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Historische Karte von Palermo (1888)
Palermo ist die größte Stadt der Insel Sizilien . Sie liegt an einer Bucht an Nordküste der Insel. Die Ebene in der die Stadt ausbreitet wird Conca d'oro (Goldene Muschel) genannt
Der lateinische Name der Stadt war Unter Augustus wurden ehemalige römische Legionäre in Stadt angesiedelt. Sizilien war in der Antike überwiegend griechischsprachige Insel besonders der Ostteil. Palermo etwa an der Grenze zum griechischsprachigen Teil. die Wandalen im Jahre 429 ihr Reich in mit dem heutigen Tunesien als Zentrum gegründet fielen sie mehrfach in Sizilien ein und es sich dauerhaft einzuverleiben.
Die Stadt fiel 535 wieder an Ostrom unter dessen Herrschaft sie etwa zweihundert blühte. Später kam sie dann unter islamische Unter dieser Herrschaft entwickelte sich Palermo zur der gesamten Insel. Der arabische Einfluss aus dieser Zeit ist auch noch in der Architektur zu sehen. Unter Normannen (seit 1072 ) entstanden weitere außerordentliche Gebäude.
1194 übernahmen die Staufer die Macht. Friedrich II. baute die Stadt zur glanzvollen Residenz Palermo erlebte seine kulturelle Blüte.
Eines der herausragenden Ereignisse der mittelalterlichen war die so genannte Sizilianische Vesper. Im 1282 wurden sämtliche Franzosen Siziliens von der Bevölkerung abgeschlachtet ein für die damalige Zeit demozidales Ereignis. Allein in Palermo wurden 2000 ermordet. Insgesamt kamen dabei wohl mindestens 10.000 zu Tode. (Siehe auch Vergleichende Völkermordforschung .)
In jüngster Zeit war Palermo fest der Hand der Mafia und in ruinösem Zustand. Mutige Staatsanwälte Giovanni Falcone oder Paolo Borsellino wurden zu des Widerstandes. Unter dem "Antimafia"-Bürgermeister Leoluca Orlando die Stadt jedoch ein rasches Aufblühen. Auch einst von Verdi-Uraufführungen ausgezeichnete Oper konnte nach mehr als ein Vierteljahrhundert verschleppten Bauzeit wiedereröffnet
Sarkophag von Friedrich II. im Hintergrund der Roger II.
Zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem
der Dom mit dem Grab Friedrich II. Krypta und dem Domschatz
der Normannenpalast mit der Cappella Palatina die und über mit den schönsten und wertvollsten aus normannischer Zeit ausgekleidet ist
das Archäologische Nationalmuseum mit einzigartigen Exponaten aus Epochen der Insel
der Dom von Monreale (ca. 8 km Stadtzentrum entfernt) dessen Wände mit über 6000 Gold-Mosaiken die Geschichten des Alten und Neuen für die Analphabeten des Mittelalters anschaulich gemacht sowie dessen quadratischen Kreuzgang mit über 200
die Cuba (aus normannischer Zeit erstellt unter arabischen Baumeister) oder
der Botanische Garten in dem einst Goethe nach der "Urpflanze" suchte.