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Paradies


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Das Wort Paradies ist die griechische Übersetzung des Begriffs Garten Eden ". "Eden" ist ein Begriff aus dem Sumerischen und bedeutete dort einen Ort der zu sein schien sich aber im Folgenden unfruchtbar erwies. Später bedeutete Eden dann unkultivierte Steppe oder bezeichnete allgemein das Hinterland. In griechischen Übersetzung wurde dafür "Paradies" eingesetzt ein Wort für "Parkanlage".

Inhaltsverzeichnis

Ursprung des Begriffs Garten Eden

Vom Garten Eden wird in dem Bereschit erzählt der Titel dieses Buches ist sein erstes Wort und bedeutet "Im Anfang". griechische Übersetzung der hebräischen Bibel wird Septuaginta genannt und benutzt für die Übersetzung Titels des ersten Buches der schriftlichen Tora " Genesis " das heisst Ursprung oder Entstehung. Die ist Teil der fünf Bücher Mosches auch Pentateuch (griechisch für "Fünf-Buch") genannt das ist schriftliche Teil der Tora . Das Christentum ist aus dem Judentum und hat den schriftlichen Teil der hebräischen die fünf Bücher Mosches als Altes Testament abgewandelt übernommen gibt ihr eine andere und eröffnet mit der Genesis ihre christliche

Das Paradies im Zarathustrismus

Im Zarathustrismus (auch: Zoroastrismus ) nach Zarathustra gelangen die Seelen nach dem Tod an die Činvat-Brücke . Hier wird Gericht über Gute und gehalten. Die Guten gelangen in die seligen des Paradieses Garodemäna (später Garotman) des "Orts Lobgesänge"; die Seele des Bösen aber gelangt den "schlechtesten Ort" d. h. in die Hölle . Parallelen zur späteren christlichen Lehre vom jüngsten Gericht und zur Eschatologie im Islam sind unverkennbar.

Das Paradies im Judentum

Im Judentum spielen Paradievorstellungen nicht so eine wichtige wie im Islam und im Christentum. Insgesamt sich diese aber in ähnlichen Bahnen wie im Christentum und im Islam.

Das Paradies im Christentum

Im Christentum sind Buße Umkehr und die Annahme der Erlösung durch Jesus Christus die Voraussetzung in das Paradies einzukehren die Menschen mit der Erbsünde behaftet sind. Gewissermaßen ist das Gelangen das Paradies die Befreiung von allem irdischen Leben und die Belohnung für ein (streng) religiöses Leben. Andere mehrheitliche Strömungen des Christentums für ein weniger orthodoxen Paradiesbegriff ein. Für ist das Paradies schon durch den Glauben Jesus schon sicher alle Sünden sind vergeben. Verhalten auf Erden ist gemäss dem Vorbild Leben geboten nicht um Belohnung zu erhalten. steht jedoch das Konzept der Erbsünde gegenüber das bedeutet dass es nur Wahl für Menschen gebe aus Sicht des in das Paradies wieder in die Nähe zu gelangen der Glaube an Jesus als Messias (Christus) und sein Menschenopfer am Kreutz zum Opfer des Pessach-Lamms zu Ostern im zur Vergebung der Sünden und seine Auferstehung Ostern.

Das Paradies im Islam

Der Islam kennt zwar sehr anschauliche Beschreibungen von Paradies voller Wonne mit Früchten und kühlen Paradiesjungfrauen mit Kissen und weichen Teppichen usw. einheitliches Wort dafür gibt es aber nicht. gebraucht man Wörter die einem Garten bezeichnen ist das klassische hocharabische Wort für Garten جن dschan meist durch das persische Lehnwort بستان bustaan ersetzt. Das dem klassischen Hocharabischen verwandte جنّة dschanna ist nicht so häufig. Auch gibt das Wort Paradies als Lehnwort فردوس farduus und Garten Eden ist auch nicht جنّة عدن dschanna adn . Die Vortellung von einem in verschiedene geteilten Paradies mit den "Siebten Himmel" als Stufe ist recht populär. Insgesamt ist die eines Paradieses voller weltlicher Freuden im Islam verbreitet auch wenn islamische Theologen manchmal versuchen die Vorstellung von krassen Freuden mehr ins Abstrakte zu ziehen.

Spezielle Bezeichnungen in den verschiedenen Religionen:

Der Buddhismus bildet allerdings eine Ausnahme er keine Seele kennt und im Nirwana wiedergeboren wird.

Die Vorstellungen vom Paradies und dem darin sind sehr vielfältig und geben einen Einblick in die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Kultur. War es für die Christen in meist ländlichen Mittelalter die Stadt - das Jerusalem (Offb. 21) - rückte später der Eden (Gen. 2) in den Vordergrund. Die die ja nach dem Paradieswunsch gestaltet wurden uns bis heute das Bild wieder von (geometrisch) geordneten in sich geschlossenen Welt. Höhepunkt Vorstellung war der französische Garten im Barock . Seit der Aufklärung wird der Paradiesgarten jedoch immer mehr Urlandschaft gleichgesetzt einer Welt noch vor der Zivilisation also auch vor dem Sündenfall . Für den ökologisch bewussten Menschen der heutigen Zeit ist Paradies meist eine Wildnis ein Urwald oder Biotop in dem die durch Kultur und Technik hervorgerufene Entfremdung überwunden wäre.

Siehe auch

Adam Eva Jenseits Himmel Eden Genesis Tod Garten Kloster Natur

Weblinks

Literatur




Bücher zum Thema Paradies

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