Ostgebiete des Deutschen Reiches Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier . Diese Seite benötigt Javascript um richtig angezeigt zu werden. Als Ostgebiete des Deutschen Reiches kurz Deutsche Ostgebiete werden jene Landstriche bezeichnet die am 31.12.1937 zum Gebietsstand des Deutschen Reiches gehört hatten und die 1945 einseitig der Sowjetunion Polen zur "Verwaltung" übergeben wurden. Es sind jene Gebiete die östlich der Oder-Neiße-Linie liegen. Sie bilden das historische Ostdeutschland . Im einzelnen sind dieses die ehemaligen preußischen Provinzen
Ostpreußen: 36.966 km² Schlesien: 34.529 km² Pommern: 31.301 km² Ost-Brandenburg: 11.329 km² Sachsen : 142 km² Gesamtumfang der Deutschen Ostgebiete: 114.267 km² zu 114.296 km² sind rundungsbedingt) Nach mancher Darstellung werden auch das Sudetenland das Memelgebiet und die Freie Hansestadt Danzig dem Begriff der Ostgebiete zugerechnet. Aber Darstellung ist stark umstritten.
Die Deutschen Ostgebiete wiesen eine Bevölkerung 9.620.800 Menschen auf (davon 45.600 Nichtdeutsche). Von entfielen auf
Ostpreußen 2.488.100 Einwohner (davon 15.100 Nichtdeutsche) Schlesien 4.592.700 Einwohner (davon 16.200 Nichtdeutsche; Zahlen Bevölkerung Zittaus enthaltend) Pommern 1.895.200 Einwohner (davon 11.500 Nichtdeutsche) Ost-Brandenburg 644.800 Einwohner (davon 2.800 Nichtdeutsche)
Die Deutschen Ostgebiete wurden stark von Flucht und Vertreibungen heimgesucht. Die Provinzen wiesen folgende Zahlen
Ostpreußen 2.209.200 Vertriebene Schlesien 3.587.300 Vertriebene Pommern 1.761.700 Vertriebene Ost-Brandenburg 597.500 Vertriebene Insgesamt mussten 8.155.700 Menschen die Ostgebiete
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