Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Otl Aicher (* 13. Mai 1922 in Ulm † 1. September 1991 in Rotis bei Leutkirch) war einer der prägendsten Gestalter des 20. Jahrhunderts und genoss große Anerkennung.
Otl Aicher diente im zweiten Krieg von 1941 bis zum Ende in der Wehrmacht. 1946 beginnt er ein Studium der Bildhauerei der Kunst akademie in München . Schon im Jahr darauf eröffnet er eigenes Atelier in Ulm.
1956 wird er nach dem Austritt Max Mitglied eines Rektoratskollegiums bevor er von 1962 bis 64 alleiniger Rektor ist. Nebenbei hat er in Yale und Rio de Janeiro . 1968 wird die Hfg wegen der Streichung Fördergeldern durch die konservative Landesregierung geschlossen.
Von 1967 bis 72 ist er Gestaltungsbeauftragter der Olympischen Spiele von München wofür er ein bis heute international verbreitetes System von Piktogrammen als Wegweiser entwickelt. Im Anschluss daran er nach Rotis ins Allgäu (heute ein Ortsteil von Leutkirch im Allgäu ). Dort gründet er 1984 das Rotis Institut für analoge Studien und entwickelt in den Jahren darauf Rotis -Schriftenfamilie.
Otl Aicher verstirbt am 1. September an den Folgen eines Unfalls.
Die bekanntesten seiner Schaffenswerke sind neben Piktogrammen die von ihm entwickelten visuellen Erscheinungsbilder Firmen wie Braun Elektrogeräte Deutsche Lufthansa FSB ERCO-Leuchten Flughafen Frankfurt Westdeutsche Landesbank Dresdner Bank und den Siedler Verlag.