Der Parallelismus bezeichnet einen Namen für eine Klasse idealistischen Anschauungen die das Verhältnis von Materie Bewußtsein(im Sinne von 'Sein und Denken') dergestalt postulieren daß den Denkgesetzen Denkformen jeweils Seinsgesetze parallel laufen.
Weiterhin wird postuliert: Sein und Denken weder ihrem Ursprung nach zusammen noch wirken im Weltgeschen aufeinander ein. Das Verhältnis von und Denken ist kein identisches sondern ein korrelatives : die Seinsgesetze und Seinsformen sind Korrelate der Denkgesetze Denkformen.
Der Parallelismus fand innerhalb der Scholastik seine Verbreitung erfuhr durch den Okkasionalismus eine neuzeitliche Ausprägung und wurde im 19. Jahrhundert von Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher Friedrich Adolf Trendelenburg Friedrich Eduard Beneke Karl Eugen Dühring vertreten. In der zweiten des 19. Jahrhunderts entwickelte Gustav Theodor Fechner in Anlehnung an den allgemein-philosophischen(auch: metaphysischen logischen Parallelismus) den psycho-physischen Parallelismus : zwischen Physischem und Psychischem findet keine statt sondern ein Parallelismus wobei das Physische Korrelat des Psychischen bildet und umgekehrt.
Ihren letzten Grund finden beide in unbekannten Dritten(in der Konsequenz: Gott). Das Entstehen psycho-physischen Parallelismus ist im Zusammenhang mit den des Neukantisnismus zu sehen dem Eindringen des Materialismus in die verschiedenen Wissenschaften der Zeit
Die mit Hilfe des Experiments und empirischen Beobachtung erzielten Erfolge in der Psychologie in einen immer stärkeren Maße materialistische Schlußfolgerungen Diesem einsetzenden Prozess der materialistischen Durchdringung der Forschung sollte durch den psycho-physischen Parallelismus zurückgedrängt
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