Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Ostasiengeschwader war ein Kampfschiffverband (Kreuzergeschwader) der deutschen Kriegsmarine zur Durchsetzung und Sicherung deutscher Interessen ostasiatischen und pazifischen Raum.
Zwischen dem Ostasiengeschwader und einem verfolgendem britischen Verband unter Admiral Sir Christopher Cradock kam es vor Coronel ( Chile ) zu einem Gefecht. Das deutsche Geschwader bei geringen eigenen Verlusten die beiden britischen Panzerkreuzer Monmouth und Good Hope versenken.
Wegen der schlechten Versorgungslage des deutschen entschloß sich Graf Spee zum Durchbruch in Atlantik mit Ziel Deutschland. Die Briten waren der Niederlage ihres Geschwaders vor Coronel entschlossen deutschen Verband zu vernichten. Bei dem Versuch 8. Dezember 1914 den Marinestützpunkt Port Stanley auf den Falklandinseln anzugreifen wurden die deutschen Schiffe von dort liegenden britischen südatlantischen Geschwader unter Vizeadmiral F.D. Sturdee verstärkt durch die Schlachtkreuzer Invincible und Inflexible gestellt und vernichtet. der Kleine Kreuzer Dresden konnte zunächst entkommen. 2000 Seeleute unter ihnen Graf Spee und seiner Söhne fielen.
Großer Kreuzer Scharnhorst – versenkt am 8.12.1914 um 16:17 im Gefecht bei den Falklandinseln
Großer Kreuzer Gneisenau – versenkt am 8.12.1914 18:02 Uhr im Gefecht bei den Falklandinseln
Kleiner Kreuzer Nürnberg – versenkt am 8.12.1914 um Uhr im Gefecht bei den Falklandinseln
Kleiner Kreuzer Leipzig – versenkt am 8.12.1914 21:23 Uhr im Gefecht bei den Falklandinseln
Kleiner Kreuzer Dresden – am 14.3.1915 nach Beschuß vor der chilenischen Küste gesprengt
Kleiner Kreuzer Emden – am 9.11.1914 nach vor den Cocos-Inseln (Indischer Ozean) mit australischem Kreuzer Sydney schwer beschädigt und von eigenen Besatzung auf den Strand der Insel
Lazarettschiff Seydlitz – am 24.1.1915 in Argentinien