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Palmendieb


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Der Palmendieb ( Birgus latro ) ist ein zur Ordnung der Zehnfußkrebse (Decapoda) gehörendes Krebstier (Crustacea). Innerhalb der über 8.000 Artenen Zehnfußkrebse gehört der Palmendieb zur Familie der Landeinsiedlerkrebse (Coenobitidae) mit den beiden Gattungen Birgus (mit dem Palmendieb als einzigem Vertreter) Coenobita (mit ca. 15 Arten).

Mit einer Körperlänge von bis zu Zentimetern einem Gewicht von drei bis vier und einer Spannweite seiner Beine von einem ist der Palmendieb der größte Krebs der Ursprünglich auf den Inseln des Pazifik und des Indischen Ozeans weit verbreitet er heute als stark bedroht.

Wie andere Einsiedlerkrebse benützt auch der Schneckenhäuser u. ä. um den relativ weichen Hinterleib zu schützen. Da Palmendiebe eine Größe bei denen es ihnen nicht mehr möglich ausreichend große Schneckenhäuser oder Korallen als Behausung finden haben sie andere Schutzstrategien entwickelt: im ihrer Entwicklung lagern sie Chitin und Kalk in die Hinterleibsdecke ein. Diese verhärtet im Laufe der Zeit und bildet so einen schützenden Panzer aus. Außerdem krümmen Palmendiebe Hinterleib schützend unter den Vorderleib.

Obwohl das Fleisch des Palmendiebs giftig kann - er gehört zu den sog. giftigen Krebstieren - gilt er bei manchen zum Beispiel des Tuamotu Atolls oder der Ryukyu-Inseln traditionell als Delikatesse. soll es auch schon zu tödlichen Vergiftungen durch den Verzehr des Fleisches gekommen Die Herkunft und Art der Toxine ist unklar jedoch wird vermutet daß Tier Pflanzentoxine aufnimmt und einlagert. Die unterschiedliche individueller Tiere würde erklären warum der Verzehr manchen Fällen Vergiftungen verursacht in anderen Fällen wiederum nicht.

Der Palmendieb lebt den größten Teil Lebens an Land seine Kiemen sind daher stark zurückgebildet. Nur zur sucht er das Meer auf wo auch Eiablage stattfindet. In Anpassung an das Leben Land hat der Palmendieb einen speziellen Atemapparat "Branchiostegiten" entwickelt.

Die Hauptnahrungsquelle der Tiere sind vor die Früchte der Pflanzen seines Habitats vor allem der Feigenbäume ( Ficus ) Arengapalmen ( Arenga Schraubenbäume ( Pandanus ). Außerdem frißt er auch Aas und lebende Kleintiere wie z.B. frisch Meeresschildkröten. In der Tat können ausgewachsene kräftige mit ihren Scheren sogar die Nüsse der Kokospalme ( Cocos nucifera ) an den Keimlöchern öffnen um an Fruchtfleisch zu gelangen. Richtig ist dass sie manchmal sogar Palmen erklimmen um sich an Kokoßnüssen gütlich zu tun. Falsch jedoch ist Palmendiebe dabei die Kokoßnüsse planvoll an den Fruchtstielen abzwicken um sie am Boden zu verzehren. Laut dem deutschen Holger Rumpff der das Verhalten der Palmendiebe erforschte reicht ihre Intelligenz für eine "geplante Ernte" nicht aus. kann jedoch vereinzelt vorkommen daß Kokoßnüsse unbeabsichtigt Baum fallen während der Palmendieb sich an zu schaffen macht. Solche falsch gedeuteten Beobachtungen wohl zu der Mär Palmendiebe würden Kokoßnüsse von den Palmen was ihnen ihren etwas uncharmanten Namen eingebracht




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