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Basaltsäulen am Parkstein
Der Parkstein nordwestlich von Weiden ist eines der beliebtesten Wander- und in der nördlichen Oberpfalz . Berühmt ist der Parkstein wegen seines Basaltaufschlusses . Diese Basaltformation besteht aus fünf- und bis zu einem Meter hohen Säulen von denen einzelne Schäfte bis 30 tief in die Erde reichen. Es ist der ehemalige Lavastrom der nach Verwitterung des oberen weicheren Gesteins im Laufe Jahrmillionen an die Oberfläche trat.
Der Parkstein ist nicht nur für sondern auch für Geschichtsinteressierte interessant. Hier stand eine der größten Burgen der Oberpfalz. Wie einem Kupferstich von Matthäus Merian aus dem 1644 zu ersehen ist war die einst bestehende Burg eine der größten des Nordgaues. In Urkunden ist schon im Jahre 1052 von der Einäscherung der Veste Parkstein Rede.
Nach dem Wiederaufbau hausten in dieser Burg Grafen von Sulzbach deren Ministerialen als Herren Parkstein.
Weitere Eigentümer waren dann im 12.Jahrhundert Friedrich
Mitte des 18. Jahrhunderts setzte dann Abbruch der wehrhaften Burg ein. Unter anderem im Jahre 1756 aus Quadersteinen des Pulverturmes der Turm Stadtpfarrkirche von Weiden erbaut und nach 1835 der kurz zuvor abgebrannte Ort Parkstein den bis dahin immer noch ansehnlichen Resten Veste neu errichtet. Heute stehen nur noch spärliche Überreste am steilen Abhang des Basaltkegels.