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Palästina


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Karte der Region (2004)

Palästina (Arabisch فلسطين Falastin Hebräisch Eretz Israel ) - an der südöstlichen Küste des Mittelmeeres - umfasst ungefähr das Gebiet des Staates Israel den Gazastreifen und das Westjordanland ( Palästinensische Autonomiegebiete ). Sowohl für das Judentum und Christentum als auch für den Islam besitzt die Region eine besondere religiöse

Inhaltsverzeichnis

Herkunft des Namens

Der Name Palästina bezieht sich auf Volk der Philister die um 1000 v. Chr. an Mittelmeerküste wohnten. Daher hieß der südliche Küstenstreifen heutiger Gazastreifen) in assyrischen Texten (8. Jhd. Chr.) "Pilaschtu". Beim griechischen Historiker Herodot taucht der Begriff "palästinisches Syrien" für gesamten Küstenstreifen zwischen Phönikien (etwa der heutige Libanon ) und Ägypten auf. Der griechische Begriff wurde dann ins Lateinische übertragen: "Palaestina".

Dieser lateinische Begriff wurde ab 135 Chr. durch die Römer für die gesamte Judäa eingeführt um nach der Niederschlagung des Aufstandes gegen das Römische Reich die Erinnerung die Juden zu tilgen. Auch Jerusalem wurde in "Aelia Capitolina" umgenannt. Juden das Betreten dieser Stadt und seines Umfeldes

Als palästinisch wird alles bezeichnet was mit dem Palästina zu tun hat zum Beispiel "palästinische Palästinensisch hingegen bezieht sich auf die heutigen Bevölkerung Palästinas beispielsweise in "palästinensischer Aufstand".

Geschichte

Antike

Zur Zeit von Christi Geburt bildete eine Provinz des Römischen Reiches . Nach dessen Zerfall wurde es Teil Byzantinischen Reiches.

Islamisierung

638 wird Jerusalem von der Armee des Kalifen Omar Ibn al-Chattab erobert. 691 errichten die Muslime auf dem Tempelberg den Felsendom .

Mit dem Beginn der Kreuzzüge und der Errichtung der Kreuzfahrerstaaten im 1099 wurde der Konflikt zwischen Islam und den Nachfolgestaaten des Weströmischen Reiches nach Palästina getragen. Die Region war 1516 bis zum Ende des 1. Weltkriegs Teil des Osmanischen Reichs .

Britisches Mandat

Aufgrund des Kriegseintritt des Osmanischen Reichs seiten der Mittelmächte ging Großbritannien von der Politik ab das Osmanische als Bollwerk gegen die Ausbreitung Russlands zu erhalten. In der Balfour-Deklaration 1917 wurde den Juden für den Fall osmanischen Niederlage eine Heimstatt in Palästina versprochen. 1916 wurde jedoch im geheimen Sykes-Picot-Abkommen mit Frankreich eine Vereinbarung über die Aufteilung des Reichs getroffen. In einer dritten Vereinbarung (der Hussein-McMahon-Korrespondenz 1915 /1916) wurde den Arabern die Selbstständigkeit versprochen sie Großbritannien im Kampf gegen die Türken

Nach der Kapitulation des Osmanischen Reichs Großbritannien und Frankreich die von ihnen im Sykes-Picot Abkommen Gebiete: Frankreich den Libanon und Syrien ; Großbritannien Palästina und den Irak . Auf der Völkerbundkonferenz von San Remo 1920 wird Palästina von den Siegermächten Großbritannien offiziell als Mandatsgebiet übertragen.

Das nicht eingehaltene Versprechen der arabischen richtet den bisher anti-osmanischen arabischen Nationalismus gegen Mandatsmächte. Die im Zusammenhang mit der Balfour-Deklaration Anzahl jüdischer Einwanderer werden von den Arabern Helfer der neuen Kolonisatoren aufgefaßt. Es kommt zu antibritischen Aufständen deren Richtung zunehmend gegen geht. Dabei werden fünf Juden getötet. In Zusammenhang wird der später als "Großmufti von bekannt gewordene Hadsch Mohammed Amin Al-Husseini zu zehn Jahren verurteilt ein Jahr jedoch freigelassen und von der neu eingerichteten Zivilregierung zum Mufti (nicht "Großmufti") von Jerusalem

Am 26. Mai 1923 wird östlich des Jordans von Abdallah ibn al-Hussain einem Sohn des Scherifen von Mekka das arabische Königreich Transjordanien gegründet der heutige Staat Jordanien . Nach Ende des zweiten Weltkriegs stellt die Frage nach dem zukünftigen Status Palästinas Die UNO schlägt 1947 in einem Teilungsplan die Gründung eines und eines arabischen Staats vor. Dieser wird der jüdischen Seite akzeptiert während die arabischen ihn ablehnen.

Unabhängigkeit

Am 15 Mai 1948 kommt es zur Staatsgründung des heutigen Israel . Der umgehende Angriff mehrerer arabischer Staaten Israel führt direkt zum ersten Palästinakrieg . Von vielen Palästinensern wird dies auch als (unerfüllter) Unabhängigkeitstag angesehen.

Nach Gründung der PLO wird diese von der Arabischen Liga und später der UNO als einzig legitime Vertreterin des palästinensischen Volkes anerkannt. Im Dezember 1988 proklamiert die PLO während der ersten Intifada den Staat Palästina . Die PLO unterhält diplomatische Beziehungen zu 100 Staaten. Am 13. September 1993 erkennen sich PLO und Israel gegenseitig

Palästina gibt eigene Reisepässe und Briefmarken welche zum Teil in Deutschland gedruckt werden.

Siehe auch




Bücher zum Thema Palästina

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