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Logo des Partido Popular
Der Partido Popular ( PP ; span. Volkspartei) ist eine politische Partei in Spanien die 1989 aus der 1976 von Manuel Fraga Iribarne gegründeten rechtskonservativen Alianza Popular (AP Volksallianz) ist. Vorsitzender des PP ist seit Juli José María Aznar . Der Partido Popular versteht sich als christlich-konservative Partei. Dabei entwickelte sich der Partido im Verlauf der 1990er Jahre sukzessive zu Kraft der politischen Mitte die sich am christlich-demokratischer Volksparteien in Europa orientert. Programmatisch zeigt Partei ein starkes wirtschaftsliberales Profil und tritt insbesondere für Deregulierung und die Einhaltung einer Haushaltsdisziplin ein.
Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen am 3. März 1996 wurde der Partido Popular mit 38 % Stimmanteil zur stärksten Fraktion verpaßte dabei die absolute Mehrheit. Das Ergebnis entsprach einer von 156 Abgeordneten (von insgesamt 351). Mit einiger kleinerer Parteien wie der katalanischen Convergencia Unió (CiU) wurde José María Aznar am 5. Mai 1996 zum spanischen Ministerpräsidenten gewählt. Er löste den seit über dreizehn Jahren regierenden Felipe González der sozialdemokratischen PSOE ( Partido Socialista Obrero Español ) ab. Bei den Parlamentswahlen am 12. März 2000 konnte der Partido Popular mit 45 % das Wahlergebnis von 1996 nochmals verbessern erreichte mit 183 der insgesamt 350 Sitze Abgeordnetenhaus das bis dahin beste Wahlergebnis. Die unter José María Aznar war damit nicht auf die Unterstützung von Regionalparteien angewiesen.