Ostfrankenreich Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier . Diese Seite benötigt Javascript um richtig angezeigt zu werden. Das Ostfrankenreich im ausgehenden 10. Jahrhundert auch Reich der Deutschen genannt ist Ursprung des Heiligen Römischen Reiches (HRR) Deutscher Nation und folgender heutiger Bundesrepublik Deutschland Republik Österreich Republik Schweiz Fürstentum Liechtenstein Großherzogtum Luxemburg Königreich Belgien Königreich der Niederlanden . Die Bildung des Ostfrankenreichs geht auf Erbfolgekonflikte der Nachfahren Karls des Großen zurück.
Kaiser Ludwig I. der Fromme ( 778 - 840 ) kämpfte gegen seine Söhne um die im Fränkischen Reich die er Anfang der 30er Jahre endgültig verlor. Sein Sohn Ludwig II. ( der Deutsche ) der schon seit 831 über Bayern Thüringen Franken und Sachsen herrschte übernahm 833 die Regentschaft im östlichen Teil des Reiches. Danach baute er die Königsmacht und Zusammenhalt der Stämme bzw. Stammesherzogtümer in seinem Herrschaftsbereich aus. Mit dem Vertrag von Verdun 843 führte Ludwig der Deutsche das Ostfrankenreich als selbstständiges Königreich in die europäische ein.
Anders als das romanisierte Westfrankenreich war Ostfrankenreich -- großenteils außerhalb des alten Römischen gelegen -- durch das Eigenbewusstsein der Stämme Stammesherzöge geprägt. Dies blieb ein wesentliches Merkmal deutschen Geschichte.
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