Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Standardgrößen für Papierformate (siehe Papier ) in Deutschland sind die vom Deutschen Institut für Normung 1922 in der Norm DIN 476 festgelegten Entwickelt wurde der Standard vom Berliner Ingenieur Dr. Walter Forstmann ähnelt in Vergessenheit geratenen Entwürfen aus der der Französischen Revolution .
Die deutsche Norm diente als Grundlage das internationale Äquivalent ISO 216 das wiederum in fast allen adaptiert worden ist. Unterschiede gibt es meist in den erlaubten Toleranzen. Parallel existieren etwa den USA und Kanada auch traditionelle meist weniger logisch und aufgebaute Systeme weiter was regelmäßig zu Problemen zusätzlichen Kosten führt.
Das Referenzformat der A-Reihe ist A0 dessen Größe 1 m² beträgt. Verhältnis der beiden Seitenlängen eines Blattes beträgt DIN Eins zur Quadratwurzel aus Zwei (1 : √2) mit Rundung auf Millimeter und entgegen verbreiteter Annahme nicht dem Goldenen Schnitt (1 + √5) : 2. Dadurch ergeben sich die einzelnen einer Reihe jeweils durch Verdoppeln der kleineren Halbieren der größeren Seitenlänge so dass sich Fläche (Höhe mal Breite) jeweils um den ändert was z.B. für Vergrößerungen und Verkleinerungen Fotokopieren nützlich ist. Mit diesen Vorgaben lässt das Gewicht einer bekannten Anzahl Seiten näherungsweise wenn das Quadratmetergewicht bekannt ist.
Die Höhen und Breiten und damit die Flächen der Formate der B-Serie errechnen sich aus dem geometrischen Mittel der Werte des entsprechenden und des A-Formats. Aus A0 (841 × 1189 mm²) 2A0 (1189 × 1682 mm²) ergibt sich zu √(841·1189) × √(1189·1682) mm² = 1000 1414 mm² (gerundet).
Die Abmessungen der C-Serie ergeben sich wiederum aus dem geometrischen der A- und B-Formate gleicher Nummer also = √(841·1000) × √(1189·1414) mm² = 917 1297 mm².
B-Formate sind immer größer als A-Formate gleicher Nummer C-Formate liegen dazwischen und D-Formate am kleinsten.
Benennung und Größe in Millimeter. Die beträgt bei Maßen bis 150 mm ±1 5 mm Maßen bis 600 mm ±2 mm und darüber ±3 mm. Übergrößen 2A0 und 4A0 gibt es nur der DIN- nicht in der ISO-Norm.
Da beim Zuschneiden und Falten Verluste wurden die Überformate RA und SRA geschaffen. Das R steht für »Rohformat« für »sekundäres«. RA0 hat prinzipiell eine Fläche 1 05 m² SRA0 1 15 m² Breite und sind aber auf den ganzen Zentimeter gerundet.
Die japanische Norm JIS P 0138-61 die A- und C-Serien von ISO bzw. definiert aber eine leicht andere B-Serie: JIS hat eine Fläche von 1 5 m² arithmetischen und nicht geometrischen Mittel der Flächen A0 und 2A0 Breiten und Höhen werden zu A ermittelt und enstsprechend gerundet.
Gegenüberstellung der DIN-/ISO- und der JIS-B-Reihe Maße mm
DIN/ISO
JIS
B0
1000 × 1414
1030 × 1456
B1
707 × 1000
728 × 1030
B2
500 × 707
515 × 728
B3
353 × 500
364 × 515
B4
250 × 353
257 × 364
B5
176 × 250
182 × 257
B6
125 × 176
128 × 182
B7
88 × 125
91 × 128
B8
62 × 88
64 × 91
B9
44 × 62
45 × 64
B10
31 × 44
32 × 45
Traditionelle japanische Papierformate 1 sun = 1000⁄33 mm
Die in Nordamerika noch üblichen Papierformate keinem einheitlichen Muster und sind ursprünglich zollbasiert in ). Die Reihe A bis E entstammt Standard ANSI /ASME Y14.1 andere Größen sind in ANSI festgelegt. Die kanadischen Größen P1-P6 aus dem CAN 2-9.60M sind in Millimetern spezifiert auf Zentimeter gerundet und lassen sich durch Verdopplung Halbierung ableiten haben weitgehend näherungsweise Zoll-Pendants aber die Vorteile des konstanten 1 : 1 414-Verhältnisses (stattdessen ca. 1 : 1 30 und 1 : 1 54). Ihre ist auch in Kanada selbst eher gering.
Stellenweise z.B. im Buchdruck sind noch heute Formate aus dem 19. Jahrhundert in Gebrauch. Einige Werte haben sich die Zeit um teilweise mehr als ein verändert.