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Ostalbkreis


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Basisdaten
Bundesland : Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Verwaltungssitz: Aalen
Fläche: 1.511 57 km²
Einwohner: 317.125 (30.09.2003)
Bevölkerungsdichte : 210 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen : AA
Website: www.ostalbkreis.de
Karte

Der Ostalbkreis ist gemessen an seiner Fläche nach Ortenaukreis und dem Landkreis Reutlingen der drittgrößte Landkreis in Baden-Württemberg. Er bildet zusammen mit Landkreis Heidenheim die Region Ostwürttemberg im Regierungsbezirk Stuttgart . Der Ostalbkreis grenzt im Norden an Landkreis Schwäbisch Hall im Osten an die bayerischen Landkreise Ansbach und Donau-Ries im Süden an die Landkreise Heidenheim und Göppingen und im Westen an den Rems-Murr-Kreis .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Ostalbkreis hat hauptsächlich Anteil an östlichen " Schwäbischen Alb " (daher sein Name Ostalbkreis) sowie am "Welzheimer Wald" der zum Schwäbisch-Fränkischen Bergland gehört. Süden des Kreises fließt die Rems in westliche Richtung sie mündet bei in den Neckar . Im östlichen Kreisgebiet fließen zwei weitere Nebenflüsse des Neckars die Jagst und der Kocher zunächst in Richtung später ebenfalls in Richtung Westen zum Neckar. den drei Flüssen liegen die drei Zentren Kreises Aalen Schwäbisch Gmünd und Ellwangen (Jagst).

Wirtschaft

Verkehr

Durch das östliche Kreisgebiet führt in die Bundesautobahn A7 Ulm - Würzburg . Ferner erschließen mehrere Bundes- Landes- und den Landkreis darunter die B29 Stuttgart - Aalen und die B19 Ulm- Schwäbisch Hall .

Geschichte

Der Ostalbkreis wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 gebildet. Damals wurde der Altkreis Aalen dem größten Teil des Altkreises Schwäbisch Gmünd GD) zum neuen Ostalbkreis vereinigt. Kreisstadt wurde Die beiden Altkreise Aalen und Schwäbisch Gmünd zurück auf die alten gleichnamigen württembergischen Oberämter nach dem Übergang des Gebiets an Württemberg nach 1803 errichtet und 1938 in die Landkreis Aalen und Schwäbisch überführt wurden. Damals nahm der Landkreis Aalen Oberämter Aalen Ellwangen und Neresheim der Landkreis Schwäbisch Gmünd das Oberamt Gmünd und Teile der Oberämter Gaildorf und auf. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Ostalbkreis noch 42 Gemeinden 9 Städte und hiervon wiederum 3 " Große Kreisstädte " (Aalen Ellwangen (Jagst) und Schwäbisch Gmünd). Stadt ist Aalen kleinste Gemeinde ist Obergröningen.

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses wählt den Landrat für eine Amtszeit von Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein leitet diese vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Aalen 1945-1972:

Die Landräte des Landkreises Schwäbisch Gmünd 1945-1972:

Die Landräte des Ostalbkreises seit 1973:

Wappen

Beschreibung :
In Gold ein roter Pfahl belegt einem goldenen Abtsstab; vor ein schwarzer Löwe ein halber schwarzer Adler am Spalt (Wappen-Verleihung 5. November 1975 )
Bedeutung :
Der staufische Löwen steht für das der Hohenstaufer welches im Kreisgebiet Anteil hatte. entstanden einige freie Reichsstädte (Aalen Schwäbisch Gmünd weshalb der Reichsadler im Wappen abgebildet ist. Abtsstab soll die ehemals geistlichen Territorien (Fürstpropstei Kloster Neresheim u.a.) versinnbildlichen.

Städte und Gemeinden

Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Aalen (66.667 Einwohner)
  2. Bopfingen (12.653)
  3. Ellwangen (Jagst) (25.066)
  4. Heubach (10.174)
  5. Lauchheim (4.559)
  6. Lorch (11.322)
  7. Neresheim (8.334)
  8. Oberkochen (8.355)
  9. Schwäbisch Gmünd (61.637)
Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände
  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Aalen mit den Gemeinden Essingen und Hüttlingen
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bopfingen mit den Gemeinden Kirchheim am Ries Riesbürg
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ellwangen (Jagst) mit den Gemeinden Adelmannsfelden Ellenberg Jagstzell Rainau Rosenberg und Wört
  4. Gemeindeverwaltungsverband "Kapfenburg" mit Sitz in Westhausen; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinde Westhausen
  5. Gemeindeverwaltungsverband "Leintal-Frickenhofer Höhe" mit Sitz in Leinzell; Mitgliedsgemeinden: Eschach Iggingen Leinzell Obergröningen und Schechingen
  6. Gemeindeverwaltungsverband "Rosenstein" mit Sitz in Heubach; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinden Bartholomä Böbingen an der Rems und Mögglingen
  7. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Schwäbisch Gmünd mit der Gemeinde Waldstetten
  8. Gemeindeverwaltungsverband "Schwäbischer Wald" mit Sitz in Mutlangen; Mitgliedsgemeinden: Durlangen Ruppertshofen Spraitbach und Täferrot
  9. Gemeindeverwaltungsverband "Tannhausen" mit Sitz in Tannhausen; Mitgliedsgemeinden: Stödtlen und Unterschneidheim
Gemeinden (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Abtsgmünd (7.298 Einwohner)
  2. Adelmannsfelden (1.820)
  3. Bartholomä (2.157)
  4. Böbingen an der Rems (4.604)
  5. Durlangen (2.983)
  6. Ellenberg (1.725)
  7. Eschach bei Schwäbisch Gmünd (1.791)
  8. Essingen (Württemberg) (6.485)
  9. Göggingen (2.485)
  10. Gschwend (5.034)
  11. Heuchlingen (1.866)
  12. Hüttlingen (5.616)
  13. Iggingen (2.547)
  14. Jagstzell (2.454)
  15. Kirchheim am Ries (2.043)
  16. Leinzell (2.314)
  17. Mögglingen (4.029)
  18. Mutlangen (6.035)
  19. Neuler (3.065)
  20. Obergröningen (463)
  21. Rainau (3.214)
  22. Riesbürg (2.408)
  23. Rosenberg (2.650)
  24. Ruppertshofen (1.855)
  25. Schechingen (2.444)
  26. Spraitbach (3.603)
  27. Stödtlen (2.010)
  28. Täferrot (1.011)
  29. Tannhausen (1.886)
  30. Unterschneidheim (4.604)
  31. Waldstetten (7.278)
  32. Westhausen (5.875)
  33. Wört (1.449)

Sonstiges

Weblinks


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