Parzival ist ein mittelalterliches Epos von Wolfram von Eschenbach das auf den unvollendeten Versroman Perceval de Gallois ou Le Conte del von Chrétien de Troyes zurückgeht. Es behandelt die Grals-Thematik baut eine Verbindung zur Artus -Geschichte auf und berichtet über ethische und Ansichten. Parzivals Leben und seine Suche nach Gral sind Hauptthema aber es gibt auch Passagen zu Nebenfiguren wie den gradlinig edlen Gawan . Parzival dagegen durchlebt zahlreiche persönliche Konfliktsituationen er nicht immer ritterlich löst. Doch gerade der über lange Jahre hinweg die Folgen Fehlverhaltens ertragen muss erlangt am Ende die Das Epos endet mit einem Ausblick auf Lohengrin .
Von Wolframs Epos gibt es zahlreiche sowohl in Versform als auch als Prosaübertragung. müssen sich die Übertragungen in Versform passagenweise weit vom Original entfernen wegen der gänzlich Sprachmelodie der mittelalterlichen Sprache. Die Prosaübertragungen dagegen den Bildreichtum von Wolframs Sprache besser einfangen auch auf Kosten des Versmaßes.
Wagner selbst bezeichnete sein Alterswerk als Bühnenweihfestspiel dem er seine Bühne im Bayreuther weihen wolle. Nach dem Willen der Familie sollte Parsifal ursprünglich ausschließlich in Bayreuth zur kommen. 1913 als das Urheberrecht für das Werk - worüber es zu einer kontroversen Auseinandersetzung Reichstag gekommen war - konnte die weltweite des Werkes nicht mehr aufgehalten werden. Die lehnt sich an das Eschenbach'sche Epos an jedoch hierauf nicht beschränkt. Gawan tritt weit in der Handlung zurück wird nur im ersten Aufzug eher beiläufig Hierdurch wird jedoch das Erlösungstreben und -werk Hauptfigur nur noch stärker betont.