Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Pachomios der Ältere oder der Große Heiliger um 292 - 346 ägyptischer Mönch Gründer der ersten christlichen Klöster . Festtag 14. Mai.
Das Leben des Pachomios wird uns durch die um 365 entstandene Vita Pachomii als deren Verfasser Pachomios´ Lieblingsschüler Theodoros 314 - 368) gilt. Pachomios wurde als heidnischer Eltern um 292 in Esneh (Snê Oberägypten) geboren. Als 20-jähriger wurde Rekrut im Heer Konstantins; ohne in den ziehen zu müssen wurde er kurze Zeit wieder aus dem Militärdienst entlassen. Damals erlebte wie sich Christen um die sehr schlecht Rekruten kümmerten und kommt so erstmals mit christlichen Religion und ihrem Gebot der Nächstenliebe Berührung. Er ließ sich taufen und schloß der christlichen Gemeinde an. Um 315 wurde Schüler des Eremiten [[[Palamon]] eines strengen christlichen Um 325 gründete er unter Mitwirkung Palamons Tabennisi einem verlassenen Dorf bei Theben eine Einsiedlergemeinschaft die zur Keimzelle des Klosters des Christentums wird. Bereits um 330 nach seiner Wahl zum Bischof von Alexandria Athanasius (um 300 - 373) die Klöster Pachomios. Pachomios hatte wie viele frühen Asketen Gabe der Visionen. Er „stand mit den im Gespräch” der Himmel und die Hölle ihm in allen Einzelheiten offenbart. Im Jahr klagte ihn eine Bischofskonferenz wegen Missachtung der der örtlichen Bischöfe auf der Synode von an. Ein Attentat auf Pachomios während dieser misslingt er kann mit seinen Begleitern fliehen. Jahr 346 starb Pachomios während einer Seuche seinem Kloster Pbow. Sein Grab blieb unbekannt.
Im Gegensatz zu dem bereits um von Antonius ( Antonius der Große um 251 - 356) geschaffenen Anachoretentum Zusammenschlüssen von getrennt lebenden Einsiedlern gründet Pachomios 325 bei Tabennisi (Oberägypten) ein Koinobion das Kloster des Christentums. Diese Klostergründung wird in Legende zurückgeführt auf den Empfang der Engelsregel Tafel die Pachomios durch einen Engel Gottes wird und in der die ersten Regeln das Zusammenleben von Mönchen. dargelegt werden. Im sind eine größere Anzahl von Mönchen zu Leben in räumlicher und asketischer Gemeinschaft unter Leitung und hinter hohen Mauern vereint. Die Merkmale sind die Gemeinsamkeit des Lebensraumes die der Kleidung und die Unterordnung durch Zucht Gehorsam. Der Tagesablauf im Kloster beruht auf Wechsel von Arbeit und Gottesdienst. Die militärische ist nicht zu übersehen: es herrscht strenge Pachomios übt die Prügelstrafe selbst oft aus. gibt es eine gute Versorgung der Kranken Bedürftigen sowie eine Ausbildung für die Jungen. strenge Askese der Einsiedler tritt zurück zugunsten geregelten Gemeinschaftslebens. Die Mönche waren in ein dunkles Gewand gekleidet das Schema . Es war mit Lederriemen zusammengebunden die Symbol für die Bindung des Mönchs an Gemeinschaft durch sein Gelübde galten. Am Ende Pachomios´ Wirken gab es 9 Männer- und Frauenklöster mit über 10.000 Mönchen und Nonnen. stand in regem Schriftverkehr mit den Verwaltern Klöster. Dieser Klosterverband war eine große Wirtschaftseinheit Produktivgenossenschaft deren wirtschaftlichen Leitung einem Großökonom genannten unterstand der zweimal im Jahr seine Generalabrechnung musste.
Als größte geistesgeschichtliche Leistung des Pachomios die Abfassung der ersten Klosterregel des Christentums Sie regelt das Zusammenleben der Mönche in Gemeinschaft weniger die Glaubensgrundlagen. Die Engelsregel des ist nicht in der Urfassung erhalten eine und erweiterte Fassung überliefert uns Hieronymus (347 - 420). Sowohl von Antonius auch Pachomios wird berichtet daß sie sich die Sache der Orthodoxie einsetzten und gegen Arianer und gegen die Theologie des Origenes (um 185 - 253/54) eingestellt waren. Werke des Origenes wirft Pachomios in den mit dem Kommentar: „Jeder Mensch der den liest fährt in die unterste Hölle.” Dem wurde die neue Institution vor allem durch Cassianus (um 360 - 435) vermittelt. Ohne Leistungen des Pachomios sind die abendländischen Klostergründungen 4. und 5. Jahrhunderts nicht denkbar.