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Parlamentarischer Rat


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Der Parlamentarische Rat trat am 1. September 1948 unter der Leitung von Konrad Adenauer im Museum Alexander Koenig in Bonn zusammen.

Seine von den 3 West-Mächten gestellte bestand in der Ausarbeitung des Grundgesetzes für westlichen Besatzungszonen und Westberlins gemäß der Bedingungen Frankfurter Dokumente .

Dem Parlamentarischer Rat gehörten 65 stimmberechtigte der westlichen Besatzungszonen sowie 5 nicht stimmberechtigte aus Westberlin an die von den Landesparlamenten Auftrag der 3 westlichen Alliierten gewählt wurden. Fraktion mit je 27 Abgeordneten wurden CDU / CSU und SPD gefolgt von der FDP mit 5 Abgeordneten und der KPD Deutschen Partei (DP) und des Zentrum mit je 2 Abgeordneten.

Hauptziel der Mütter und Väter des war es aus den Fehlern der Weimarer Republik zu lernen. So wurden die Grundrechte und die Rolle des Kanzlers aufgewertet. Zum wurde das destruktive Misstrauensvotum abgeschafft die Stellung des Bundespräsidenten geschwächt und explizit der Begriff der freiheitlich-demokratischen Grundordnung eingeführt. Die Bundesrepublik versteht sich im zur Weimarer Republik als streitbare Demokratie.

Oberstes Ziel des GG war die der Einheit aller Deutschen. Am 8. Mai 1949 verabschiedete der Parlamentarische Rat nach mehrmaligen den West-Mächten geforderten) Nachbesserungen mit 53 zu Stimmen das Grundgesetz das am 23. Mai 1949 in Westberlin und Westdeutschland (außer zunächst Saarland das erst im Oktober 1955 Teil Bundesrepublik wurde) von den West-Alliierten als "Grundgesetz die Bundesrepublik Deutschland" genehmigt wurde. Der im benannte Souverän (das deutsche Volk) hat das bis heute nicht demokratisch (durch freie Wahl)bestätigt legitimiert. Nach der Vorbereitung der ersten Wahlen dem Zweiten Weltkrieg löste sich der Parlamentarische Rat auf.

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