Die Ostsee lässt sich grob in größere Bereiche unterteilen:
a) Die zentrale Ostsee: Sie reicht unter der westlichen und südlichen Ostsee von der Ostseeküste im Westen bis etwa zur Linie - Ålandinseln - nordwestliches Estland.
Die Ostsee ist reich an bewohnten auch unbewohnten Inseln unterschiedlichster Größe so dass Zahl nicht exakt genannt werden kann da Definitionen auseinander gehen was eine Insel ist was nicht.
Ein Inselstaat in der Ostsee sind autonomen Ålandinseln die politisch zu Finnland gehören aber überwiegend von schwedisch sprechenden Menschen finnischer Staatsangehörigkeit bewohnt sind. führen eine eigene Flagge und gelten im Nordischen Rat als eigene Nation.
Auf der dänischen Ostseeinsel Seeland befindet sich eine Weltstadt: Kopenhagen . Und im nahen Roskilde befindet sich auf der selben Insel Weltkulturerbe : Die Domkirche von Roskilde. Seeland ist größte Insel des Königreichs und inzwischen durch Brücke und Tunnel mit Schweden und durch andere Brücke mit der zweitgrößten dänischen Insel Fünen verbunden.
Ein Großteil der Dänen lebt auf Ostseeinseln und addiert man Fläche zusammen so besitzt Dänemark das größte dort. Die meisten von ihnen liegen im Segelrevier der dänischen Südsee . Dort befinden sich größere Inseln wie Lolland Falster Møn Langeland Ærø und Alsen . Weiter östlich besitzt das Land mit Bornholm seinen östlichsten Außenposten.
Zu den kleinsten bekannteren und bewohnten Ostseeinseln gehören die Ochseninseln in der Flensburger Förde . Sie liegen unmittelbar an der deutsch-dänischen und sind ein beliebtes Ausflugsziel.
Estlands größte Insel und gleichzeitig die größte des Baltikums ist Saaremaa ( Ösel ). Zweitgrößte estnische Insel ist Hiiumaa ( Dagö ). Daneben gibt es noch die Insel
Die Zahl der finnischen Ostseeinseln wird mit ca. 80.000 angegeben. sind aber die vielen tausend Inseln von Åland ebenso enthalten wie dessen Schären . Der Rest sind zumeist Schären die zu Åland gehören. Da Åland politisch aber Finnland gezählt wird besitzt es so gesehen bedeutende Inselwelt in der Ostsee.
Litauen hat überhaupt keine Insel in der Allerdings hat der litauische Anteil der kurischen Nehrung keine Landverbindung mit Litauen selber. Hierher man auf dem Landweg nur von der Seite im Süden kommen. Von Litauen aus es nur mit einer Fähre dorthin.
Ist die Kurische Nehrung auch keine so ist sie doch wenigstens Weltkulturerbe .
Die größte Ostseeinsel überhaupt ist das Gotland . Hier gibt es sogar eine eigene Gotischen abstammende Sprache das Gutamål . Wichtig ist auch die zweitgrößte schwedische Öland . In Schweden liegen tausende kleiner Schären . Das sind in der Eiszeit entstandene Mini-Inseln die aber auch teilweise sind.
Die Hauptstadt von Gotland Wisby ist ebenso Weltkulturerbe wie die südliche Landschaft Ölands.
Ein Charakteristikum der südlichen Küsten (von Rostock bis Klaipeda ) sind die Haffs und Bodden durch stetige Westwinde entstandene teils offene vollständig vom offenen Meer abgetrennte Einbuchtungen.
Ferner finden sich (oft in Zusammenhang o.g. Haffs) in weiten Teilen der südlichen Ausgleichsküsten d.h. dass die Küstenlinie praktisch nicht ist. Dies kommt ebenfalls durch die stetigen zustande die eine Wasserströmung bewirken die im der Zeit alle Küstenvorsprünge im jeweiligen Bereich hat.
In der nördlichen Ostsee finden sich Schären also kleine eiszeitlich geformte Felseninseln.
Die größten Flüsse die in die entwässern sind: Oder (dt./pol.) Weichsel (pol.) Memel (litauisch) Düna (lettisch) Muonioälv (schwedisch-finnisch) und Newa (russisch).
Die Ostsee wird vor fast 2000 in der Germania des Tacitus als Mare Suebicum erwähnt das er als Teil des Welt umgebenden Ozeans ansah. Suebisch bezog sich auf den germanischen Sammel-Stamm Sueben die zusammen mit den Goten (u.a. der Stamm der Balthi) an Ostseeküste bis ans Baltikum wohnten.
Im Dreißigjährigen Krieg versuchte Schweden über die Ostsee hinweg Großmachtpläne zu Infolgedessen gehörten auch lange später noch viele der Ostsee gelegene Landstriche ( Vorpommern Wismar ) zu Schweden. In den Nordischen Kriegen es Russland von Osten her Anschluss an die zu bekommen. Zar Peter der Große ließ im Mündungsdelta der Newa die neue Reichshauptstadt Sankt Petersburg erbauen die für das Land ein nach Europa" darstellte.