Nächst größere Städte sind Münster ca. 44 km südlich Dortmund ca. km südwestlich Bremen ca. 103 km nordöstlich Hannover ca. 114 km östlich von Osnabrück. Einwohnerzahl der Stadt Osnabrück überschritt 1940 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.
Die Höhenlage am Neumarkt beträgt 64 über NN. Der höchste Punkt der Stadt sich am Piesberg und misst 190 m NN der tiefste Punkt befindet sich beim Hase in Pye und misst 54 m NN.
Beschreibung : In Silber ein sechsspeichiges schwarzes Rad. Stadtflagge ist weiß mit schwarzen Randstreifen belegt dem Rad Bedeutung : Das Rad als Münzzeichen des Hochstifts ist schon seit dem 13. Jahrhundert in Siegeln nachzuweisen allerdings wurde es im Laufe Geschichte in unterschiedlichen Formen abgebildet. War es noch Rot so ist es seit 1496 schwarzer Farbe überliefert. Später wird es aber auch rot dargestellt. Doch hat sich die Tingierung letztentdlich bis heute durchgesetzt. Im 13. war neben dem Rad auch der Heilige als Patron des Domes im Wappen abgebildet. wurde jedoch nur noch das Rad gezeigt.
Osnabrück entwickelte sich als Markt um den 780 von Karl dem Großen gegründeten Bischofsitz. 804 gründete dieser hier das erste Gymnasium Deutschlands das heutige Carolinum . Im Alten Reich war Osnabrück bis 1803 Hauptstadt des Hochstiftes . 1643 - 1648 wurde hier und in Münster (Westfalen) der Westfälische Friede ausgehandelt. In dieser Zeit bemühte sich Stadt die zur Hälfte lutherisch war mehrfach den Status einer reichsfreien Stadt. Die 1631 Universität wurde 1633 von schwedischen Truppen aufgehoben; wurde 1974 neu gegründet. Mit dem Hochstift Osnabrück 1803 an Hannover 1806 an Preußen 1810 an Frankreich 1815 wieder an Hannover . Im Königreich Hannover bestand das Hochstift Verwaltungseinheit weiter bzw. neu. Nach 1867 war Hauptstadt des Regierungsbezirks Osnabrück . Diesen Status verlor es erst 1977 der Gebietsreform als der Regierungsbezirk Weser-Ems geschaffen wurde für den Oldenburg als bestimmt wurde.
Die Stadt Osnabrück wurde bereits 804 Sitz eines Bistums so dass die Stadt bis zur Reformation auch komplett zu diesem Bistum gehörte. zuständige Archidiakonat war die Dompropstei. Seit 1521 wurden in Osnabrück lutherische Predigten gehalten 1543 führte die Stadt die Reformation nach lutherischem Bekenntnis ein. Der Dom und die St. Johann blieben jedoch katholisch. Dies ist Ursache dafür dass die Stadt weder ganz noch ganz katholisch wurde. Der Dom bildete Herz des Hochstifts Osnabrück das bis 1803 ein geistliches Territorium innerhalb des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation blieb. Die katholischen Bewohner unterstanden dem für die protestantischen Bewohner übte der Rat Stadt die Kirchenverwaltung aus indem er ein einrichtete. 1803 kam das Hochstift Osnabrück an Preußen anschließend an Frankreich und 1815 zum Königreich Hannover . Dieses bildete 1815 für die protestantische Kirchenverwaltung insgesamt 5 darunter ein lutherisches Konsistorium in Osnabrück und paritätisch (lutherisch und reformiert) besetztes Konsistorium in Aurich . Die Konsistorialbezirke wurden in Superintendenturen bzw. Kirchenkreise eingeteilt. Osnabrück wurde Sitz eines Kirchenkreises. 1903 wurde der Konsistorialbezirk Osnabrück aufgelöst als lutherischen Gemeinden der inzwischen zu Preußen gehörigen Provinz Hannover dem Landeskonsistorium in Hannover ( Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers ) unterstellt wurden. Osnabrück wurde später jedoch Sitz eines Sprengels der sich ebenfalls in Kirchenkreise gliedert. gehören alle lutherischen Gemeinden der Stadt sofern sich nicht um Freikirchen handelt zum Kirchenkreis Osnabrück innerhalb des Sprengels der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers.
Eine reformierte Bewegung ist in Osnabrück schon seit 1788 nachweisbar. Die Gläubigen waren seinerzeit jedoch benachbarten Grafschaft Tecklenburg angeschlossen. Erst die vermehrte reformierter Gemeindeglieder im 19. Jahrhundert führte 1889 zur Gründung einer eigenständigen reformierten Gemeinde Osnabrück die dem Konsistorium in Aurich unterstand. dem Auricher Konsistorium war 1882 die heute als Evangelisch-reformierte Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in und Nordwestdeutschland bezeichnete Kirche entstanden die seit den 1950er Jahren ihren Sitz in Leer (Ostfriesland) hat. Die Osnabrücker reformierte Gemeinde konnte 1893 ihre eigene Kirche bauen die Bergkirche. war der erste Kirchenbau Osnabrücks nach der 1926 entstand die Friedenskirche und in den 1960er Jahren wurden drei weitere reformierte Kirchen die Gnadenkirche ( 1960 ) die Atterkirche ( 1962 ) und die Erlöserkirche ( 1966 ). Die reformierte Gemeinde Osnabrück gehört heute Synodalverband Emsland/Osnabrück dem VII. Synodalverband innerhalb der Kirche.
Nachdem der Dom und die St. in Osnabrück auch nach der Reformation katholisch blieben und Osnabrück bis 1803 Hauptstadt des Hochstifts Osnabrück war waren der Stadt stets auch Katholiken . Das Verhältnis beider Konfessionen war in ausgeglichen. Das im Jahre 809 errichtete Bistum Osnabrück war in den Wirren der Reformation verkleinert worden doch bestand es stets fort. Auflösung des Hochstifts Osnabrück wurde die Stadt 1824 Sitz des neu festgelegten Bistums Osnabrück. umfasste danach im wesentlichen das damalige Königreich Hannover . 1841 erhielt es die Jurisdiktion der Nordischen und 1868 der Norddeutschen Mission. Formell wurden diese 1930 dem Bistum Osnabrück angegliedert. Es war das flächengrößte Bistum Deutschlands. Bis 1995 gehörte es zur Kirchenprovinz Köln dann wurde es dem neuen Erzbistum Hamburg zugeordnet. Die Pfarrgemeinden der Stadt Osnabrück heute zum Dekanat Osnabrück das jedoch auch Gemeinde umfasst die nicht zur Stadt Osnabrück
Neben den beiden großen Kirchen gibt auch verschiedene Freikirchen in Osnabrück im Einzelnen:
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ) an der Kokschen Straße 74 - Anfänge der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde gehen auf das 1928 zurück. Zur eigentlichen Gemeindegründung kam es erst 1948 . Dabei spielte der Flüchtlingszustrom aus den deutschen Ostgebieten eine große Rolle. Heute hat Gemeinde 300 getaufte Mitglieder (ohne Kinder und und besitzt eine Zweiggemeinde in Diepholz . Der Gemeindepastor Jürgen Saß ist zugleich der Nordwestdeutschen Vereinigung Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
Freikirchlich-Evangelische Gemeinde Hauswörmannsweg 90
An der Spitze der Stadt Osnabrück schon seit dem 14. Jahrhundert ein Rat der sich aus einem Rat" und einem "sitzenden Rat" aufteilte. Dem stand ein Bürgermeister vor. Gegenüber dem Bischof konnte sich die Stadt schon sehr verschiedene Freiheiten erwerben doch reichte es nie vollständigen Reichsfreiheit. Nach vorübergehender Zugehörigkeit zu Frankreich in der die Marieverfassung galt standen hannoverischer Zeit ein Verwaltungs- und ein Justizbürgermeister der Spitze der Stadt. 1851 wurde die hannoversche Städteordnung eingeführt. Danach es einen Bürgermeister der meist den Titel "Oberbürgermeister" erhielt. der Zeit des Dritten Reiches wurde dieser von der NSDAP eingesetzt. 1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. gab es einen vom Volk gewählten Rat. wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1997 wurde in Osnabrück die Doppelspitze in Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er seither direkt vom Volk gewählt.
1995 - 1997 : Dr. Jörg Haverkämper (Er musste sein Amt vorzeitig aufgeben daher bis zum Amtsantritt des hauptamtlichen Oberbürgermeistger Fip Karl-Josef Leyendecker die Amtsgeschäfte)
Fachhochschule Osnabrück ; gegründet 1971 durch Zusammenlegung mehrere Einrichtungen darunter die Laufbahnschule die Höhere Gartenbauschule und die Staatliche
Katholische Fachhochschule Norddeutschland Osnabrück und Vechta ; gegründet 1971 aus einer Höheren Fachschule für Sozialpädagogik. sind die Bistümer Hildesheim und Osnabrück sowie das Münstersche Offizialat Vechta des Bistums Münster .
In Osnabrück gibt es ferner das Angebot allgemein bildender und beruflicher Schulen.
Das Stadtgebiet Osnabrücks ist in 23 Stadtteile eingeteilt. Diese werden von 01 bis fortlaufend nummeriert und haben einen besonderen Namen sich meist aus historisch überlieferten Bezeichnungen ergibt. wurden teilweise auch mehrere frühere Ortschaften zu einem Stadtteil vereinigt. Jeder Stadtteil sich weiter in "statistische Bezirke" von denen mit einer dreistelligen Nummer bezeichnet wird.
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
Folgende Personen sind in Osnabrück geboren. sie ihren späteren Wirkungskreis in Osnabrück hatten nicht ist dabei unerheblich. Die Auflistung erfolgt nach Geburtsjahr.