Die Palpenläufer (Palpigradi) sind eine Ordnung der Kieferklauenträger und zugleich der Spinnentiere (Arachnida). Weltweit sind etwa 60 Arten die Körperlängen von nur zwei bis drei erreichen.
Der Körperbau der Palpenläufer erinnert an der Geißelskorpione da bei ihnen ebenfalls der Hinterleib einem mehrgliedrigen Flagellum endet. Auffällig ist auch hier das Laufbeinpaar welches wie bei den Geißelspinnen und Geißelskorpionen zu langen Tastorganen mit Anzahl der Beinglieder angelegt ist. Die Pedipalpen sind beinartig und werden als Laufbein Die Kieferklauen ( Cheliceren ) sind relativ groß und werden zum der Beute (kleine Springschwänze ) vor dem Mund eingesetzt. Die Palpenläufer vollkommen farblos und besitzen keine Augen.
Über die Fortpflanzung und die Entwicklung Palpenläufer ist beinah nichts bekannt. Bei einigen treten sehr selten Männchen auf aus diesem wird angenommen daß sich die Palpenläufer teilweise parthenogenetisch vermehren.
Die genaue Position der Palpenläufer im der Spinnentiere ist bislang nicht vollständig geklärt. gängigste Version stellt sie innerhalb der Apulmonata Spinnentiere) als Schwestergruppe den anderen Angehörigen dieser gegenüber (siehe Kieferklauenträger ) und begründet dies vor allem mit fehlenden Fächerlungen. Eine Alternative stellt sie den Geißelspinnen Geißelskorpionen und Webspinnen als Schwestergruppe gegenüber auf der Basis kleiner morphologischer Veränderungen.