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Phase Alternating Line


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PAL ist eine vor allem in Europa gebräuchliche analoge Fernsehnorm zur Farbübertragung . Ferner wird PAL in Australien und meisten afrikanischen und asiatischen Ländern (außer Japan ) verwendet. PAL wurde von Walter Bruch in Deutschland entwickelt und 1963 zum Patent angemeldet. Hauptziel der Entwicklung die bei NTSC (siehe dort) vorkommenden Farbtonfehler zu vermeiden.

Die Abkürzung PAL bedeutet Phase Alternating Line was sich darauf bezieht dass die Phase der Farbinformation im Videosignal in jeder umgekehrt wird. Im Empfänger werden im Gegensatz NTSC Farbfehler durch Mittelwertbildung über je 2 automatisch kompensiert. Andererseits ist PAL dadurch technisch zu realisieren als NTSC und hat eine Farbauflösung sodass bei Übertragungswegen ohne terrestrischen Funk etwa Kabelfernsehen Satellitenfernsehen Videospiele Videorecorder etc. -- als überlegen gelten muss.

PAL benutzt für die Übertragung der Farbdifferenzsignale (Rot minus Helligkeit und Blau minus ebenso wie NTSC die Quadraturmodulation (QAM). Da bei der QAM der Träger unterdrückt ist dieser für die Demodulation benötigt wird wird er in einem Quarz-Oszillator wobei dieser von dem PAL-Burst von welchem Fernsehbildzeile einige wenige Perioden auf der hinteren des FBAS-Signals übertragen werden synchronisiert wird. In werden teilweise zur Takterzeugung bereits Atomuhren oder das GPS -Zeitsignal verwendet.

Vermeidung der Farbfehler

Stellt man sich die Modulation im vor so steckt beim jeweiligen Zeiger in Phase (Richtung) die Farbart (der Farbton) in Länge des Zeigers der Farbkontrast (die Farbsättigung). Phasenfehler auf würden diese sich bei einer Demodulation wie bei NTSC als Farbartfehler zeigen. wird bei PAL in jeder zweiten Zeile Träger der Rotkomponente um 180 Grad gedreht. der Demodulation wird dieser entsprechend wieder zurückgedreht. eventuell aufgetretener Phasenfehler wird mitgedreht und mittelt über zwei aufeinanderfolgende Zeilen aus.

  

  1. Zeigerdiagramm: Zeile n schwarz Originalzeiger blau Zeiger Phasenfehler
  2. Zeigerdiagramm: Zeile n+1 Phase um 180 Grad
  3. Zeigerdiagramm: Lage der Zeiger in der Zeile nach Rückdrehung
  4. Zeigerdiagramm: schwarz: vektorielle Addition der beiden originalen in blau Addition der beiden phasenfehlerbehafteten Zeiger

Der Farbartfehler wandelt sich in einen Farbsättigungsfehler. Dieser ist vom Auge wesentlich schwieriger und daher vernachlässigbar.

Dabei geht man davon aus dass von Zeile zu Zeile die Farbinformation nur ändert und die Empfindlichkeit des menschlichen Auges für Farbe nicht so gut ist für Helligkeitsunterschiede.

Da zur Dekodierung des PAL-Signals jeweils Information der aktuellen sowie der vorherigen Zeile werden durchläuft das PAL-Signal eine Verzögerungsleitung mit Laufzeit der Länge einer Fernsehzeile (rund 64μs) Speicherung.

Für die Grundlagen der Farbübertragung siehe ebenda. Siehe auch: Fernsehsignal .

Referenzen

Der Standard der das PAL-System definiert 1998 von der International Telecommunications Union publiziert hat den Titel "Recommendation ITU-R BT.470-6 Conventional Systems".

Digitales PAL

Alles bisher beschriebene bezieht sich auf Begriff PAL in der analogen Welt also Analogfernsehen und Videorekorder. In der digitalen Welt beim digitalen Satellitenfernsehen oder auf einer DVD die Farbmodulation erst im Abspielgerät erzeugt und nicht auf dem Medium selbst gespeichert. Daher PAL (nur noch) die Bildauflösung von 720x576 Pixel bei 25 Vollbildern pro Sekunde. Zwischen und SECAM besteht auf einem digitalen Medium kein mehr -- ein PAL-DVD-Player erzeugt aus einer ein PAL-Videosignal ein SECAM-DVD-Player kann aus der PAL-DVD ein SECAM-Videosignal erzeugen. Einzig NTSC hat auf digitalen Medien eine etwas Bedeutung nämlich die Auflösung von 720x480 Pixel bei entweder 29.97 oder 23.976 Vollbildern Sekunde. Fast alle PAL-DVD-Player können jedoch auch ein PAL-60 genanntes PAL-ähnliches Signal erzeugen mit fast alle neueren PAL-Fernsehgeräte problemlos zurechtkommen.

Digitales Pal (2)

Zusätzlich zu der oben genannten Ausformung digitalen PALes gibt es auch noch eine Form. Bei dieser Form wird das analoge mit der 4-fachen Farbunterträgerfrequenz abgetastet. Die Abtastung geschieht syncron zum Burst. Es ist einfach durch Addition und Subtraktion nahestehender Abtastwerte die Farbdifferenzsignale zu erhalten. Dieses Verfahren ist besonders in videoverarbeiteten Geräten benutzt. Digitale Fernsehgeräte arbeiten häufig mit 7 oder 8 Bit Abtastwerten. digitale Videorekorder (zum Beispiel d2) nutzten ebenfalls dieses



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