde die Stadt 1824 Sitz des neu festgelegten Bistums Osnabrück. umfasste danach im wesentlichen das damalige Königreich Hannover . 1841 erhielt es die Jurisdiktion der Nordischen und 1868 der Norddeutschen Mission. Formell wurden diese 1930 dem Bistum Osnabrück angegliedert. Es war das flächengrößte Bistum Deutschlands. Bis 1995 gehörte es zur Kirchenprovinz Köln dann wurde es dem neuen Erzbistum Hamburg zugeordnet. Die Pfarrgemeinden der Stadt Osnabrück heute zum Dekanat Osnabrück das jedoch auch Gemeinde umfasst die nicht zur Stadt Osnabrück

Neben den beiden großen Kirchen gibt auch verschiedene Freikirchen in Osnabrück im Einzelnen:

  • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ) an der Kokschen Straße 74 - Anfänge der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde gehen auf das 1928 zurück. Zur eigentlichen Gemeindegründung kam es erst 1948 . Dabei spielte der Flüchtlingszustrom aus den deutschen Ostgebieten eine große Rolle. Heute hat Gemeinde 300 getaufte Mitglieder (ohne Kinder und und besitzt eine Zweiggemeinde in Diepholz . Der Gemeindepastor Jürgen Saß ist zugleich der Nordwestdeutschen Vereinigung Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
  • Freikirchlich-Evangelische Gemeinde Hauswörmannsweg 90
  • Christus-Centrum Osnabrück der Freien Christengemeinde Anna-Gastvogel-Str. 11
  • Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) Natruper Straße 14

Siehe hierzu auch die Website der Osnabrücker Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen .

An weiteren Religionsgemeinschaften sind in Osnabrück Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten und die Neuapostolische Kirche vertreten.

Politik

An der Spitze der Stadt Osnabrück schon seit dem 14. Jahrhundert ein Rat der sich aus einem Rat" und einem "sitzenden Rat" aufteilte. Dem stand ein Bürgermeister vor. Gegenüber dem Bischof konnte sich die Stadt schon sehr verschiedene Freiheiten erwerben doch reichte es nie vollständigen Reichsfreiheit. Nach vorübergehender Zugehörigkeit zu Frankreich in der die Marieverfassung galt standen hannoverischer Zeit ein Verwaltungs- und ein Justizbürgermeister der Spitze der Stadt. 1851 wurde die hannoversche Städteordnung eingeführt. Danach es einen Bürgermeister der meist den Titel "Oberbürgermeister" erhielt. der Zeit des Dritten Reiches wurde dieser von der NSDAP eingesetzt.
1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. gab es einen vom Volk gewählten Rat. wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1997 wurde in Osnabrück die Doppelspitze in Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er seither direkt vom Volk gewählt.

Justizbürgermeister von Osnabrück 1814 - 1852

Verwaltungsbürgermeister von Osnabrück 1814 - 1848

Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Osnabrück seit 1852

  • 1852 - 1864 : Johann Carl Bertram Stüve Bürgermeister
  • 1865 - 1869 : Johannes von Miquel Bürgermeister ab 1869
  • 1870 - 1876 : Detering Oberbürgermeister (vertretungsweise)
  • 1876 - 1880 : Johannes von Miquel Oberbürgermeister
  • 1880 - 1888 : Heinrich Brüning Oberbürgermeister
  • 1888 - 1897 : Dr. Bernhard Dietrich Friedrich Möllmann Bürgermeister 1892 Oberbürgermeister
  • 1898 - 1901 : Karl Westerkamp Bürgermeister ab 1899 Oberbürgermeister
  • 1901 - 1927 : Dr. Julius Rißmüller Bürgermeister ab 1904
  • 1927 - 1945 : Dr. Erich Gaertner Oberbürgermeister
  • 1945 : Dr. Johannes Petermann amtierender Oberbürgermeister
  • 1945 : Dr. Wilhelm Rosenbrock amtierender Oberbürgermeister
  • 1945 - 1946 : Dr. Willi Vollbrecht amtierender Oberbürgermeister
  • 1946 : Dr. Adolf Kreft Oberbürgermeister
  • 1946 - 1948 : Heinrich Herlitzius Oberbürgermeister
  • 1948 - 1949 : Dr. Adolf Kreft Oberbürgermeister
  • 1949 - 1951 : Heinrich Herlitzius Oberbürgermeister
  • 1951 - 1952 : Friedrich Janssen Oberbürgermeister
  • 1952 - 1956 : Heinrich Budednberg Oberbürgermeister
  • 1956 - 1959 : Hellmut Drescher Oberbürgermeister
  • 1959 - 1972 : Willi Kelch Oberbürgermeister
  • 1972 - 1981 : Ernst Weber Oberbürgermeister
  • 1981 - 1985 : Carl Möller Oberbürgermeister
  • 1985 - 1991 : Ursula Flick Oberbürgermeisterin
  • 1991 - heute: Hans-Jürgen Fip Oberbürgermeister (seit 1.6.1997 hauptamtlich tätig)

Oberstadtdirektoren von Osnabrück 1945 - 1997

  • 1946 - 1953 : Dr. Willi Vollbrecht
  • 1953 - 1960 : Dr. Dr. Walter Wegener
  • 1960 - 1972 : Joachim Fischer
  • 1972 - 1983 : Dr. Dr. Raimund Wimmer
  • 1983 - 1995 : Prof. Dierk Meyer-Pries
  • 1995 - 1997 : Dr. Jörg Haverkämper (Er musste sein Amt vorzeitig aufgeben daher bis zum Amtsantritt des hauptamtlichen Oberbürgermeistger Fip Karl-Josef Leyendecker die Amtsgeschäfte)

Wirtschaft

Verkehr

Durch Osnabrück führen mehrere Bundesautobahnen : Im Nordosten die A 1 Dortmund - Bremen im Süden die A 30 Hannover - Amsterdam und im Osten die A 33 Ferner führen die Bundesstraßen B 15 und B51 durch die Stadt.

Der Osnabrücker Hauptbahnhof ist Knotenpunkt der Köln - Dortmund -Bremen und Hannover - Amsterdam . Eine weitere Bahnlinie führt nach Oldenburg (Oldb) .

Den Öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen mehrere Buslinien der Stadtwerke Osnabrück

Medien

In Osnabrück erscheint die überregional bekannte Tageszeitung "Neue Osnabrücker Zeitung".

Öffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

In Osnabrück haben folgende Einrichtungen und bzw. Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren Sitz:

  • Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  • Handwerkskammer Osnabrück-Emsland - Kammerbezirk: Kreisfreie Stadt Osnabrück Landkreise Emsland Grafschaft Bentheim und Osnabrück
  • Hauptzollamt Osnabrück
  • Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland - Kammerbezirk: Kreisfreie Stadt sowie Landkreise Emsland Grafschaft Bentheim und Osnabrück

Bildungseinrichtungen

  • Universität Osnabrück ; gegründet 1974
  • Fachhochschule Osnabrück ; gegründet 1971 durch Zusammenlegung mehrere Einrichtungen darunter die Laufbahnschule die Höhere Gartenbauschule und die Staatliche
  • Katholische Fachhochschule Norddeutschland Osnabrück und Vechta ; gegründet 1971 aus einer Höheren Fachschule für Sozialpädagogik. sind die Bistümer Hildesheim und Osnabrück sowie das Münstersche Offizialat Vechta des Bistums Münster .

In Osnabrück gibt es ferner das Angebot allgemein bildender und beruflicher Schulen.

Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften

Dom

Osnabrück unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Osnabrücks ist in 23 Stadtteile eingeteilt. Diese werden von 01 bis fortlaufend nummeriert und haben einen besonderen Namen sich meist aus historisch überlieferten Bezeichnungen ergibt. wurden teilweise auch mehrere frühere Ortschaften zu einem Stadtteil vereinigt. Jeder Stadtteil sich weiter in "statistische Bezirke" von denen mit einer dreistelligen Nummer bezeichnet wird.

Die 23 Stadtteile mit ihren amtlichen

  • 01 Innenstadt
  • 02 Weststadt
  • 03 Westerberg
  • 04 Eversburg
  • 05 Hafen
  • 06 Sonnenhügel
  • 07 Haste
  • 08 Dodesheide
  • 09 Gartlage
  • 10 Schinkel
  • 11 Widukindland
  • 12 Schinkel-Ost
  • 13 Fledder
  • 14 Schölerberg
  • 15 Kalkhügel
  • 16 Wüste
  • 17 Sutthausen
  • 18 Hellern
  • 19 Atter
  • 20 Pye
  • 21 Darum/Gretesch/Lüstringen
  • 22 Voxtrup
  • 23 Nahne

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden nach Osnabrück eingemeindet:

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1425 ca. 4.800
1520 ca. 10.000
1623 ca. 9.500
1772 5.923
1823 10.915
1852 13.718
1871 23.308
1. Dezember 1875 ¹ 29.850
1. Dezember 1890 ¹ 39.929
1. Dezember 1900 ¹ 51.574
1. Dezember 1910 ¹ 65.597
8. Oktober 1919 ¹ 85.017
16. Juni 1925 ¹ 89.079
16. Juni 1933 ¹ 94.277
17. Mai 1939 ¹ 107.081
13. September 1950 ¹ 109.538
6. Juni 1961 ¹ 138.658
31. Dezember 1970 144.900
30. Juni 1975 162.700
30. Juni 1980 157.800
30. Juni 1985 153.300
1. Januar 1989 154.594
30. Juni 1997 166.800
30. Juni 2003 164.695
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Städtische Bühnen GmbH (Schauspiel Oper Operette)
  • die probebühne e.V. - Amateurtheater
  • Figurentheater
  • Plattdeutsche Spielgemeinschaft Voxtrup

Museen

  • Domschatzkammer
  • Kulturgeschichtliches Museum
  • Museum am Schölerberg - Natur und Umwelt
  • Museum Industriekultur

Bauwerke

Rathaus

  • Rathaus das Wahrzeichen der Stadt
  • Bocksturm
  • Hegeltor
  • Kirchen
    • Dom
    • Dominikanerkirche
    • Katharinenkirche
    • Marienkirche
  • Pernickelturm
  • Schloss
  • Stadtwaage

Regelmäßige Veranstaltungen

  • vor Ostern: Frühjahrsmarkt
  • Mai: Maiwoche in der Innenstadt
  • Sommer: Osnabrücker Volks- Schützen- und Heimatfest
  • Juni: Osnabrücker Tanzfestival
  • Juni - August: Osnabrücker Sommer - Städtisches
  • Oktober: Steckenpferdreiten und "Klingendes Rathaus" (Friedensfest und
  • November: Herbstjahrmarkt
  • November: Laternenfestwoche im Zoo
  • Dezember: Weihnachtsmarkt

Persönlichkeiten

Folgende Personen sind in Osnabrück geboren. sie ihren späteren Wirkungskreis in Osnabrück hatten nicht ist dabei unerheblich. Die Auflistung erfolgt nach Geburtsjahr.

  • 1720 14. Dezember Justus Möser † 8. Januar 1794 in Osnabrück
  • 1822 23. März Justus Wilhelm Lyra † 30. Dezember in Gehrden Pastor und Dichter
  • 1896 22. Oktober Adalbert Lutter † 28. Juli 1970 Orchesterleiter ("Nach Hause gehn wir nicht)
  • 1898 22. Juni Erich Maria Remarque † 25. September 1970 Schriftsteller ("Im nichts Neues")
  • 1899 17. November Friedrich Vordemberge-Gildewart † 1962 bedeutender Vertreter Konstruktivismus
  • 1904 11. Dezember Felix Nussbaum † 2. August 1944 in Auschwitz Maler
  • 1937 13. Oktober Rudolf Seiters Bundesminister für besondere Aufgaben (1989-1991) Bundesinnenminister Vizepräsident des Bundestages (1998-?)
  • 1946 19. Juli Ulli Martin Schlagersänger ("Monika" "Ich träume offenen Augen von dir")
  • 1949 1. Februar Harry Chrash Sänger der Gruppe "Moonbeats" doll")
  • 1955 8. März Dr. Thomas Bellut Journalist Programmdirektor des ZDF
  • 1959 19. Juni Christian Wulff Ministerpräsident von Niedersachsen

Weblinks

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Bücher zum Thema Osnabrück

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